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24.99 / 29.99 / 39.99

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Jeff Widderich

24.99 / 29.99 / 39.99

Beitragvon Jeff Widderich » 7. August 2004, 01:02

Kann mir bitte mir jemanden erklären wieso der Preis so wichtig ist in Deutschland ? Ich habe so viele Spiele gesehen in Essen und Nüremberg die besser mit einer Pinzette gespielt werden können als mit Hände. Ich kann mir nicht vorstellen das Spieler nicht lieber fünf oder zehn Euro mehr ausgeben würden um Spiele zu kaufen die richtig zum anfassen sind ? Ich verstehe diese
Preisgrenzen nicht und habe angst das der preispunkt Politik schmerzhafte Probleme mit sich bringen können in der Zukunft. Die Konkurrenz sind die Videospiele die immer aufwendiger werden. Es ist ganz bestimmt nicht die Zeit Brettspiele einfacher darzustellen ? Grösser ist besser?

Jeff Widderich

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B.Marck

Re: Geiz ist Geil?

Beitragvon B.Marck » 7. August 2004, 01:55

Jeff Widderich schrieb:
>
> Kann mir bitte mir jemanden erklären wieso der Preis so
> wichtig ist in Deutschland ? Ich habe so viele Spiele gesehen

ich weiß ja nicht, woher du postest. Aber ich sitze hier in Deutschland und höre fast nur noch Slogans wie "geiz ist geil", "billig - das will ich"... Es ist eben derzeit eine Marketing-Strategie in Deutschland, die von überall her tönt: Es ist billig, kauf es.

> das Spieler nicht lieber fünf oder zehn Euro mehr ausgeben
> würden um Spiele zu kaufen die richtig zum anfassen sind ?

Hmm, zum Anfassen kaufe ich auch lieber. Aber die Preise sind wirklich relativ hoch, wenn man bedenkt, dass vor einigen Jahren "große Spiele" etwa 40 DM kosteten.
Zur Zeit jammert zudem ganz Deutschland, dass mit der Einführung des Euro die Preise extrem erhöht wurden. Gleichzeitig arbeiten die Leute länger und erhalten dafür sogar weniger Geld als vorher. Ist das "Stagnation" oder schon "Rezession"?

> Ich verstehe diese
> Preisgrenzen nicht und habe angst das der preispunkt Politik
> schmerzhafte Probleme mit sich bringen können in der Zukunft.

Mit diesen Problemen werden sich nicht nur Spieleproduzenten auseinander setzen müssen, wie oben schon geschrieben, sondern auch die Käufer. [b] Die potentiellen Käufer haben nämlich als erste das Loch im Portemonnaie, bevor sie überhaupt überlegen können, Spiele zu kaufen. [/b]

> Die Konkurrenz sind die Videospiele die immer aufwendiger
> werden. Es ist ganz bestimmt nicht die Zeit Brettspiele
> einfacher darzustellen ? Grösser ist besser?

Keine Ahnung. Aber, wie gesagt: Hier läuft erstmal die Kampagne: Geiz ist Geil. Und ein Ende der Geiz-Krise ist nicht in Sicht; nein, neuerdings werden Arbeitslose mit Sozialhilfeempfängern gleich gestellt. Gewerkschaften und Betriebsräte stimmen Verträgen zu, die Arbeitskräfte zu unentlohnter Mehrarbeit verpflichten. Der Begriff "soziale Sicherung" wird neu definiert.
Über "goldene Zeiten" wird in Deutschland derzeit nur in Geschichtsbüchern gesprochen. ;-(

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Peter Gustav Bartschat

OT: Goldene Zeiten

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 7. August 2004, 06:39

B.Marck schrieb:
> Über "goldene Zeiten" wird in Deutschland derzeit nur in
> Geschichtsbüchern gesprochen. ;-(

Das war und ist allerdings in allen Ländern und zu allen Zeiten so, nicht wahr? :-)

Liebe Grüße
Gustav

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Mike

Re: 24.99 / 29.99 / 39.99

Beitragvon Mike » 7. August 2004, 08:42

Hallo

> Ich verstehe diese
> Preisgrenzen nicht und habe angst das der preispunkt Politik
> schmerzhafte Probleme mit sich bringen können in der Zukunft.

