Beitragvon Daniel_R » 25. November 2005, 17:25
Attila schrieb:
Da eine Stadt max. 3 Steine gross ist und jedes mal bevor der Besitzer wechselt um einen Stein kleiner wird, kann dieses "Ping-Pong" maximal aus einem "Ping" (2 Punkte) und einem "Pong" (1 Punkt) bestehen - danach gibt es keine Siegpunkte mehr, weil die Stadt jedesmal total zerstört ist!
-> Wie gesagt, die Spieler verstärkten die Stadt in der darauffolgenden Runde (das Spiel bietet 2 Möglichkeiten zur Verstärkung an). Wir spielten aber so, dass eine Stadteroberung mind. 1 Siegpunkt ergab. Womöglich war das falsch?
Das hin und her ergab sich wahrscheinlich daher, dass das sich Bewegen der Armee relativ teuer ist.
> Somit ist man trotz viel Planung/Strategie/Taktik auf Gedeih
> und Verderb dem Würfelglück ausgeliefert.
Attila: Das ist absolut nicht richtig - wie Bernd schon anmerkte!
> Wer schlecht würfelt hat KEINE Chance, sich zu behaupten.
Attila: Da ist absolut nicht der fall!
-> Nun, mir ist klar, dass Einträge hier im Forum zu Zweifeln, Widerspruch oder offener Anfeindung führen können, aber Attila, Du kannst doch nicht im Ernst den Glücksfaktor der Würfelei negieren wollen?
Attila: Für mich liest sich das was du geschrieben hast als ob du nach einer Partie wo du vermutlich schlecht egspielt hast und dazu noch etwas Pech gehabt hast versuchst dich selber zu "rechtfertigen", nach dem Motto: "An meiner Spielweise kann es nicht gelegen haben, also müssen die Würfel schuld dran sein".
-> ich habe nicht erwartet, das Spiel zu gewinnen, wenn ich es das erste Mal spiele, musste aber aufgrund Würfelpechs empfindliche Einheitenverluste hinnehmen, weil ich statistisch gesehen unterdurchschnittlich gewürfelt habe.
Von den vier Spielern wurde ich sogar dritter, trotz Würfelpech. Dies bedeutet, dass die Taktik nicht soo schlecht war.
Attila: Wenn du hintereinander in 3 Kämpfen jeweils kein Treffer gemacht hast, und dein Gegner 3, dann wäre das statistisch wie Wahrscheinlich?
-> meine 3 "Null-Würfe" (mit jeweils 3-4 Würfel) habe ich nicht hintereinander zu Stande gebracht, sondern über das Spiel verteilt, in welchem ich sicher 10 Mal die Würfel in die Hand nahm.
Leider kann mich die statistische Wahrscheinlichkeit nicht trösten, da diese Wahrscheinlichkeiten eben nicht so linear eintreten wie sie sollten.
Dies bringt ein Ungleichgewicht ins Spiel, das ich in dieser Form nicht gewillt bin zu akzeptieren.
Ironischerweise brachte der Spieldesigner Wallace in Struggle of Empire ein intelligenteres Würfelsystem zu stande, welches ich für ein Strategiespiel OK empfand.
Gruss Daniel (welcher dennoch Spiele wie Puerto Rico, Caylus, Funkenschlag oder Mexica vorziehen wird, weil es dort keine Würfel gibt).