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Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

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Helmut Lehr

Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon Helmut Lehr » 17. Juli 2006, 21:29

Wenn ich das jeweilige SdJ nicht gut finde, dann spiele ich es halt nicht. So einfach ist das.
Ich kann nachvollziehen, dass manche Spieler diese Art Kartensammel- und -Verwertungsspiele nicht mögen.

Ich beglückwünsche Autoren und Verlag für das guten "Händchen".
Ich hoffe nur, dass viele Wenigspieler, das das Spiel kaufen, gut damit zurecht kommen und es nicht entnervt weglegen, weil mehr als eine Seite Spielregel zu lesen und zu verstehen ist.

Ich hatte gehofft, dass endlich einmal Reiner Knizia dran kommt, aber Blue Moon City hielten wohl die Juroren zu schwer fürs normale Spielvolk.

SG
Helmut

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Kein Preis für Knizia

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 18. Juli 2006, 00:05

Helmut Lehr schrieb:
>
> Ich hatte gehofft, dass endlich einmal Reiner Knizia dran
> kommt

Warum? Was bringt dir das?

Das soll jetzt kein direkter Angriff sein, aber warum - so frage ich mich - freut man sich, wenn - wie in diesem Fall Knizia (oder auch nicht) - den Preis bekommt? Hat man da irgendwas von? Wenn diese Hoffnung von Knizia käme, dann könnte ich sie ja verstehen, aber von Otto Normalverbraucher?

Gruß Carsten (der mit dem gewissen Interesse)

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Andreas

Re: Kein Preis für Knizia

Beitragvon Andreas » 18. Juli 2006, 00:40

Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
>
> Helmut Lehr schrieb:
> >
> > Ich hatte gehofft, dass endlich einmal Reiner Knizia dran
> > kommt
>
> Warum? Was bringt dir das?
>
> Das soll jetzt kein direkter Angriff sein, aber warum - so
> frage ich mich - freut man sich, wenn - wie in diesem Fall
> Knizia (oder auch nicht) - den Preis bekommt? Hat man da
> irgendwas von? Wenn diese Hoffnung von Knizia käme, dann
> könnte ich sie ja verstehen, aber von Otto Normalverbraucher?
>
> Gruß Carsten (der mit dem gewissen Interesse)

Lieber Carsten,

wenn mein Lieblingsmusiker ein Album vergoldet, dann freue ich mich auch.
wenn mein Lieblingsschauspieler einen Oscar gewinnt, dann freue ich mich auch.

muss ich mich jetzt schämen, weil ich emotional was davon habe?

VG
Andreas

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Helmut Lehr

Re: Kein Preis für Knizia

Beitragvon Helmut Lehr » 18. Juli 2006, 06:12

Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
>
> Helmut Lehr schrieb:
> >
> > Ich hatte gehofft, dass endlich einmal Reiner Knizia dran
> > kommt
>
> Warum? Was bringt dir das?
>
Lieber Carsten, ich schätze Dich als wendigen Rhetoriker und nehme diese beiden Rückfragen nicht ernst.
Nun gut, wenn Du eine Antwort haben willst, dann diese:
Da ich Reiner Knizia als begnadeten Spielautoren in eine Reihe stelle mit z.B Wolfgang Kramer, hat Knizia in punkto "SdJ" einen deutlichen Nachholbedarf.

Ich halte es für einen Affront gegenüber ihm, dass seine ausgezeichnete Arbeit noch nie berücksichtigt worden ist. Soo kompliziert sind seine Spiele auch wieder nicht.
Wenn ich bedenke, dass z.B. Tikal als SdJ bei vielen Familien ungespielt im Weihnachtsregal liegen geblieben ist, ist vielleicht das Argument "Kramer macht einfachere Familienspiele" nicht stichhaltig.

SG
Helmut

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Sven75

Re: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon Sven75 » 18. Juli 2006, 07:35

Eben!
Sein wir doch mal ganz ehrlich: Wir sind doch kaum die Zielgruppe für das Spiel des Jahres! Oft genug sind die Hardcore-Gamer der Meinung, daß das falsche Spiel zum Spiel des Jahres gekührt wurde. Und warum? Weil die Jury bei der Vergabe des Preises nicht an Hardcore-Gamer denkt, sondern an Familien- und Gelegenheits-Spieler.
Und das ist schließlich auch Sinn des Preises. Währe SdJ ein Geek-Preis, dann hätte er nicht diese Stellung un würde nicht soviel aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Ich denke, daß die Jury einen wirklich guten Weg gewählt hat, indem Sie Caylus und Schatten über Camelot einen Sonderpreis verliehen hat.