Hm, auf der einen Seite sind Spiele im Vergleich zu vor 10 oder gar 20 Jahren ganz gewiss im Schnitt ne ganze Ecke größer und umfangreicher geworden. Auf der anderen Seite sind auch die Preise in den letzten 10-20 Jahren ordentlich gestiegen. Verstehe daher das Posting nicht, zumal die Preise 24.99 / 29.99 / 39.99 ja wohl in erster Linie vom Verkäufer gemacht werden. Andere Verkäufer (vor allem im Internet) machen andere Preise z.B. 25.00 / 30.00 / 40.00 oder 24.16 / 29.04 / 38.78!

Mike

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Peter Gustav Bartschat

Re: 24.99 / 29.99 / 39.99

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 7. August 2004, 10:41

Jeff Widderich schrieb:
> Kann mir bitte mir jemanden erklären wieso der Preis so
> wichtig ist in Deutschland ?

Im Unterschied zu welchem Land?

Ich denke, Preise sind ein wichtiges Kauf-Entscheidungs-Kriterium für Jeden, der mit seinem Einkommen haushalten muss, in welchem Land er auch immer leben mag. Nicht das einzige Kriterium, wohlgemerkt, aber oft das, das am Ende des Monats am meisten wehtut, wenn man es am Anfang außer Acht gelassen hat.

> Grösser ist besser?

Das möchte ich bezweifeln. Andernfalls müssten die Spiele von Eagle Games ja die besten Spiele der Welt sein, allein, weil sie größere Spielpläne haben, als auf die meisten Wohnzimmertische passen.

Für meinen Geschmack wird die Qualität eines Spiels durch die Gemeinsamkeit von Regeln, Thema und Design bestimmt; ein einzelnes herausgegriffenes Element wie die Größe der Spielsteine sagt wenig über das ganze Spiel aus ... und überhaupt nichts über den Spaß, den man damit haben kann.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Ernst-Jürgen Ridder

Re: Geiz ist Geil?

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 7. August 2004, 14:13

Hallo,

woher das Ursprungsposting kommt, scheint mir klar zu sein: Jeff Widderich ist der Autor von "Käse-Mäuse Chaos" (Chesscard Intern. aus Canada).

Das ist ein Spiel "zum Anfassen", will sagen, die Spielstücke sind alle ziemlich groß. Das hilft denn aber auch nicht immer: Meine Kinder (das Spiel soll von 8-108 Jahren geeignet sein) fanden das Spiel im Bild im Internet und nach der Beschreibung "süß", wollten es unbedingt haben. Habe ich mich halt durchgerungen und das Spiel gekauft. Meine Kinder haben alles aufgebaut, meine 10-jährige hat die Regeln gelesen und dann war es mit der Einstufung "possierlich" vorbei. Meine 10-jährige hat meinem 8-jährigen gesagt, dass die Regeln doof seien. Das war es dann, die beiden wollten es nicht mal mit meiner Anleitung auch nur versuchen. Mein 8-jähriger wäre allenfalls noch bereit gewesen, das Spielmaterial zu irgend welchen anderen Spielzwecken zu verwenden.

Zweifellos keine "objektive" Beschreibung. Nur ein Beispiel dafür, dass "zum Anfassen" selbst dann nicht reicht, wenn optisch alles zum Besten steht.

Davon abgesehen: Die Ausstattung alleine macht kein gutes und interessantes Spiel. Mir persönlich sind Spielmechanik und Spielregeln zunächst wichtiger. Dann käme in meiner Rangordnung das Thema und dann schließlich auch Spielmaterial/-design, die zur Abrundung des Atmosphärischen dienen. Ob man bereit ist, wegen des Materials (da ist "Größe" ja nur ein Gesichtspunkt unter mehreren, der wiederum unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet werden kann) mehr zu bezahlen, ist eine sicher nur sehr individuell zu beantwortende Frage.

