Beitragvon Steffen S. » 22. März 2005, 22:00
Hallo Stefan,
Kakerlakenpoker ist definitiv ein Spiel für Wenigspieler. Für mich fällt es in die Kategorie "Kneipenspiele": In Sekunden erklärt, in Minuten gespielt. Tiefgang oder großartige Taktik darf man eben nicht erwarten, es ist eben reiner Bluff, verbunden mit Schadenfreude, die den Reiz ausmacht. Kein Knaller, aber ein netter Pausenfüller für eine GRÖSSERE Gruppe. Damit sind wir bei deinem zweiten Punkt. Das Spiel macht zu zweit überhaupt keinen Spass, weil hier einige Mechanismen (weiterschieben der Karten an dritte) überhaupt nicht greifen. Man sollte mindestens zu dritt, noch besser zu viert sein, damit es Freude bereitet. Je mehr, desto besser.
Da beim Spiel immer nur einer verlier, und alle anderen gewinnen, ist es übrigens per se ein ideales Kneipenspiel - der Verlierer zahlt die nächste Runde ;)
Gruß,
Steffen