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achim

Re: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon achim » 18. Juli 2006, 07:52

Der Preis sollte umgetauft werden in FSDJ = Familienspiel des Jahres. Dann wären 95 % dieser Diskussionen hinfällig. Paradox wäre bei Umbenennung allerdings, dass der Titel des Preises jetzt den Vorgaben der Jury entspräche, der neue Name jedoch die Qualität (Power) des Preises an sich einschränken würde, da die Leitlinien dieser Journalisten für alle Käufer sichtbarer würde. Gerade die Wenigspieler wissen nämlich überhaupt nichts über die Intension dieser Jury. In der Meinung dieses Klientels wurde nämlich von allen Spielen eines Jahrgangs das Beste gekürt, unabhängig davon welcher Sparte es zuzurechnen ist.

Gruß
achim

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Michael Andersch

RE: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon Michael Andersch » 18. Juli 2006, 09:01

"achim" hat am 18.07.2006 geschrieben:
> Gerade die Wenigspieler
> wissen nämlich überhaupt nichts über die Intension dieser
> Jury.

Müssen sie doch auch nicht. Solange sie mit dem Spiel, das sie "bekommen", glücklich sind geht das doch in Ordnung.

Abgesehen davon gibt es "das Beste" Spiel eines Jahres sowieso nicht, da die Geschmäcker, Vorkenntnisse, Art der Spielrunden,... einfach viel zu unterschiedlich sind.

Micha

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achim

RE: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon achim » 18. Juli 2006, 09:10

Michael Andersch schrieb:
>
> "achim" hat am 18.07.2006 geschrieben:
> > Gerade die Wenigspieler
> > wissen nämlich überhaupt nichts über die Intension dieser
> > Jury.
>
> Müssen sie doch auch nicht. Solange sie mit dem Spiel, das
> sie "bekommen", glücklich sind geht das doch in Ordnung.


Hallo Michael,
und was passiert, wenn sie nicht glücklich sind, mit dem was sie bekommen?


> Abgesehen davon gibt es "das Beste" Spiel eines Jahres
> sowieso nicht, da die Geschmäcker, Vorkenntnisse, Art der
> Spielrunden,... einfach viel zu unterschiedlich sind.
>
> Micha


Warum wird dann aber eines davon auf ein Podest gehoben?
Entschuldigung, aber ich denke, deine Meinung passt irgendwie diesmal nicht so ganz zum Detail. :-?

Gruß
achim

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Günter Cornett

RE: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon Günter Cornett » 18. Juli 2006, 09:56

achim schrieb:

>
> > Abgesehen davon gibt es "das Beste" Spiel eines Jahres
> > sowieso nicht, da die Geschmäcker, Vorkenntnisse, Art der
> > Spielrunden,... einfach viel zu unterschiedlich sind.
> >
> > Micha
>
>
> Warum wird dann aber eines davon auf ein Podest gehoben?
> Entschuldigung, aber ich denke, deine Meinung passt irgendwie
> diesmal nicht so ganz zum Detail. :-?

Es soll nicht das beste Spiel sein http://www.spiel-des-jahres.com/cms/front_content.php?idcatart=46#21

sondern das Spiel, das "möglichst viele Menschen vom Wert des Kultur- und Freizeitmediums Spiel überzeugen" kann
dasshttp://www.spiel-des-jahres.com/cms/front_content.php?idcatart=257&lang=1&client=1

Das geht eben besonders gut, wenn ein Spiel besonders hervorgehoben wird. Von daher wäre es auch durchaus ok, wenn der Gedanke Spielen in Adelskreisen populär zu machen dabei eine Rolle gespielt hätte (glaub ich aber eher nicht).

Familienspiel des Jahres würde es nicht treffen, da Wenigspieler nicht unbedingt aus Familien bestehen. Ob Familie oder nicht hat mit der Frage Spielen oder Nichtspielen weinig zu tun.