Gruß

Ernst-Jürgen

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Bernd

Re: 24.99 / 29.99 / 39.99

Beitragvon Bernd » 7. August 2004, 17:09

Hallo Jeff,

also generell: Der Preis ist deshalb so wichtig, weil immer mehr Menschen hier in Deutschland langsam immer weniger Geld für diesen Luxus 'Spiel' übrig haben werden. Muß ich hier aufzählen wie die Lebenshaltungskosten gestiegen sind (Teuro-Supermarktwaren/Öl/Benzin/Versicherungen/Praxisgebühr/Altersvorsorge)?
Da habe ich zum Beispiel beim lokalen Karstadt einen Sonderposten "Käse - Mäusechaos" gesehen, für reduzierte 30.-Euro (regulärer Preis 39,95 Euro). Seit 4 Wochen schau ich immer mal wieder hin, es fehlt nicht ein Exemplar von den 12 auf der Verkaufsfläche, weil es den Käufern zum reduzierten Preis von 30.- Euro immer noch zu teuer ist. Bitte registrieren: 30.- Euro sind fast 60 DM. Und diese 60 DM wollen erst mal verdient werden!!!!!
Dabei ist oben genanntes Spiel noch wirklich gut ausgestattet. Was manch anderer Spielverlag für seine Spiele verlangt bei einer spartanischen Ausstattung oder minderwertigem Spielmaterial ist leider vielzuoft eine Frechheit. Glücklicherweise erkennen dies die 'wirklichen' Spieler (der Gelegenheitskäufer fällt natürlich darauf herein) und kaufen eben NICHT. Wenn schon, dann müßte der Preis erheblich gesenkt werden. Das ist wie bei den Computer-Spielen. Es gibt tolle Spiele die ihre 45.- Euro bestimmt wert sind und dann wiederum Spiele, die ebenso viel kosten (weil es eben der Standardpreis ist) und keinen Pfifferling wert sind (Devise: Hauptsache absahnen).
Doch das Käuferpotential wird sich ausdünnen und zuerst werden die Verlage den Bach hinunter gehen, die mit ihrer überteuerten Preispolitik den Kunden vorrangig als Melkkuh ansahen. Hier einen schönen Gruß an gewisse Marktführer!
So wird über den Preis schließlich die Akzeptanz geregelt.

Und trotzdem: Als Sammler schiele ich auf den Preis (logisch), als Spieler nicht, weil man für Perlen eben bereit ist, ein bischen mehr auszugeben. Und damit man auch weiß, wofür es sich lohnt dieses gute Geld auszugeben, gibt's die Spielbox, luding und all die anderen Quellen der Spiele-Community.

Und... lieber EIN teueres GUTES Spiel im Jahr kaufen, als ein TEUERES Spiel jeden Monat.

Gruß an alle Spieler!

Bernd

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Roman Pelek

Re: 24.99 / 29.99 / 39.99

Beitragvon Roman Pelek » 8. August 2004, 01:45

Hallo Jeff,

Jeff Widderich schrieb:
>
> Kann mir bitte mir jemanden erklären wieso der Preis so
> wichtig ist in Deutschland ?

Hm, vielleicht weil etliche Wirtschaftsweise hierzulande eine Rezession herbeireden, und manch Arbeitnehmer nur staunen kann ob der Managergehälter, aber nicht wirklich den Luxus eines Brettspiels finanzieren? Wir töten uns hier grade enorm clever den eigenen Binnenmarkt, da mag es nicht verwundern, wenn für "Außenstehende" nicht mehr als ein paar Krümel übrig bleiben.

> Ich habe so viele Spiele gesehen
> in Essen und Nüremberg die besser mit einer Pinzette gespielt
> werden können als mit Hände. Ich kann mir nicht vorstellen
> das Spieler nicht lieber fünf oder zehn Euro mehr ausgeben
> würden um Spiele zu kaufen die richtig zum anfassen sind ?

Spieler vielleicht, aber damit machst Du keinen Absatz...

> Ich verstehe diese
> Preisgrenzen nicht und habe angst das der preispunkt Politik
> schmerzhafte Probleme mit sich bringen können in der Zukunft.

Nicht nur Du.

> Die Konkurrenz sind die Videospiele die immer aufwendiger
> werden.

Aber die haben ein Budget, das einem Kinofilm gleicht. Sowas können wir nie und nimmer, und alleine es zu versuchen, wäre töricht.

> Es ist ganz bestimmt nicht die Zeit Brettspiele
> einfacher darzustellen ? Grösser ist besser?

Einfach: ja. Kostspielig: nein.

Ciao,
Roman (der die Liebe zu Brettspielen im Sinne von Frank Black sieht: "now she sends me perfumed letters and I throw them all away")

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Jeff Widderich

Re: Geiz ist Geil?

Beitragvon Jeff Widderich » 8. August 2004, 04:48

Hallo Ernst-Jürgen deine Beschreibung vom Versuch Käse zu spielen ist eine Tatsache die Ich selber jeden Tag erlebe mit meine Kinder. Kinder in dieser Zeit der "Information overload" haben es sehr schwer sich an einem Tisch hinzusetzen für eine halbe Stunde lang und sich mit einem Spiel zu beschäftigen. Vielleicht ist es mehr unsere Schuld! Mein Vater hätte mich gezwungen mich hinzusetzen und das Spiel zu spielen da er sein schwer vedientes Geld ausgegeben hat. Ich selbst würde es auch vorbei flübschen lassen.

