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Running Gags bei Material und Konfektion

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Peter Steinert

Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Peter Steinert » 23. Juni 2003, 20:21

Hi,

der hohe produktionstechnische Standard, den Spiele besonders in Deutschland erreicht haben, ist sicher unbestritten.
Man sollte meinen, außer dem einen oder anderen angeknabberten Holzpöppel oder einer fehlenden Karte könne nichts passieren. Weit gefehlt. Was mir in über 15 Sammlerjahren immer wieder unangenehm auffällt, sind Mängel in der Ausstattung oder Konfektionierung eines Spiels, die doch eigentlich gerade bei den "Großen" der Branche gar nicht mehr vorkommen sollten.
Meine Frage lautet nun schlicht: Warum ist das so?
Hier meine Hitliste der am leichtesten vermeidbaren und dennoch allgegenwärtigen Ärgernisse:

1. Schachteleinsätze zum in den Tisch beißen:
Letztes Highlight war für mich der Tiefzieheinsatz von Wild Life, aber auch El Caballero liegt gut im Rennen. Selbst bei Alhambra sind die Vertiefungen für die Übersichts-Tableaus exakt 2 mm zu schmal und damit unbrauchbar.

2. Stanztableaus, die mit Gummibändern zusammengehalten werden:
Warum? Ganz einfach. Diese Unart, welche sich seit einigen Jahren etabliert hat, hinterlässt entweder unschöne Gummispuren auf der Vorderseite des Materials, im schlimmsten Fall schneiden die Gummiringe sogar tiefe Rillen hinein. Zuletzt geschehen beim neuen Löwenherz. Warum hat man den ohnehin beiliegenden Pappbogen nicht einfach ganz nach oben gepackt, um die Oberfläche des ersten Bogens zu schützen?

3. Überflüssiges Material:
Die schwarzen Markierungssteine in New England sind noch "cooler" als die grünen in CC Jäger und Sammler. Und braucht man 8 verschiedene Tableaus für Alhambra, für die ein Tisch erst noch erfunden werden muss? Und Rundenchips für die Punkteleisten in Africa oder Isis&Osiris?

4. Keine beiliegenden Zipptüten:
Außer bei den meist vorbildlichen Kleinverlagen scheint manchmal als Faustregel zu gelten: Je umfangreicher das Material, umso weniger Sortiermöglichkeiten oder praktische Zipptüten liegen dem Spiel bei.

Welche Dinge fallen Euch noch ein?

Gruß

Peter

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Bernd

Re: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Bernd » 23. Juni 2003, 21:22

Mir fallen da folgende Sünden ein:

1. Ungeschickte Farbwahl:
Zuletzt bei Wildlife (2x grün) und Magna Grecia (gelb auf gelb auf gelb...)

2. "Spielhilfen", die triviales enthalten, die wichtigen Dinge jedoch nicht:
Ganz klar Magna Grecia: Ein großer Bogen, der auf beiden Seiten das Gleiche enthält - aber leider nicht die wichtigen Dinge :-(

3. Unvollständige, ungenaue und fehlerhafte Spielregeln:
Natürlich die größte Sünde von allen! Da steht Eurogames wohl unangefochten an der Spitze, obwohl auch andere Verlage immer wieder bzw. öfter patzen...

Bernd
(mag Magna Grecia - zu dritt)

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Sarah Kestering

Re: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Sarah Kestering » 23. Juni 2003, 21:38

mir faellt ein:


Riesenschachtel- was soll das? Soll ich da noch zusaetzlich die letzten
Urlaubsfotos drin lagern?
ZU kleine Schachtel Drakon
Unpraktische Schachtel, die Kartenspielschachteln von Abacus. Nervig.( Karten fallen raus oder passen kaum wieder rein oder Schweinsgalopp mit eingebautem Geschicklichkeitsspiel- wie krieg ich alles wieder in die Schgachtel)

Vive le roi- einmal rausgenommen nie wieder hineinbekommen.

Schachtel die ein Inlett haben aber wo das Material doch nur planlos herumpurzelt.

Stanztableaus die so ausgelegt sind das das Material beim herausnehmen beschaedigt wird.

Dieser Riesensack in Ballon Cup, wo man lange angeln muss um an die Steine zu kommen.