Die Bevorzugung zweier Verlage auf die Hälfte der genannten Titel stellen, finde ich unglücklich. In dem Punkt hat Jeff recht mit seiner Kritik. Aber es ist sicherlich kein Ansatz für Verschwörungstheorien sondern Ergebnis eines Wahlverfahrens.

Und ja: Reiner Knizia soll auch einmal den Hauptpreis bekommen.
Andererseits: es gibt Schlimmeres, als den zweiten Platz quasi abonniert zu haben. ;-)

Blue Moon City und Aqua Romana wären für mich ebenso würdige Preisträger gewesen. Ich hatte übrigens ein Mittagessen auf Aqua Romana gewettet ...
(Just4Fun kann ich als Nominierung nicht ganz nachvollziehen - aber, tja, wenn andere es mögen ... Seeräuber ist irgendwie zu klein und wäre für mich auf der Empfehlungsliste sehr gut platziert gewesen).

Gruß, Günter

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Michael Andersch

RE: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon Michael Andersch » 18. Juli 2006, 10:22

Hallo Achim,

> und was passiert, wenn sie nicht glücklich sind, mit dem
> was sie bekommen?

Dann haben sie vermutlich Pech.
Aber 1: Ganz egal, welches Spiel den Titel bekommt: ALLEN Käufern wird es sicher nie gefallen
Aber 2: Wäre die "Gefallenswahrscheinlichkeit" höher, wenn die Käufer die Intention der Jury besser kennen würden?
Aber 3: Der Erfolg des SdJ deutet darauf hin, dass die ausgewählten Spiele wohl im Durchschnitt recht gut ankommen. Denn ich nehme jetzt einfach mal nicht an, dass die Käufer des SdJ jedes Jahr andere Personen sind. Da sind sicherlich viele "Wiederholungstäter" dabei, die das SdJ aus dem Grund blind kaufen, weil sie mit den Käufen des Vorjahres ganz zufrieden waren.

> Warum wird dann aber eines davon auf ein Podest gehoben?

Weil es mittlerweile Tradition ist?
Weil man damit dem (entschuldigung, böses Wort) unbedarften Käufer eine Hilfestellung gibt / die Entscheidung erleichtert?

> Entschuldigung, aber ich denke, deine Meinung passt
> irgendwie diesmal nicht so ganz zum Detail. :-?

Das mag sein. Welches Detail habe ich deiner Meinung nach außer Acht gelassen?

Viele Grüße,
Micha

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Dietrich
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RE: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon Dietrich » 18. Juli 2006, 10:33

Viele 'entschuldigen' die Jury damit, daß das Spiel des Jahres familientauglich (und das ausschließlich) sein soll. Aber wieso?
Da könnte man der Jury gleich frühere SdJ vorhalten, wie z. B. 'Sherlock Holmes Criminal-Cabinet'. Das war schon vorab kein Verkaufsrenner, wurde dann auch keiner.

Doch hier wurde der Mut zu Innovationen prämiert! Und immerhin hatte Franck-Kosmos 'Blut geleckt' und ist mit der Edition Perlhuhn ins Spiele-Geschäft eingestiegen. Und zwar zu unserer aller Freude!
Hier hatte der Preis SdJ einmal seine Berechtigung gezeigt! Auch ohne familientaugliches Spiel des Jahres.

MfG Dietrich

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achim

RE: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon achim » 18. Juli 2006, 11:20

Hallo Michael,
ich versuche mal meine Meinung besser darzulegen:
die meisten Threads hier im Forum, wie auch anderweitige Diskussionen unter Spielern haben sehr häufig die Zielgruppe vom SDJ zum Inhalt. Da wird sehr polarisiert zwischen familientauglich, Vielspieler, Freak-Spiel oder neuerdings auch Geek. Um diese ewigen Diskussionen abzukürzen, habe ich halt vorgeschlagen (theoretischer Ansatz), den Preis umzutaufen. Nicht mehr und nicht weniger.

Deine Totschlagargumente, solange ein Käufer das erhält, was er will,sei alles Bestens, und das beste Spiel gäbe es sowieso nicht, gehen zum einen an meinem Vorschlag vorbei und zum anderen verhindern sie progressive Disskussion.