Mein Vorschlag: Rette das Spiel vom 8 jährigen und Spiele es mit Erwachsene.
Käse ist nicht leicht zu verdauen aber es ist würdig mindestens dreimal richtig bis zum Ende zu spielen um das kommische Spielmechanik zu verstehen. So bald die Kinder zuschauen dann wollen sie natürlicher weise auch spielen.


Jeff

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peer

Re: 24.99 / 29.99 / 39.99

Beitragvon peer » 8. August 2004, 07:23

Hi,
Bernd schrieb:
> Doch das Käuferpotential wird sich ausdünnen und zuerst
> werden die Verlage den Bach hinunter gehen, die mit ihrer
> überteuerten Preispolitik den Kunden vorrangig als Melkkuh
> ansahen. Hier einen schönen Gruß an gewisse Marktführer!
> So wird über den Preis schließlich die Akzeptanz geregelt.

Naja, bevor die Verlage ALLES abgrkiegen - auch die muessen ihr Material kaufen und die Produktionskosten sind gestiegen - zum einen weil dieSpiele besser ausgestattet sind als frueher (wer moechte noch Halmakegel haben?) zum anderen weil sich der "Teuro" (sofern es den gibt) auch auf Pappe, Holz etc. bezieht.


ciao
peer

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Ernst-Jürgen Ridder

Re: Geiz ist Geil?

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 8. August 2004, 13:28

Hallo Jeff,

ganz so einfach ist es nicht. Die Begeisterung der Kinder für Brettspiele unterliegt zwar -wie könnte es anders sein- Schwankungen, das trübt aber kaum ihr Urteilsvermögen. Das Problem lag hier wohl darin, dass verfügbare Vorinformationen (Bild und Beschreibung im Internet) ein doch eher lustiges Katz-und-Maus-Spiel verhießen und von diesem Eindruck nach Regelstudium nicht viel übrig blieb. Am Schwierigkeitsgrad und an "Information overload" liegt es eher nicht, man kann mit ihnen recht gut Siedler von Catan, Abenteuer Menschheit, Keythedral, Landwehr 1438 und z.B. auch Yinsh und viele andere spielen. Es wird noch mancher Überredungskunst -und tatsächlich wohl auch des Vorspielens- bedürfen, bis sie es mit Käse-MäuseChaos dann doch mal versuchen.

Gruß
Ernst-Jürgen

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Armin

Re: 24.99 / 29.99 / 39.99

Beitragvon Armin » 8. August 2004, 14:26

Hallo Mike,

Auf Achse kostete vor 18 Jahren 30 DM = 15 €..
Inhalt: 1 großer Spielplan, 6 Plastik-Autos, Spielgeld, 48 Warensteine, 81 Karten, 2 Aufstellschilder, 1 Würfel.
Ich denke mit der Ausstattung ist es auch heute noch guter Durchschnitt. Beim Layout hat sich sicher einiges getan, das ist aber durch den Computer viel einfacher geworden.

Gruß Armin

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Frank Jaeger (AMIGO)

Ausstattung und Preis

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 9. August 2004, 12:28

Zumindest bei Amigo ist die Ausstattung direkt abhaengig von den zu erwartenden Verkaufszahlen. Oder anderes herum: Wir versuchen, mit ordentlicher aber nicht extravaganter Ausstattung den Spagat zwischen gut und spielbar und nicht zu teuer (Santiago zum Beispiel) hinzukriegen.

Wenn unsere Spiele sich besser verkaufen wuerden, wuerden wir eine hoehere Auflage als Erstauflage produzieren, dadurch bekommen wir einen besseren Einkaufspreis, und dadurch entweder eine bessere Ausstattung oder einen niedrigeren Preis.

Beispiel: BohnHansa wurde mit einer hoeheren Auflage produziert, weil wir aufgrund von Bohnanza erwarteten, dass wir es gut verkaufen (stimmt uebrigens).

Bei Santiago was das leider nicht moeglich, sonst waere dieses bereits im Vergleich mit seiner Ausstattung durchaus preiswerte Spiel sogar noch mit einem groesseren Spielplan ausgestattet gewesen (der ist zwar nicht notwendig, aber man haette dann grafisch mehr machen koennen - aber waere das 5 Euro mehr wert gewesen?). So aber haben wir uns entschieden, lieber etwas guenstiger zu sein und damit vielleicht den einen oder anderen zu einem Zusatzkauf zu animieren.