Schachteln die man hoechstens in Watte lagern kann ohne sie zu zerstoeren:
manches US Spiel
db Spiele ( wozu werden die ueberhaupt geklebt ich bekomm sie immer in Einzelteilen geliefert)


Mecker mecker Sarah

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Wolfgang Ditt

Re: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Wolfgang Ditt » 23. Juni 2003, 21:46

Hallo Peter,

> 1. Schachteleinsätze zum in den Tisch beißen:
> Letztes Highlight war für mich der Tiefzieheinsatz von Wild
> Life, aber auch El Caballero liegt gut im Rennen. Selbst bei
> Alhambra sind die Vertiefungen für die Übersichts-Tableaus
> exakt 2 mm zu schmal und damit unbrauchbar.

Bei Alhambra passt alles genau hinein, wenn man weiß wie. Ist ein schönes Puzzle. Viel Spaß dabei.

> 3. Überflüssiges Material:
> Die schwarzen Markierungssteine in New England sind noch
> "cooler" als die grünen in CC Jäger und Sammler. Und braucht
> man 8 verschiedene Tableaus für Alhambra, für die ein Tisch
> erst noch erfunden werden muss? Und Rundenchips für die
> Punkteleisten in Africa oder Isis&Osiris?
Na, die in New England sind überflüssig, aber spiel man CC JuS mit unerfahrenen Spielern. Da ist das anders.

> 4. Keine beiliegenden Zipptüten:
> Außer bei den meist vorbildlichen Kleinverlagen scheint
> manchmal als Faustregel zu gelten: Je umfangreicher das
> Material, umso weniger Sortiermöglichkeiten oder praktische
> Zipptüten liegen dem Spiel bei.
Also die stifte ich dann selbst. Braucht auch nur der Vielspieler

Wolfgang

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Torben Schiller

Re: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Torben Schiller » 23. Juni 2003, 21:51

Also als aktuelles Beispiel fällt mir da gerade "Eiszeit" ein. Vielleicht kann mir da ja mal jemand einen Tip geben, wie man das Material am besten einsortiert. Bei mir fliegt immer alles in der Gegend herum...
Unangefochtenes Highligt ist aber wohl immer noch die Wertungsleiste bei "Evo" (Wer erinnert sich nicht gerne...)

Viele Grüße

Torben

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Peter Steinert

Re: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Peter Steinert » 23. Juni 2003, 22:05

Wolfgang Ditt schrieb:

> Bei Alhambra passt alles genau hinein, wenn man weiß wie. Ist
> ein schönes Puzzle. Viel Spaß dabei.

Einspruch, Wolfgang ;-)
Zumindest bei meinem Exemplar funktioniert das nicht, da die Tableaus für die Spieler 1-2 mm zu lang sind. So ergibt sich bei mir an Stelle eines "schönen Puzzles" lediglich ein Schachteldeckel, der sich nicht vollständig schließen lässt.

Gruß

Peter

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Stephan Zimmermann

RE: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Stephan Zimmermann » 23. Juni 2003, 22:36

"Peter Steinert" hat am 23.06.2003 geschrieben:

> Welche Dinge fallen Euch noch ein?

Coloretto - 20 unnütze Turmkarten (ok können für ein anderes Spiel gebraucht werden)

Emerald: die zwei süssen Schweine (ich liebe sie), die extra noch in der Spielanleitung als nicht benötigt bezeichnet werden.

Alle Schachteln, die 10 verschiedene Vertiefungen für alle verschiedenen
Teile haben und wenn man das Spielm dann einmal in einer Tüte transportiert
liegt doch wieder alles kreuz und quer...

Grüße, Stephan

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Stephan Zimmermann

RE: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Stephan Zimmermann » 23. Juni 2003, 22:39

P.S. immer mal wieder:

Stanzvorlagen, wo beim herauslösen der Plättchen die Rückseite einreisst ... :-(

Grüße, Stephan

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Peter Steinert

RE: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Peter Steinert » 23. Juni 2003, 22:52

Hi Stephan,

auch diese Dinge ärgern mich oft sehr. Allerdings bewegen wir uns hier vielleicht schon auf das Gebiet der Produktions-Toleranzen.
Viele andere der weiter oben genannten "Wiederholungstaten" sind aber echt schwer zu erklären. Eine X-Akte?

Gruß

Peter

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Rolf Mihm

Re: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Rolf Mihm » 23. Juni 2003, 22:54

Peter Steinert schrieb:

> Welche Dinge fallen Euch noch ein?

