Beitragvon Niels » 12. Dezember 2003, 14:47
Hallo.
Ich finde eigentlich schon, dass Wallenstein etwas von seinem Reiz verliert, wenn man es nur zu dritt spielt. Dadurch dass nur noch 3 Spieler dabei sind, sind die Armeen weiter gestreut und es ist einfach nicht mehr "so viel los" auf dem Brett. Zwar werden dann einige Gebiete aus dem Spiel genommen, aber ich finde, dass Wallenstein dann eher zu einem Aufbauspiel wird, in dem jeder Spieler relativ ruhig sein Ding durchziehen kann, ohne dass es zu größeren Konflikten kommen muss. Was ich bei Wallenstein aber interessant (und spannend) finde, ist die Enge auf dem Spielfeld, die unweigerlich zu Konflikten um die besten Gebiete führt. Dadurch kommt ein bisschen mehr Leben ins Spiel und schnellere Situationswechsel zustande. Außerdem spielen dann Diplomatie und wechselnde Koalitionen zwischen den Spielern eine größere Rolle.
Mein Fazit: Wallenstein ist auch zu dritt gut spielbar, m.E. aber etwas "langweiliger". Kommt aber wohl auch auf den/die Spielertyp(en) an. Ansonsten übrigens ein klasse Spiel, um das nochmal hervorzuheben. ;)
Gruß in die Schweiz :)
Niels