Beitragvon Michael-spielbox » 16. Mai 2006, 12:46
Hallo Andrea
Anbei schicke ich Dir eine Zusammenfasung der Regel. Wer komplexe (aber keine komplizierten Spiele) mag, hat bei R&R ein super Spiel in der Hand.
Von mir eine uneingeschränkte Empfehlung !
Gruß Michael
In Roads & Boats baut jeder Spieler über eine längeren Zeitraum eine Zivilisation auf, ähnlich wie auch in vielen anderen Spielen. Der Unterschied zu anderen Spielen besteht darin, daß dies nicht durch Kriegsführung, Städtebau oder Bevölkerungswachstum geschieht, sondern durch Logistik, beziehungsweise dem Transportwesen. Jeder Spieler beginnt das Spiel mit drei Eseln, einem Stapel Holzbretter, einigen Steinen und zwei Gänsen.
Mit diesen bescheidenen Mitteln versucht man Forstwirtschaftsbetriebe, Straßen, Boote, Bergwerke und eine Börse zu bauen. Das Besondere daran : Es gibt kein Eigentum. Was gebaut wird, können alle Spieler benutzen. Das Spiel kann von einem bis fünf Spielern gespielt werden und dauert ungefähr vier Stunden.
Zusammenfassung:
Roads & Boats wird nach einer bestimmten Zugfolge gespielt. Jeder Zug besteht aus vier Phasen.
Die Phasen werden von den Spielern gleichzeitig abgewickelt .
Die Spieler beginnen mit der Produktionsphase, in der alle Hersteller Güter/Waren produzieren.
Rohstofferzeuger produzieren in jeder Produktionsphase die benötigten Rohstoffe (wie zum Beispiel ein Holzfäller, der in jeder Produktionsphase Baumstämme fällt ).
Weiterverarbeitende Betriebe produzieren in jeder Produktionsphase fertige Waren (z.B. schneidet das Sägewerk in der Produktionsphase Baumstämme zu Brettern ).
Dann können die Spieler mit der Bewegungsphase beginnen, in der sie alle ihre Transportmittel gemäß ihren Eigenschaften bewegen dürfen. Die Transporter bewegen Güter von einem Feld zum anderen, um neue Güter herzustellen oder neue Gebäude zu bauen. Im Laufe des Spieles ist es den Spielern möglich die Transporteffektivität Aus einer Eselskutsche einen LKW machen) zu verbessern, indem Sie verbesserte Transportmittel einsetzen, um mehr zu befördern, oder auch ihre Reichweite auszudehnen .
Als nächstes folgt die Bauphase.
Die Spieler dürfen auf den Feldern Gebäude bauen, auf denen Sie Ihre Transportmittel und die dafür benötigten Güter haben.
Diese Gebäude produzieren in der nächsten Bauphase wiederum selbst Güter. Die Spieler dürfen außerdem neue Transportwege bauen, um mit Ihren Transportmitteln zu neuen Feldern zu gelangen. Außerdem dürfen sie Mauern aufstellen, um zu verhindern, daß andere Spieler Güter stehlen, die man selbst brauchen kann.
Am Ende des Zuges kommt die Wunderphase, in der alle Spieler dazu beitragen können, durch Ihre Wunderbausteine ein Wunderbauwerk fertigzustellen. Wenn dies geschafft ist, ist das Spiel zu Ende. Der Spieler, der bis dahin den größten Reichtum (vor allem in Form von Aktien) erworben hat, gewinnt das Spiel. Die Spieler können die Spiellänge beeinflussen, indem sie mehr/weniger Wunderbausteine anbauen.
Nach der Wunderphase beginnt der nächste Zug erneut mit der Produktionsphase.