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Brettspiele in der WiWo

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DOtt
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Brettspiele in der WiWo

Beitragvon DOtt » 4. November 2005, 12:35

Hallo zusammen,

in der WirtschaftsWoche stand ein Artikel über Gesellschaftsspiele. Sehr viel neues erfährt man zwar nicht, aber er bietet einen guten Überblick und interessante Statistiken.

http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/biz_getblob/SH/8ae401d5480ce046200080a6465ef2/rid/111760/db/WW/cmd/PDFWW20051013090.pdf/scode/56064de3194a766a36103e9d237f359b28090a6a/index.pdf

Viele Grüße

Daniel

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18xx

Re: Brettspiele in der WiWo

Beitragvon 18xx » 4. November 2005, 22:43

Nur das absolute Volumen ist sicher falsch. Angaben nicht in Millionen (3 Millionen ist ja viel zu wenig) sondern Millarden Euro.

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Peter Gustav Bartschat

Re: Brettspiele in der WiWo

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 5. November 2005, 08:16

Interessanterweise sieht es so aus - ich sage das jetzt mal in aller Vorsicht, weil ich ein tief verwurzeltes Misstrauen gegenüber dem Ziehen von Schlussfolgerungen aus dem Verlauf bunter Kurven in Koordinatensystemen hege - als ob die oft gehörte These, dass PC- und Videospiele dem klassischen Gesellschaftsspiel schaden, nicht stimmt.

Die zweite Grafik ("Videospiele heben ab") zeigt die elektronischen Spiele zwar als Gewinner, als Verlierer aber die Spiel"waren" - Autos, Puppen, Basteln - während der Bereich "Spiele und Puzzles" weitgehend stabil bleibend um einen Mittelwert herum schwankt.

Beachten muss man gerade bei dieser Grafik natürlich, dass der Anteil elektronischen Spiele zwar aufzusteigen scheint wie eine Rakete, dass die Skala an der linken Seite aber keine absolute Skala, beginnend bei einen Null-Wert, ist, sondern dass sie nur einen Ausschnitt zwischen den Werten "6 %" und "30 %" zeigt.Sie zeigt also nur den Schwankungsbereich der Kurven, und reduziert auf ihren Schwankungsbereich scheinen Kurven nur extreme Veränderungen zu kennen.

Das bedeutet, dass für das Auge des Betrachters die Schwankungen innerhalb des betrachteten Zeitraums erheblich größer zu sein scheinen, als sie im Hinblick auf die Zahlenwerte tatsächlich sind: Ein beliebter Trick von Managern und Politikern, die "beweisen" wollen, dass eine von ihnen eingeführte Maßnahme einschneidende Änderungen bewirkt hat.

Das Risiko bei solchen Darstellungen ist, dass sich das Bild einer steilen, bunten Kurve dem Gedächtnis wesentlich stärker einprägt als eine - inhaltlich korrektere - Aussage wie z.B.: "... hat sich im Laufe von zehn Jahren um 6 % gesteigert."

Mit einem lieben Gruß
Gustav


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