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Der Turmbau zu Babel - Regelvariante

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Peter Steinert

Der Turmbau zu Babel - Regelvariante

Beitragvon Peter Steinert » 13. April 2005, 13:02

Hallo allerseits,

es gab ja kürzlich die Kritik, dass die Aktionskarten des Spiels "Der Turmbau zu Babel" irgendwie "aufgepfropft" wirken.
Denn im Verlauf einer Partie werden erstens nur sehr wenige dieser Karten überhaupt verteilt. Zudem ist die letzte Karte, die einen Besitzer findet, tendentiell nutzlos, da die Menge von Karten für die Schlusswertung eher gering ausfällt.

Wir spielen deshalb mit folgender variante, die sich bisher gut bewährt hat:

Wenn ein Spieler eine Wertung auslöst, darf er sich die obersten BEIDEN Aktionskarten vom Stapel ziehen und eine davon auswählen.
Die andere Karte darf er wahlweise entweder verdeckt auf den Stapel zurücklegen oder verdeckt unter den Stapel schieben.

Was haltet Ihr von dieser Idee?

Viele Grüße

Peter

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Dietrich

Re: Der Turmbau zu Babel - Regelvariante

Beitragvon Dietrich » 13. April 2005, 15:32

Moin, moin,

auch ich habe das Gefühl, dass die Aktionskarten erst nachträglich eingeführt wurden, da sie in der eigentlichen Spielregel nur einmal erwähnt werden und sonst überhaupt nicht regeltechnisch eingearbeitet sind - evtl. um ein Spielgefühl wie bei Fürsten von Florenz, Puerto Rico, Louis XIV o. ä. mit zusätzliche Siegpunkten zum Schluss zu bekommen.
In unserer Spielegruppe wurde der Vorschlag gemacht, die Aktionskarten überhaupt nicht zu vergeben.

MfG Dietrich

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Rolf Braun

Re: Der Turmbau zu Babel - Regelvariante

Beitragvon Rolf Braun » 14. April 2005, 01:32

Die Aktionskarten haben m.E. eine sehr wichtige und entscheidende Funktion. Sie schaffen einen großen Anreiz den letzten Bauchip, der üblicherweise eher nicht sehr begehrt ist, zu nehmen. Läßt man sie also weg verlängert sich das Spiel und Dynamik und Spannungsbögen des Spiels zerfällt.

Ich denke auch das die Aktionskarten eher gegen Ende ins Spiel eingebaut wurden, aber nicht um das Spielgefühl einens anderen Spiels zu imitieren sondern aus besagtem Gund, um aus einem eher guten Spiel ein eher sehr gutes Spiel zu machen.

Auch die Variante 'Auswahl von zwei Karten' find ich nicht gut, da es eher starke Karten gibt, wie z.B. "3 Punkte für eine abgelehnte Baukarte", damit steigt die Wahrscheinlichkeit das jemand diese Karte hat, damit verändert sich das Entscheidungsverhalten des Baueenden ... dies tut den Spiel m.E. auch nicht gut.
Außerdem werden dadurch die Karten aufgewertet was der Balance auch nicht gut tut.

Also ich sehe keinen Grund an der Regel irgendwas zu ändern - ich halte das Spiel für sehr gut ausbalanciert, was man nun wirklich nicht von allen Spielen behaupten kann.

Gruß
Rolf


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