Es gilt halt immer abzuwaegen: Kartenrueckseite vierfarbig? Groessere Holzstueckchen? Mehr Plaettchen, vielleicht sogar Ersatz? Spielfiguren aus Holz? Oder Plastik? Oder mit auf den Stanzbogen? Und natuerlich: Jede arte eine eigene Grafik, oder lieber die kostenguenstigere Variante, die uns Grafikerkosten spart?
Und: Wieviel wuerde das Spiel dadurch mehr kosten, und ist es das wert oder kauft es dann keine mehr?

Kinners, dat is man alles nich so einfach....

Frank.
P.S.: Ich habe gerade die Ankuendigung fuer Darmstadt Spielt bekommen - wer diese Diskussion in Persona fuehren moechte, kann mich im Herbst dort treffen und bei einer Tasse Kaffee fachsimpeln.... da sind dann auch noch ein paar Kleinverlage, die dazu sicher auch einiges beizutragen haben! Heinrich, du kommst doch wieder, oder?

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Jeff Widderich

Re: Ausstattung und Preis

Beitragvon Jeff Widderich » 9. August 2004, 16:27

Hallo Frank,

Verkaufszahlen sind direkt abhängig von der Ausstattung und die Produktionsnumbern. Ein bessere Ausstattung sollte mehr Spiele verkaufen? Oder ist der Preis im Moment wichtiger als die Ausstattung ? Ich hoffe nicht. Diese Entscheidundungen müssen irgendwie gemessen und geplannt werden ?

Es geht wirklich darum Spiele darzustellen damit sich das Thema reizvoll entwickelt. Deine Anmerkungen das man sich überlegen muss wo man die Produktions kosten investieren soll, sind 100 % richtig. Dieser "Balance" ist aber so gefährlich wenn man zu viel sparrt. Wunderschöne Spiele sollten nicht viel mehr kosten wenn mann die Vorbereitung richtig anstellt.

Die Herrstellung eines Spieles sollte eine Artform sein. Man muss unbedingt sein Herz benutzen um es darzustellen, aber wenn es produziert wird dann muss man wirklich den Buchhalter bei der Production dabei haben. Schade!

Die Zukunft meiner Meinung nach ist wirklich in wunderschöne Spiele die Intelligent produziert werden, um das Publikum etwas ausgezeichnetes für einen guten Preis anzubieten. Ist es Möglich? Ja wenn das Publikum die Verlage belohnen die sich bemühen etwas schönes herrzustellen. es ist der Endkäufer der die Qualität bestimmt. Nicht die Verlage.

Geiz ist nicht nur Geil sondern auch sehr gefährlich. Geiz hilft nur die Länder die Arbeiter haben die ein Dollar die Stunde verdienen.

Jeff Widderich

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Dietrich Lichtenfeld

Spiele sind billig !

Beitragvon Dietrich Lichtenfeld » 9. August 2004, 22:06

Hallo,

also ich finde, Spiele sind nicht teuer. 1990 habe ich ein Risiko de Luxe für 65 DM im Kaufhaus erstanden. Heute kriege ich es im Internet für 30 Euro, im Kaufhaus für max. 45 Euro. Macht im letzeren Fall eine Preissteigerung von 38% in 14 Jahren, also pro Jahr nur eine Steigerung von gerade mal 2,3%. Das liegt deutlich unter der Inflation. Im Internetversandhandel kriegt man es sogar für weniger als vor 14 Jahren.

Wenn ich Spielpreise untereinander vergleiche, sind Hasbro und Ravensburger vergleichsweise teuer und Amigo recht billig.

Wirklich extrem teuer sind heutzutage nur Dienstleistungen aller Art (wegen der hohen Sozialabgaben) und Bücher (wegen der Preisbindung), aber auch da kann man sich gut behelfen (selber machen, ebay...)

Gruß
Dietrich

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Steffen S.

Re: Geiz ist Geil?

Beitragvon Steffen S. » 10. August 2004, 00:40

Hallo Ernst-Jürgen,

ich springe mal für deine Kinder in die Presche und sage: Es könnte auch schlicht und einfach an dem miserablen Regelheft liegen. Über das Spiel muss jeder sein eigenes Urteil fällen (Jeff weiß ja aus einer früheren Diskussion bereits, dass ich es eher nicht mag), aber die Spielregel ist eine Zumutung, die der Verlag im eigenen Interesse unbedingt nachbessern sollte.

Gruß,
Steffen

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Eric Humrich

Re: Ausstattung und Preis

Beitragvon Eric Humrich » 10. August 2004, 05:33

Gerade bei der Umsetzung von RoboRally wurden in meinen Augen von Amigo viele Fehler gemacht, die zum Flop des Spieles führten.