Spielbretter, die für die Schachtel viel zu klein sind und deshalb immer in derselben herumfallen, wenn man das Spiel mal mitnehmen will - so z.B. bei "Halunken und Spelunken" von Kosmos; das Brett ist so klein, daß beim Aufbewahren in der Schachtel im Quadrat auf jeder Seite mindestens drei Zentimeter fehlen.

Spiele, bei denen ich einen Großteil des Spielmaterials erst noch zusammen basteln muß, ohne daß ich darauf hingewiesen werde; wenn ich das Spiel nicht kenne oder das Spiel im Laden auch mit einem geöffneten Exemplar vorliegt, finde ich das sehr ärgerlich - so z.B. bei "Totem" von Queen-Games (ich habe nichts gegen das Basteln an sich, ich lade mir auch viele frei erhältliche Spiele aus dem Internet und bastele sie dann, aber da weiß ich, was mich erwartet).

Verdrucktes oder falsch gestanztes Spielmaterial - aber dafür gibt es ja problemlos Ersatz, wenn es denn problemlos ist (kommt halt auf den Service des jeweiligen Verlages an).

Wie dem auch sei -
Schönen Gruß an wen auch immer...

.

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Thomas Rosanski

RE: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Thomas Rosanski » 23. Juni 2003, 23:07

"Stephan Zimmermann" hat am 23.06.2003 geschrieben:
>> Welche Dinge fallen Euch noch ein?
>
> Coloretto - 20 unnütze Turmkarten (ok können für ein
> anderes Spiel gebraucht werden)

Nix - 65 leere Karten

> Emerald: die zwei süssen Schweine (ich liebe sie), die
> extra noch in der Spielanleitung als nicht benötigt
> bezeichnet werden.

Ich hab letztens ein Spiel namens "Drachen"-irgendwas gespielt, das war für bis zu 5 Spieler und enthielt 6 Spielfiguren.

Fröhlichen Gruß,

Thomas
--
http://thomas-rosanski.de/

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Arby

RE: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Arby » 23. Juni 2003, 23:53

Thomas Rosanski schrieb:

> Ich hab letztens ein Spiel namens "Drachen"-irgendwas
> gespielt, das war für bis zu 5 Spieler und enthielt 6
> Spielfiguren.

Vor allem steht dann so schön in der Anleitung: "Kann auch zu sechst gespielt werden..."

Ralf "Arby" Brostedt

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Michael Reitz
Kennerspieler
Beiträge: 107

Re: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Michael Reitz » 23. Juni 2003, 23:56

> 1. Schachteleinsätze zum in den Tisch beißen:
> Letztes Highlight war für mich der Tiefzieheinsatz von Wild
> Life, ...
>
Also mir fällt da spontan der Schachteleinsatz von "Magna Grecia" ein, der in mehrfacher Hinsicht verbessert weerden könnte:
- die Vertiefung für die Rundenkarten ist nicht tief genug für alle 12 Karten
- die Rahmen der Stanzbögen muss man drin lassen, damit der Spielplan stabil liegt und das restliche Spielmaterial nicht wild durch die Schachtel purzelt (der Spielplan passt nämlich nicht in die tiefer liegende Aussparung für die Stanzbögen); man hätte die Aussparungen für Spielplan und Stanzbögen wenigstens vertauschen können, also Spielplan in die untere und Stanzbögen überlappend oben drüber
- die Schachtel hätte deutlich kleiner ausfallen können; man kann wirklich von einer Übergröße sprechen, für die es keine erkennbare Notwendigkeit gibt; wahrscheinlich ist die Schachtelgröße eine Marketingmaßnahme (größere Schachtel fällt im Laden eher auf und sieht nach "mehr" aus?)
- die relativ bescheidenen Spielhilfen wurden schon Bernd erwähnt
- die Farbgebung ("Ton in Ton" bzw. "Gelb in Gelb") wurde auch schon erwähnt

Clementoni scheint mit Magna Grecia ja nicht zum ersten Mal einen verbesserungswürdigen Schachteleinsatz produziert zu haben (Wild Life wurde ja auch schon erwähnt).

