Beitragvon peer » 27. Juli 2005, 10:27
Hi,
Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
> Ich würde somit den Trend des Nichtrauchens eher auf eine
> Veränderung in der Gesellschaft zurückführen, als auf ein
> spezielles Hobby. Das Geld wird knapper und die Gesundheit
> einem lieber - was liegt da eher auf der Hand, als ein
> [i]Hobby[/i], das Gesundheit und Geldbeutel schädigt,
> aufzugeben?
Als ich jünger war (also vor 13 Jahren) , hat in meiner Schulklasse kein einziger geraucht. Mitte/ Ende der 90er hab ich mein erstes Schulpraktikum (also an einer Schule) gemacht und da war der Schüleranteil, der raucht etwa 75% (ist immer schwer zu schätzen, denn offen geraucht wird ja nicht). Jetzt ist dieser Anteil in meinen Klassen wieder ganz schön gesunken (da das Rauchen an Schulen verboten ist, ist dies noch schwerer zu schätzen). Ergo: Es schwankt.
Allerdings hat sich auch die Wahrnehmung geändert: Bei meinen Partys in den 90ern war es total ungewöhnlich, dass man im Haus nicht rauchen durfte. Heutzutage gehen die raucher von alleine auf den Balkon. Sie sind es mittlerweile gewöhnt, dass man sie gehen lässt. Da hat sich ganz klar eine Wandlung vollzogen.... Weswegen ich im übrigen auch glaube, dass die konsequente Durchsetzung der EU-Richtlinie im Endeffekt einfacher werden würde, als gedacht... aber das ist ein anderes Thema ;-)
ciao
peer (der noch nie brennendes Papier im Mund gehabt hat)