Beitragvon Dieter Niehoff » 24. Januar 2005, 07:50
Dieter Niehoff schrieb:
> Wie sind denn die ersten Eindrücke?
>
Zwei Tage später auf die eigene Frage antworten .... Mal was Neues für mich ...
Gestern konnte ich erstmals AUSTRALIA (zu dritt, incl. "Profispiel") probieren. Und es hat durchaus positiv überrascht.
Mich erinnerte es vom Spielgefühl her an SAMURAI und andere gute Einsetzspiele.
Das eigene Tun wird zwar stark von den gezogenen Karten gesteuert. Da ich aber zuvor selbst wählen darf, welche Kartenart ich gerne hätte, belibt nur die Ungewissheit über die Kartenfarbe. Das Kartenglück (oder Pech) kann mit Einsatz eigenen Geldes aber verändert werden. Da aber jede Karte für den Besitzer "positiv" ist, kommt es darauf an, die Karten optimal zu nutzen.
Auf dem Spielplan selbst ist man absolut beweglich. Sprünge von einem Ende zum anderen sind möglich (nete Idee: Jeder hat ein kleines Flugzeug als Spielfigur). Ob sie auch sinnvoll sind, das ist das Problem. Denn die Anzahl der eigenen Spielsteine ist begrenzt. Und nichts scheint bei AUSTRALIA übler, als "gute Karten", aber nicht mehr ausreichend Spielsteine. Diese müssen dann mühsam, also zeitraubend wieder eingesammelt werden. Unsere Partie gewann übrigens derjenige (mit unglaublichem Abstand), der den besten Blick fürs Optimale auf dem Brett hatte und stets das Windrad (Profiregel) unglaublich pfiffig bediente.
Erstes Fazit nach nur einer Partie: AUSTRALIA ist reizvoll. Bin gespannt auf die nächste Partie.
Die kurze Spielregel hat uns vor keine Probleme gestellt.
Dieter Niehoff