Eine Lösung für das Problem findet sich übrigens hier:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=64737&t=64723

Michael

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Plau
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Beiträge: 71

Re: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Plau » 24. Juni 2003, 03:08

Hi

Also bei Wildlife war ich auch überrascht, wie schlecht ein Inlay gestaltet sein kann, da hat man jede menge kleine plättchen, und im Inlay sind nur fächer, in die nichts reinpasst. Dafür sind die Fächer neben den Platzwegnehmunterteilungen so gestaltet, dass die vielen enthaltenen Karten diese zur Hälfte ausfüllen und die Zip-Beutel nicht mehr mit reinpassen. mein erster gedanke war, dass da ein Inlay von einem anderen Spiel drin war, aber die meinten das anscheinend ernst.
Die Standardlösung mit Inlay rauswerfen sagt mir nicht so zu, da ich die Sachen am liebsten in der Reihenfolge aus der Schachtel nehme, wie sie dann auch auf dem Tisch zum liegen kommen. (Alles auf den Tisch, Alles zur Seite schieben, Plan hinlegen und alle auf den Boden um verstreute Teile zu suchen. supi)

Und bei unnützen Spielmaterial fällt mir noch die Ra- Figur aus Ra ein. Ich hatte noch keine Spielrunde, die es sich nicht eine Bietrunde lang merken konnte, wer sie gestartet hat. Aber gut, sie macht sich immerhin ganz dekorativ auf dem Spielplan.

Was mir auch irgendwie ein Rätsel ist, ist die Packung von la Citta. Eigentlich ist sie sehr gut designt und alles hat seinen Platz. Aber leider verlies anscheinend alles seinen Platz auch sofort wieder, sobald man den Deckel geschlossen hat, (frag mich nicht wie das gehen soll) da in der Schachtel immer, wenn ich sie aufmache ein heilloses Chaos herscht.

Über diverse komische bis schlechte Regeln kann man sich sowiso ewig auslassen. Zum einen solche Fälle wie Vinci, wo die Regel nicht nur Platz für einige Diskussinen lässt, sondern auch an einer Stelle sehr wiedersprüchlich ist.
Zum anderen solche Fälle, wo man beim ersten mal spielen auf drei Fälle stößt, die mit der Regel nicht gelöst werden können. Da fand ich zum Beispiel das dHdR Kartenspiel von Ravensburger echt "super". (können die nicht mal einer neuen Runde das Spiel mit der Regel geben, und die einfach spielen lassen, dann würde man die Lücken automatisch finden). Aber gut Regelschreiben stelle ich mir auch relativ schwe und undankbar vor.

Was auch oft nett ist ist die Spielzeitangabe auf der Seite der Schachtel. In unserer Runde kann man die getrost verdoppeln, wenn man eine realistische Orientierung haben will. Und wenn man dann ein Spiel hat, bei dem man denkt, der Verlag hat nicht die Minimalzeit angegeben, kann man fast davon ausgehen bis zum frühen morgen zu spielen. Liegt aber vielleicht auch and der Zusammensetzung unserer Runde.

Grüße
Paul Thaben

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Michael Andersch

Re: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Michael Andersch » 24. Juni 2003, 07:00

Hi,

bis jetzt habt Ihr ja nur "Unschönheiten" oder Ärgernisse genannt.
Als echten Running-Gag würde ich beispielsweise bezeichnen, dass bei DHdR - Die 2 Türme der grüne Spieler beginnt.

Micha

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Randolph Betten

Re: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Randolph Betten » 24. Juni 2003, 07:22

ich habe vor kurzemWYATT EARP ausgepackt.
Da gehn bei den Stanztableus (oder eben nicht-stanz-tableus) bereits beim auspacken alle Chips kaputt.
Einfach lustig!

Randolph

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Tanja Schroedel

Re: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Tanja Schroedel » 24. Juni 2003, 08:16

Also ich krieg Alhambra recht gut untergebracht, bei mir passt alles...
Vielleicht liegen die Probleme aber auch daran, dass schon Metro nicht wirklich in dieses Tiefziehteil passen wollte...

Was mich noch ärgert, sind

zu kleine Säckchen zum Nachziehen von Plättchen etwa (Meine Schafe - Deine Schafe) oder gar keins, obwohl man eins gebrauchen könnte (Hick Hack in Gackelwack).

Spielsteine, die sich nicht gut unterscheiden lassen (bei Paris Paris die grauen und die naturfarbenen)

Riesengroße Schachteln, in die noch das ein oder andere Spiel passen würde und bei denen man sich direkt nach dem Öffnen fragt, ob etwas fehlt (Schussfahrt, Kontor).

Viele Grüße, Tanja

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Stephan

Re: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Stephan » 24. Juni 2003, 08:29

Hai!