- zunächst nur eine 4-Spieler-Version. Gerade bei einem der ganz wenigen Spiele welches für mehr als 4-6 Personen geeignet ist und sogar mit möglichst viel Spielern am meisten Spass macht, ist sowas tödlich.
- häßliche Plastikfiguren statt Zinnfiguren
- schlechter Druck der Spielpläne
- lieblose Ausstattung, Stichtwort: "ich möchte ein A kaufen" statt die ordentlichen Spielfeldnamen wie "Lazer Maze" zu verwenden.
- deutsche Hausregeln bei denen viele Regeln und Optionskarten anders funktioneren wie bei der englischen Version. Gerade in Internetzeiten mit internationalen Spielplattformen wie der Brettspielwelt verbietet sich eine Version, die nicht in allen Ländern gleich funktioniert

Ich kann eine Abwägung der Austattung vs Preis vs Verkaufszahlenschätzung verstehen, aber gerade bei diesem Spiel wäre ein wenig mehr Liebe Gold wert gewesen. Am hervorragenden Marketing wahrend der Spielemesse kann es ja nicht gelegen haben, auch wenn ein deutscher Moderator sicherlich geeigneter bei den Livepräsentationen gewesen wäre....

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Vötter Robert

Re: Spiele sind billig !

Beitragvon Vötter Robert » 10. August 2004, 08:07

Also ich finde,das viele Kartenspiele sehr teuer sind.
Hat man früher 10 DM -15 DM für ein Kartenspiel bezahlt,zahlt man heute mindestens 10 Euro.

Bei den Brettspielen zahlt man meistens um die 30 Euro,welche früher ca. 40 DM gekostet haben.

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peer

Re: Ausstattung und Preis

Beitragvon peer » 10. August 2004, 08:21

Hi,
Eric Humrich schrieb:
> - zunächst nur eine 4-Spieler-Version. Gerade bei einem der
> ganz wenigen Spiele welches für mehr als 4-6 Personen
> geeignet ist und sogar mit möglichst viel Spielern am meisten
> Spass macht, ist sowas tödlich.

Zustimung

> - häßliche Plastikfiguren statt Zinnfiguren

Keine Zustimmung. Sicherlich mag ich die Zinnfiguren lieber - aber nur weil ich die kenne! Ob sich das Spiel mit Zinnfiguren und zu einem Preis der deutlich hoeher liegt besser verkauft haette, ist zu bezweifeln.

> - deutsche Hausregeln bei denen viele Regeln und
> Optionskarten anders funktioneren wie bei der englischen
> Version. Gerade in Internetzeiten mit internationalen
> Spielplattformen wie der Brettspielwelt verbietet sich eine
> Version, die nicht in allen Ländern gleich funktioniert

Na gut, aber mal ehrlich: Hat es sich deswegen so schlecht verkauft? Das stoert doch nur die Freaks. Otto Normalspieler kriegt davon ja nichts mit.

> Ich kann eine Abwägung der Austattung vs Preis vs
> Verkaufszahlenschätzung verstehen, aber gerade bei diesem
> Spiel wäre ein wenig mehr Liebe Gold wert gewesen. Am
> hervorragenden Marketing wahrend der Spielemesse kann es ja
> nicht gelegen haben, auch wenn ein deutscher Moderator
> sicherlich geeigneter bei den Livepräsentationen gewesen
> wäre....

Wobei ich einige Leute kenne, die dieses Spiel hassen, weil man da so viel denken muss - und das erinnert die dann an Schach und Arbeit.
Ausserdem ist da die nicht so kleine Gruppe von Leuten, die das Spiel ERST hassen udn sich erst bei einer weiteren Partie verlieben ;-)
Und die fehlt dann...

ciao
Peer

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peer

Re: Ausstattung und Preis

Beitragvon peer » 10. August 2004, 08:29

Hi,
Jeff Widderich schrieb:
>
> Die Zukunft meiner Meinung nach ist wirklich in wunderschöne
> Spiele die Intelligent produziert werden, um das Publikum
> etwas ausgezeichnetes für einen guten Preis anzubieten. Ist
> es Möglich? Ja wenn das Publikum die Verlage belohnen die
> sich bemühen etwas schönes herrzustellen. es ist der
> Endkäufer der die Qualität bestimmt. Nicht die Verlage.

