Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 10. November 2004, 10:26
Ralf Arnemann schrieb:
> Da Du ja auch mindestens zwei weitere Mitspieler gespielt
> hast, hast Du überwiegend verloren ;-)
Ich möchte hier mit folgendem Beispiel Einspruch gegen diese Lesart erheben:
Im Tarentischen Krieg (280 - 275 v. Chr.) standen sich der Molosser-König Pyrrhus und die römische Republik gegenüber.
Pyrrhus besiegte Rom in den Schlachten von Herakleia und Asculum. Er erlitt in diesem Krieg nur eine einzige Niederlage: 275 v. Chr. bei Benevent, in der letzten Schlacht des Krieges.
Rom hat so zwar "überwiegend verloren" (nämlich zwei von drei Schlachten), letztlich aber den Krieg gewonnen.
Wir sehen sofort, dass das selbe Zahlenverhältnis auch für Rolands Spiel gegen sich selbst gilt: Unabhängig davon, dass er überwiegend verloren hat (nämlich in zwei von seinen drei "Inkarnationen"), kann er doch mit Recht von sich sagen, dass er das Spiel gewonnen hat. :-)
Mit einem lieben Gruß
Gustav