Da waeren z.B. noch die Farben der Warensteine bei den Händlern von Genua, womit nicht nur Farbenblinde so ihre Probleme haben. Die sind schlecht zu unterscheiden und dann auch noch nicht so leicht zu den entsprechenden Farben auf den Karten zuzuordnen.

Und auch ein besonderes Highlight: Die Uebersichtskarten bei Verraeter. Den Rundenverlauf beidseitig auf eine Karte zu drucken und das dann nur einmal beizulegen ist schon sehr sinnvoll. Dazu noch die uebersicht ueber den "Spielplan" (ebenfalls beidseitig) doppelt.
Genau wie bei Meuterer fanden wir es auch ein wenig laecherlich in wie viele Phasen eine Runde unterteilt wird. Da gibt es dann so tolle Phasen wie "Ende der Runde" oder "abgelegte Karten einsammeln". Etwas kompliziertere Vorgaenge sind dann teilweise eher kurz beschrieben.
Aber dafuer gibt es die beste Spieleverpackung, die ich kenne.

Bis dann,
Stephan

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Stephan Zimmermann

RE: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Stephan Zimmermann » 24. Juni 2003, 09:05

"Thomas Rosanski" hat am 23.06.2003 geschrieben:

>> Coloretto - 20 unnütze Turmkarten (ok können für ein
>> anderes Spiel gebraucht werden)

> Nix - 65 leere Karten

Da hast Du wohl eine alte Version erwischt.
Oder gar einen seltenen Fehldruck (ausschliesslich leere Karten)? ;-))

Grüße, Stephan

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Stephan Zimmermann

RE: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Stephan Zimmermann » 24. Juni 2003, 09:05

"Tanja Schroedel" hat am 24.06.2003 geschrieben:

> Spielsteine, die sich nicht gut unterscheiden lassen (bei
> Paris Paris die grauen und die naturfarbenen)

- Grün und Grün bei Wildlife :-)


> Riesengroße Schachteln, in die noch das ein oder andere
> Spiel passen würde und bei denen man sich direkt nach dem
> Öffnen fragt, ob etwas fehlt (Schussfahrt, Kontor).

Die Siedler-Schachtel ist ja wohl auch viel zu groß!
Bei mir passen da locker Grundspiel + S&R + die 6er-Erweiterungen rein +
diverser Extrakram.


Grüße, Stephan

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Frank Jaeger (AMIGO)

Drachenirgendwas = Dracheninsel

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 24. Juni 2003, 09:23

Das wollt ihr uns doch bitte nicht ernsthaft vorwerfen, oder? Das Spiel hatten wir auch zu sechst getestet, und einige Testspieler fanden es auch zu sechst gut, uns dauerte es aber zu lange. Also haben wir bis 5 Personen draufgeschrieben und das Material fuer den 6. Spieler mit reingelegt, so dass man das Spiel nicht unter falschen Vorausetzungen kauft, das ergaenzende Material aber in der Spielregel erklaert (und auch den 3.Drachen, den wir einfach mitgedruckt haben, weil noch Platz war - haette man auch leer lassen koennen, aber fanden wir einfach doof, also lieber ein Ersatzteil mitdrucken).

Ich hielt das bislang fuer einen Dienst am Spieler, aber es scheint, manche Leute muessen unbedingt das Haar in der Suppe suchen! Glueckwunsch, gefunden... :-(

Frank Jaeger
AMIGO

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Frank Jaeger (AMIGO)

Re: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 24. Juni 2003, 09:29

Och, bis eben war ich noch gluecklich, dass keines unserer Spiele erwaehnt wurde, und jetzt kommst du, Tanja ;-)

Schussfahrt: Stimmt. Das war aber auch ein echtes Problem, mit dem sicher andere Verlage auch ab und zu kaempfen. Zum einen muss die Schachtel so gross sein, damit der Spielplan reinpasst. Zum anderen auch, damit der Preis irgendwo *korrekt* aussieht (das ist fuer passionierte Spieler sicher egal, aber der Handel verkauft einfach kein Spiel in der 6 Nimmt-Schachtel fuer 20 Euro). Und dann darf die Schachtel nicht zu duenn sein, denn sonst faellt sie um, wenn man sie aufstellt, und man sieht nix, wenn man sie hinlegt.

Aber Schussfahrt war eh kein echtes Highlight von uns. Tut mir leid dafuer, wir geloben Besserung.