Natürlich ist auch mir bekannt, dass es das beste Spiel nicht gibt, die Auszeichnung SDJ suggeriert aber eben dieses in der Bevölkerung.

Viele andere Preisverleiher unterscheiden übrigens, wie fast jedem hier bekannt ist, ihre Preise in einzelne Sparten. SDJ selbst unterscheidet ja auch in Kinderspiele und Spiele, in diesem Jahr kamen noch zwei weitere Unterpreise hinzu. Da die Preisträger von SDJ bisher alle unter dem Begriff "Familienbrettspiel" gebündelt werden können (meine Meinung), halte ich meinen Vorschlag den Preis gedanklich in FSDJ umzutaufen weiterhin aufrecht.

Gruß
achim

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Günter Cornett

RE: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon Günter Cornett » 18. Juli 2006, 11:29

achim schrieb:
>
> Hallo Michael,
> ich versuche mal meine Meinung besser darzulegen:
> die meisten Threads hier im Forum, wie auch anderweitige
> Diskussionen unter Spielern haben sehr häufig die Zielgruppe
> vom SDJ zum Inhalt. Da wird sehr polarisiert zwischen
> familientauglich, Vielspieler, Freak-Spiel oder neuerdings
> auch Geek. Um diese ewigen Diskussionen abzukürzen, habe ich
> halt vorgeschlagen (theoretischer Ansatz), den Preis
> umzutaufen. Nicht mehr und nicht weniger.
>
> Deine Totschlagargumente, solange ein Käufer das erhält, was
> er will,sei alles Bestens, und das beste Spiel gäbe es
> sowieso nicht, gehen zum einen an meinem Vorschlag vorbei und
> zum anderen verhindern sie progressive Disskussion.
>
> Natürlich ist auch mir bekannt, dass es das beste Spiel nicht
> gibt, die Auszeichnung SDJ suggeriert aber eben dieses in der
> Bevölkerung.

Das beste Familienspiel gibt es ebensowenig wie das beste Spiel.

> Viele andere Preisverleiher unterscheiden übrigens, wie fast
> jedem hier bekannt ist, ihre Preise in einzelne Sparten. SDJ
> selbst unterscheidet ja auch in Kinderspiele und Spiele, in
> diesem Jahr kamen noch zwei weitere Unterpreise hinzu. Da die
> Preisträger von SDJ bisher alle unter dem Begriff
> "Familienbrettspiel" gebündelt werden können (meine Meinung),
> halte ich meinen Vorschlag den Preis gedanklich in FSDJ
> umzutaufen weiterhin aufrecht.

Man könnte es dann auch 'Spiel des Jahres für Blonde' nennen. Denn sicherlich sind die bisherigen Preisträger genauso gut von Blonden wie von Familien spielbar. Unter beiden Gruppen finden sich sicherlich Vielspieler, Wenigspieler, Liebhaber von einfachen, von komplizierten oder komplexen Spielen, von Aktionsspielen, von ...

Die Aufteilung in Kinderspiel des Jahres und Spiel des Jahres ist sinnvoll, weil das Alter ein starkes Unterscheidungsmerkmal ist. Bei allen Sparten wäre es sehr schwierig, die Schubladen jedes Jahr neu zusammen zu zimmern.

Gruß, Günter

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Braz
Kennerspieler
Beiträge: 6431

Re: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon Braz » 18. Juli 2006, 11:36

Hallo Helmut,

Helmut Lehr schrieb:
> Ich hoffe nur, dass viele Wenigspieler, das das Spiel kaufen,
> gut damit zurecht kommen und es nicht entnervt weglegen, weil
> mehr als eine Seite Spielregel zu lesen und zu verstehen ist.

Gerade "Thurn und Taxis" empfand ich als sehr einfach - insbes. was die Regelanleitung angeht.

Das von dir - Zu Recht gelobte- Blue Moon Citz hat mE eine weitaus schwerere Anleitung, welche sich zudem andauern selber wiederholt. Sicherlich ist diese noch ein schwererer Brocken fuer das"Gemeine" Volk *skepulier ;)

Besten Gruss
Braz

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achim

RE: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon achim » 18. Juli 2006, 11:47

Günter Cornett schrieb:
>
> > Das beste Familienspiel gibt es ebensowenig wie das beste
> Spiel.