Naja die Fruechte sieht man ja schon - Ein Spiel dass in den 80ern noch einen Sonderpreis fuer ein schoenes Spiel bekommen hat, wuerde heute fuer die Haessliche Graphik und die bestenfalls funktionale Ausstattung gescholten werden (Beispielsweise Tatort Nachtexpress).
Preis und Ausstattung - Beides ist wichtig. Natuerlich bewundere ich ein Agadir, ein Terra authentica oder ein "Die Meisterdiebe" (von den Faklerspielen ganz zu schweigen) aber ganz ehrlich: Leisten kann ich mir ein Spiel das mehr als 50 EUR kostet in der Regel nicht (und selbst 50 EUR sind schon viel). Nicht weil ich geizig bin (sonst wuerd ich mir keine Spiele mehr kaufen - hab ja "genug" :-) ), sondern weil ich als verheirateter Referendar einfach irgendwo Prioitaeten setzen muss und die setze ich dann erstmal auf essentiellere Dinge.
Wuerde ich 100 EUR ausgeben, koennte ich mir zudem 4-10 andere Spiele leisten so dass der Spielspass derselbe ist.
Sollte ich einmal realtiv frei von groesseren Geldsorgen meinem Hobby froenen koennen werde ich mir die Luxusgueter leisten. So bleibt es leider vorerst beim "pining" ;-)

> Geiz ist nicht nur Geil sondern auch sehr gefährlich. Geiz
> hilft nur die Länder die Arbeiter haben die ein Dollar die
> Stunde verdienen.

Da hast du recht.

ciao
peer

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Heinrich Tegethoff

Re: Spiele sind nicht mehr billig !

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 10. August 2004, 13:10

Hallo Dietrich,

ich widersprech ungerne pauschal, aber dem einzelnen Beispiel über 14 Jahre
messe ich weniger Bedeutung bei, da mir die Entwicklung der letzten 5 Jahre
eher aufgefallen ist.

Meinem Empfinden nach kosteten grosse Spiele lange Zeit bis zu 40 DM.
Zwischen 1997 und 2002 interessierte ich mich kaum für Spiele, und mußte
dann lernen, daß Spiele 30 Euro kosten.

Mein Beispiel ist Tikal: es bekam eine tolle Kritik in der SZ, aber beim Laden-
preis von 65 DM für die grosse Packung schreckte ich zurück. Zu teuer für
das Risiko "vielleicht doch kein Spiel für mich". Wann war das? Tikal wurde
dann ja SdJ.

Heute rechne ich 30 € erst einmal für jedes grosse Spiel, und Billigmacher wie
Versandhandel, Second-hand (nennt sich heute ebay) und Selberbauen
gab es auch vor 5 bis 8 Jahren.

Zudem wird als nächstes der Days of Wonder Verlag eine Preisveränderung
mit sich bringen, sofern er dies wie gewollt schafft. Durch Dollarkurs und US-
Effekte liegen diese Spiele regulär bei 35 bis 40 €.

Entsprechend sind IMHO die Preise, auch "Konjunktur"-bedingt, stark am
steigen, nachdem sie jahrelang flach blieben. Und werden noch einmal
5 € auf Standard-30 zulegen.

Konjunkturbedingt heist: die geringe Nachfrage wird wohl, wie bei anderen
Kulturgütern, zu höheren Preisen führen. Oder zu Marktkonzentrationen,
die aber in allen Branchen das gleiche bedeuten: höhere Preise.
Bis ein Spiel beim Spielwarenladen so viel kostet die Tafel Schokolade
an der Tankstelle.

Servus,
Heinz

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Thomas O.

Re: Spiele sind nicht mehr billig !

Beitragvon Thomas O. » 10. August 2004, 13:36

Heinrich Tegethoff schrieb:
>
> Bis ein Spiel beim Spielwarenladen so viel kostet die Tafel
> Schokolade
> an der Tankstelle.

:-) Ja, das wär doch mal toll: Ein Puerto Rico für 1,99 €! Da lacht das Spielerherz, und der lahmenden Nachfrage täte das bestimmt auch gut. Endlich mal eine faire Preisgestaltung ;-)

Thomas

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Frank Jaeger (AMIGO)

Widerspruch

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 10. August 2004, 15:54

Da muss ich aber nochmal einhaken:

Eric Humrich schrieb:
>
> - zunächst nur eine 4-Spieler-Version. Gerade bei einem der
> ganz wenigen Spiele welches für mehr als 4-6 Personen
> geeignet ist und sogar mit möglichst viel Spielern am meisten
> Spass macht, ist sowas tödlich.