Frank Jaeger
AMIGO

P.S.: Und auch wenn es mich jedesmal mitten ins Herz sticht: Bitte weiter Verbesserungsvorschlaege machen, denn manchmal ist man betriebsblind!

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Arby

Re: Drachenirgendwas = Dracheninsel

Beitragvon Arby » 24. Juni 2003, 09:33

Hallo Frank,

also da hast du zumindest meinen Beitrag mißverstanden. Ich habe das nicht als Mangel anprangern wollen. Ich fand nur die Tatsache amüsant, daß da diese - ich sag mal - Differenzen zwischen Schachtelaufdruck und Schachtelinhalt bestehen. So, wie Dracheninsel präsentiert ist, erweckt das im ersten Moment den Eindruck, daß da die eine Hand nicht wußte, was die andere tat, und das durch eine "beiläufige Bemerkung" in der Spielregel nachträglich glattgebügelt werden sollte ;-)

Wir haben jedenfalls unser erstes Spiel Dracheninsel zu sechst gespielt und wunderten uns dann im Nachhinein etwas, wieso auf der Schachtel "3-5" steht ;-) Langwierig fand ich es dabei übrigens nicht, was aber auch daran gelegen haben könnte, daß ich mich mehr dadurch gestört fühlte, daß einer unserer Mitspieler immer aufstand und irgendwas anderes machte, wenn er nicht an der Reihe war. Schade um die "Süßen Schlummer", die da in der Hand schlummerten...

Gruß,

Ralf "Arby" Brostedt

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Hanno Schwede
Kennerspieler
Beiträge: 392

RE: Drachenirgendwas = Dracheninsel

Beitragvon Hanno Schwede » 24. Juni 2003, 09:34

"Frank Jaeger (AMIGO)" hat am 24.06.2003 geschrieben:
> Das wollt ihr uns doch bitte nicht ernsthaft vorwerfen,
> oder? Das Spiel hatten wir auch zu sechst getestet, und
> einige Testspieler fanden es auch zu sechst gut, uns
> dauerte es aber zu lange. Also haben wir bis 5 Personen
> draufgeschrieben und das Material fuer den 6. Spieler mit
> reingelegt, so dass man das Spiel nicht unter falschen
> Vorausetzungen kauft, das ergaenzende Material aber in der
> Spielregel erklaert (und auch den 3.Drachen, den wir
> einfach mitgedruckt haben, weil noch Platz war - haette man
> auch leer lassen koennen, aber fanden wir einfach doof,
> also lieber ein Ersatzteil mitdrucken).
>
> Ich hielt das bislang fuer einen Dienst am Spieler, aber es
> scheint, manche Leute muessen unbedingt das Haar in der
> Suppe suchen! Glueckwunsch, gefunden... :-(
>
> Frank Jaeger
> AMIGO

Hallo Frank

mit dieser Erklärung auf dem Schachtelrücken wäre (oder steht es darauf?) wäre es wahrscheinlich nicht zu dieser Haarspalterei gekommen, allerdings zeigt das Beispiel "Edel Stein und Reich", dass ich mich hier irren kann.

In diesem Zusammenhang finde ich den Weg gut, den Phalanx bei einigen (allen) ihrer Spiele geht, dort finden sich dann Spieleranzahlangaben wie : 2 (3) Spieler.

Ausserdem finde ich es toll wenn ein Spieleverlag versucht jedem Spieler die Lieblingsfarbe zu ermöglichen..... denn in meinen Augen sind dafür die 6 Farben da. *gg*

Ciao

Hanno





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Christian Hildenbrand

RE: Running Gags bei Material und Konfektion

Beitragvon Christian Hildenbrand » 24. Juni 2003, 09:40

"Stephan Zimmermann" hat am 24.06.2003 geschrieben:
> "Thomas Rosanski" hat am 23.06.2003 geschrieben:
>
>>> Coloretto - 20 unnütze Turmkarten (ok können für ein
>>> anderes Spiel gebraucht werden)
>
>> Nix - 65 leere Karten
>
> Da hast Du wohl eine alte Version erwischt.
> Oder gar einen seltenen Fehldruck (ausschliesslich leere
> Karten)? ;-))
>
> Grüße, Stephan

nene, ich denke mal, er meinte "Nix" von Adlung. Das nenne ich ein gelungenes Kartenspiel !!! :-))

Inhaltslose Grüße !

Ciao, Christian


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