Das kann nicht sein, denn laut unserer Oma, hat sie gerade dieses ihrem Enkel zum Geburtstag geschenkt. :-?


> Die Aufteilung in Kinderspiel des Jahres und Spiel des Jahres
> ist sinnvoll, weil das Alter ein starkes
> Unterscheidungsmerkmal ist. Bei allen Sparten wäre es sehr
> schwierig, die Schubladen jedes Jahr neu zusammen zu zimmern.

Ich will dir da mal zustimmen. Lediglich bei den Unterscheidungen "Brett - Kartenspiel" und vielleicht noch bei "Abstrakt - Themaspiel" sehe ich längerfristige Unterscheidungsmerkmale. Wobei beim letzteren wahrscheinlich eine Schnittmenge entstehen würde, und ich auch nicht sicher bin, ob diese Unterscheidung was bringt, ausser natürlich einen weiteren Preisaufdruck.

Gruß
achim

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Günter Cornett

RE: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon Günter Cornett » 18. Juli 2006, 12:03

achim schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
> >
> > > Das beste Familienspiel gibt es ebensowenig wie das beste Spiel.
>
> Das kann nicht sein, denn laut unserer Oma, hat sie gerade
> dieses ihrem Enkel zum Geburtstag geschenkt. :-?

Das war dann bestimmte die beste Oma ... :)

Gruß, Günter

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peer

RE: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon peer » 18. Juli 2006, 12:12

Hi,
achim schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
> >
> > > Das beste Familienspiel gibt es ebensowenig wie das beste
> > Spiel.
>
>
> Das kann nicht sein, denn laut unserer Oma, hat sie gerade
> dieses ihrem Enkel zum Geburtstag geschenkt. :-?

Interessant - wo hat sie das denn bekommen? Das "Spiel des Jahres" behauptet nirgendwo das "beste" Spiel des Jahres zu sein. Und auch der Titel impliziert zwar eine Heraushebung, aber nicht worin die Heraushebung besteht. Das es das "beste" Spiel ist, wird gerne behauptet - aber nicht von der Jury....

ciao
peer

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Michael Andersch

RE: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon Michael Andersch » 18. Juli 2006, 12:22

Hallo Achim,

> die meisten Threads hier im Forum, wie auch anderweitige
> Diskussionen unter Spielern haben sehr häufig die
> Zielgruppe vom SDJ zum Inhalt. Da wird sehr polarisiert
> zwischen familientauglich, Vielspieler, Freak-Spiel oder
> neuerdings auch Geek. Um diese ewigen Diskussionen
> abzukürzen, habe ich halt vorgeschlagen (theoretischer
> Ansatz), den Preis umzutaufen. Nicht mehr und nicht weniger.

Das habe ich schon so herausgelesen. Aber wem bringt das was?
Uns, weil die Diskussionen hier kürzer und zeitsparender sind?
Dem Käufer, weil der Titel "ehrlicher" ist?
Der Jury, weil sie sich weniger Kritik ausgesetzt sieht?
Den Verlagen?
Dem Handel?


> Deine Totschlagargumente, solange ein Käufer das erhält
> was er will,sei alles Bestens, und das beste Spiel gäbe es
> sowieso nicht, gehen zum einen an meinem Vorschlag vorbei
> und zum anderen verhindern sie progressive Disskussion.

Das ist kein Totschlagargument. Den 08/15 Käufer interessiert doch der ganze Kladderadatsch nicht. Der hat ein eingeführtes Label "Spiel des Jahres", mit dem er in den letzten Jahren durchschnittlich wohl recht gut gefahren ist (das mache ich jetzt einfach mal an den nachhaltig guten Verkaufszahlen der SdJ fest). Das macht das Leben für ihn einfach, er kauft einfach nächstes Jahr das nächste SdJ und freut sich (hoffentlich) auch darüber wieder. Oder freut er sich mehr, wenn dieses Spiel FsdJ heisst????


> Natürlich ist auch mir bekannt, dass es das beste Spiel
> nicht gibt, die Auszeichnung SDJ suggeriert aber eben
> dieses in der Bevölkerung.

