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Outpost / Das Zepter von Zavandor

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Ina-spielbox

Outpost / Das Zepter von Zavandor

Beitragvon Ina-spielbox » 22. November 2004, 09:08

Hallo,

nachdem wir nun das Zepter von Zavondor gespielt haben und es uns wirklich gut gefallen hat, interessiert mich brennend, was eigentlich dieses "Outpost"-Prinzip ist, auf das alle im Zusammenhang mit beiden SPielen hingewiesen haben.

Wer kennt sich aus?
Gruß Ina

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Udo Greppmaier

RE: Outpost / Das Zepter von Zavandor

Beitragvon Udo Greppmaier » 22. November 2004, 10:20

Hi Ina,

"Outpost" ist kein Prinzip, sondern ein Brettspiel, das der TimJim-Verlag vor einigen Jahren rausgebracht hat. Den Verlag gibt's nicht mehr, und Lookout wollte eine Neuauflage rausbringen. Sie haben die Rechte nicht bekommen, und dann halt (in Absprache mit dem Originalautor) ein Spiel rausgebracht, das die wesentlichen Mechanismen von Outpost aufnimmt und ein neues Thema und ein paar Regeländerungen und -erweiterungen hat.

Bei Outpost baut man Fabriken (Erz, Wasser, Titan etc.) und kauft Dinge wie Datenlager, Wohnmodule, Roboter und eben den "Outpost". Also ein SF-Thema.

Grüßle,

Udo

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Ina-spielbox

RE: Outpost / Das Zepter von Zavandor

Beitragvon Ina-spielbox » 22. November 2004, 11:19

Hi Udo,

erstmal herzlichen Dank.

Bedeutet Deine Erklärung, dass die "Fabriken" bei ZvZ sind das Wissen, das man erringt und wodurch mal die Edelsteine billiger kaufen kann?

Und was ist - für SF-Laien - bitte ein Outpost???

Gruß Ina

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Finlaggan
Spielkamerad
Beiträge: 41

RE: Outpost / Das Zepter von Zavandor

Beitragvon Finlaggan » 22. November 2004, 12:03

Hallo Ina,

die Fabriken bei Outpost entsprechen den Edelsteinen. Für jede aktive Erzfabrik z.B. zieht man bei Outpost eine Erzkarte mit einem variablen Wert, so wie man beim Zepter eine Saphirkarte für einen Saphir bekommt. Es gab allerdings kein Äquivalent zum Zauberstaub und man hat auch kein Wechselgeld bekommen (was die Spieldauer bei mittelschwachen Kopfrechnern durchaus verlängert hat).

Eine Wissensschiene, mit der man individuelle Sonderfähigkeiten bekommt, gab es bei Outpost in der Form nicht. Zwar gaben einem die Sachen, die man ersteigert hat, auch diverse Boni (Rabatte auf andere Versteigerungen, die Möglichkeit, bestimmte Fabriken überhaupt bauen zu dürfen). Aber das ist beim Zepter ja auch noch so.

Bei Outpost musste allerdings jede Fabrik noch mit einem Mann besetzt werden, damit sie produziert, und Lebensraum für die Männer war der Engpass, den man nun beim Zepter mit der maximalen Edelsteinzahl hat. Die Männer konnte man bei Outpost durch Roboter ersetzen, sobald man eben Roboter ersteigert hatte; damit fiel dann das Lebensraum-Limit weg.

Mit dem "Outpost"-Prinzip könnte auch gemeint sein, dass man variable Einkommen kriegt. Hinter jedem Edelstein liegt ja eine Wahrscheinlichkeitsverteilung mit einem bestimmten Mittelwert und einer bestimmten Streuung. Nur beim Opal ist das Einkommen fest (bei der Erzfabrik, der billigsten Fabrik in Outpost, gab es zwischen 1 und 5 Geld; das war gerade zu Spielbeginn schon ein Riesenunterschied).

Ein Outpost ist übersetzt ein Außenposten - im SF-Genre z.B. sowas wie die MIR oder auch ein fester Außenposten z.B. auf einem Mond.

Gruß,

Finlaggan


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