Das halte ich fuer, gelinde gesagt, Quatsch. Als 8 Spieler-Version waere es deutlich teurer geworden, und haette damit die 50 DM Grenze locker uebersprungen in Richtung 80 DM. Damit verkaufen wir aber nichts mehr.

> - häßliche Plastikfiguren statt Zinnfiguren

Ach komm, das kann ich bald nicht mehr hoeren. Ich zaehle gerne aber nochmal die Vorteile der Spritzgussfiguren auf:
- Man sieht wo vorne und hinten ist
- Sie sind bereits bemalt und sehen nicht unfertig aus
- sie sind in keinem Fall gesundheitsschaedlich und erwecken auch nicht den Anschein
- man muss nicht regelmaessig neue Formen machen (einige WotC Ribirally hatten dermassen schlechte Figuren, dass man das schaudern kriegte)

Und uebrigens: Die Amerikaner lieben die Plastikfiguren. Koennte es sein, dass die Kirschen in Nachbars Garten immer leckerer aussehen?

> - schlechter Druck der Spielpläne

Hm, das musst du mir erklaeren. Es gab keinerlei Reklamation, die mir bekannt waere.

> - lieblose Ausstattung, Stichtwort: "ich möchte ein A kaufen"
> statt die ordentlichen Spielfeldnamen wie "Lazer Maze" zu
> verwenden.

Das ist aber nur der Fall, wenn man den Vergleich zieht. Der Name Lazer Maze (oder was auch immer) verkauft kein einziges Exemplar mehr oder weniger.

Du schaust immer als erfahrenen Spieler auf solche Dinge. Aber: Es gibt zu wenige erfahrene Vielspieler, man muss immer noch versuchen, ueber diesen Kreis die Gelegenheitsspieler zu erreichen. Aus diesem Grund betrachte ich die Entscheidungen fuer eine 4-Spieler-Version mit Plastikfiguren als absolut richtig.

Natuerlich kann man es nicht jedem Recht machen, und wir haben das englische Spiel ja ebenfalls vertrieben, so dass die Profis sich die Zinnfigurenversion kaufen konnten. Aber fuer den Normalverbraucher ist eine unbemalte Zinnfigur, die desoefteren umfaellt, unbemalt ist und wo man nicht weiss, wo vorne ist, ein Grund, das Spiel nicht mehr anzufassen.

Frank.

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Michael Weber

Preise und Schönheit

Beitragvon Michael Weber » 10. August 2004, 16:00


Dazu hatten wir mal einen Artikel gebracht. Der rückt einiges an der Diskussion gerade:
http://www.reich-der-spiele.de/specials/preispolitik.php

Grundsätzlich sind optisch schönere Spiele natürlich ein Grund, auch mal fünf Euro mehr zu bezahlen. Und wenn ich mir nur ein oder zwei Spiele im Jahr leiste, kann ich das auch verkraften. Wenn ich mir nicht mehr leisten kann, geht das schon nicht mehr. Will ich viel mehr Spiele kaufen, nehme ich vielelicht so ein Spiel mit, wenn es aber viele davon gibt, geht die Rechnung wiederum nicht auf. Also, es kommt eben darauf an, was die Käufermasse tun würde. Dann darf ein Spiel auch MAL 40 Euro kosten. Das empfundene Preislimit ist derzeit aber ganz sicher 35 Euro für eine große Schachtel. Egal, wie die Ausstattung ist, denn die sieht der unbedarfte Käufer ja nicht mal.

Michael

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Miriam

Re: Ausstattung und Preis

Beitragvon Miriam » 10. August 2004, 16:35

Hallo Eric,

> - häßliche Plastikfiguren statt Zinnfiguren

Ich finde ein paar der Plastikfiguren recht niedlich, die anderen sind auch ok. (Muß aber gestehen, dass ich die Originalausgabe nicht kenne.) Die Figuren sind ordentlich gestaltet, die Farbgebung ist gut, sie sind stabil und m.E. durchaus liebevoll gemacht. Was willst du mehr?

> - schlechter Druck der Spielpläne

Kann ich nicht bestätigen, dazu müßtest du konkreter werden.

> - lieblose Ausstattung, Stichtwort: "ich möchte ein A kaufen"
> statt die ordentlichen Spielfeldnamen wie "Lazer Maze" zu
> verwenden.

In meinen Augen ein unwichtiger Punkt.

> - deutsche Hausregeln bei denen viele Regeln und
> Optionskarten anders funktioneren wie bei der englischen
> Version.

Kann ich nicht beurteilen, da ich nur die deutsche Version kenne. Finde ich die Originalregeln irgendwo online?

Gruß
Miriam


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