Beitragvon Jan Mirko Lüder » 14. März 2006, 14:55
Hi Jon du Don,
ich schätze mal, Bernd Brunnhofer zieht es als professioneller Verleger (der einen seit Jahren etablierten und weltweit hochgradig reputierten Verlag führt) vor, nicht mit der Aufnahme eigener Kreationen ins Verlagsprogramm wieder auf das Level kleiner Eigenverlage zurückzufallen. Schließlich ist er ja nicht der einzige Hans im Glück, auch wenn der Verlag öffentlich hin und wieder gerne auf seine Personalunion reduziert wird. ;-)
Sankt Petersburg ist davon unabhängig natürlich trotzdem sein letzter ganz persönlicher Geniestreich, an dem eben aber auch alle Hänse sicher ihren Anteil hatten. Außerdem musst du zwischen der Wahrnehmung in der Spieleszene (wie etwa hier im Forum) und der allgemeinen Öffentlichkeit differenzieren, was für uns eine Selbstverständlichkeit ist (und ja auch sehr schnell bekannt), kommt da vielleicht eher nicht so seriös an. Zugegebenermaßen gibt es natürlich auch außerhalb der Spielewelt erfolgreiche Verleger, die sich ab und an selbst publizieren (z.B. in Printmedien wie Zeitungen & Zeitschriften)...
Spielerische Grüße
Mirko (der heute Abend Sankt Petersburg spielen wird)