Beitragvon Finlaggan » 22. November 2004, 12:03
Hallo Ina,
die Fabriken bei Outpost entsprechen den Edelsteinen. Für jede aktive Erzfabrik z.B. zieht man bei Outpost eine Erzkarte mit einem variablen Wert, so wie man beim Zepter eine Saphirkarte für einen Saphir bekommt. Es gab allerdings kein Äquivalent zum Zauberstaub und man hat auch kein Wechselgeld bekommen (was die Spieldauer bei mittelschwachen Kopfrechnern durchaus verlängert hat).
Eine Wissensschiene, mit der man individuelle Sonderfähigkeiten bekommt, gab es bei Outpost in der Form nicht. Zwar gaben einem die Sachen, die man ersteigert hat, auch diverse Boni (Rabatte auf andere Versteigerungen, die Möglichkeit, bestimmte Fabriken überhaupt bauen zu dürfen). Aber das ist beim Zepter ja auch noch so.
Bei Outpost musste allerdings jede Fabrik noch mit einem Mann besetzt werden, damit sie produziert, und Lebensraum für die Männer war der Engpass, den man nun beim Zepter mit der maximalen Edelsteinzahl hat. Die Männer konnte man bei Outpost durch Roboter ersetzen, sobald man eben Roboter ersteigert hatte; damit fiel dann das Lebensraum-Limit weg.
Mit dem "Outpost"-Prinzip könnte auch gemeint sein, dass man variable Einkommen kriegt. Hinter jedem Edelstein liegt ja eine Wahrscheinlichkeitsverteilung mit einem bestimmten Mittelwert und einer bestimmten Streuung. Nur beim Opal ist das Einkommen fest (bei der Erzfabrik, der billigsten Fabrik in Outpost, gab es zwischen 1 und 5 Geld; das war gerade zu Spielbeginn schon ein Riesenunterschied).
Ein Outpost ist übersetzt ein Außenposten - im SF-Genre z.B. sowas wie die MIR oder auch ein fester Außenposten z.B. auf einem Mond.
Gruß,
Finlaggan