Das stimmt. Aber ist doch egal, denn Dein Vorschlag "Familienspiel des Jahres" kann ja auch am Thema vorbei gehen. Möglicherweise finden es auch Spieler gut, die hauptsächlich außerhalb der Familie spielen oder es gibt Familien, die eben gerade dieses Spiel NICHT für das Beste halten.
Wenn Du durch den Namen nichts suggerieren willst, dann solltest Du den Preis vielleicht DSseJfFath ("Das Spiel, das eine Jury für Familien am tauglichsten hält") oder EvvfgeSamdndbdJ ("Ein von vielen für gut erachtetes Spiel, aber möglicherweise dennoch nicht das beste dieses Jahrgangs") nennen.


> Viele andere Preisverleiher unterscheiden übrigens, wie
> fast jedem hier bekannt ist, ihre Preise in einzelne
> Sparten.

Auch ich fände das gut. Allerdings aus Vielspielersicht, der bzgl. seines Hobbys gerne die Botschaft los werden würde "he kuckt mal, was es da noch alles tolles gibt".
Ich habe aber keine Ahnung, ob damit dem Gelegenheitsspieler und -spielekäufer ein Gefallen getan wäre oder ob damit nur Verwirrung erzeugt werden würde.
Allerdings ist mir persönlich dieses Thema auch nicht so wichtig, dass ich mir darüber tiefer greifende Gedanken machen möchte.


> SDJ selbst unterscheidet ja auch in Kinderspiele
> und Spiele, in diesem Jahr kamen noch zwei weitere
> Unterpreise hinzu.

Solche Unterpreise gab es auch in der Vergangenheit immer wieder, sie sind also kein Novum.


> Da die Preisträger von SDJ bisher alle
> unter dem Begriff "Familienbrettspiel" gebündelt werden
> können (meine Meinung), halte ich meinen Vorschlag den
> Preis gedanklich in FSDJ umzutaufen weiterhin aufrecht.

Sie könnten auch unter dem Namen "Spiele in Schachteln" oder "Spiele, die teurer als 5 € sind" gebündelt werden.

Gruß des Jahres,
Micha

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achim

RE: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon achim » 18. Juli 2006, 12:40

peer schrieb:
> Interessant - wo hat sie das denn bekommen? Das "Spiel des
> Jahres" behauptet nirgendwo das "beste" Spiel des Jahres zu
> sein. Und auch der Titel impliziert zwar eine Heraushebung,
> aber nicht worin die Heraushebung besteht. Das es das "beste"
> Spiel ist, wird gerne behauptet - aber nicht von der Jury....
>
> ciao
> peer

Hallo Peer,

ich denke mal, das (Niagara) wird sie entweder in einem Spieleladen oder im Supermarkt gekauft haben.

Ferner habe ich nie behauptet, dass Die Jury von einem besten Spiel spricht,
lediglich, dass in der Bevölkerung diese Meinung herrscht. Bei allen Preisen dieser Art, wie "Auto des Jahres", "Staubsauger des Jahres" etc, entsteht in den Köpfen der potentiellen Kunden diese Vorstellung. Erst dadurch wird diese überproportionale Nachfrage generiert.

Um hier im Übrigen keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, mein Posting impliziert nicht, dass ich nicht mit dem diesjährigen Preisträger einverstanden bin. Ganz im Gegenteil halte ich T&T für sehr geeignet diese Auszeichnung bekommen zu haben, und freue mich über diese Entscheidung der Jury.

Gruß
achim

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Norman Bates
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von Blondinen und Abiturienten...

Beitragvon Norman Bates » 18. Juli 2006, 17:18

hallo Günter,


Günter Cornett schrieb:
>
> achim schrieb:
> >
> Das beste Familienspiel gibt es ebensowenig wie das beste
> Spiel.

rrrichtig. Aber unter dem Aspekt, mindestens einen weiteren Hauptpreis zu verleihen, wäre Achims Vorschlag zumindest eine mögliche Voraussetzung.




> Man könnte es dann auch 'Spiel des Jahres für Blonde' nennen.

*lol*
gute Idee :-D
WIe wärs denn mit folgenden drei Hauptpreisen:
"Spiel des Jahres für Blondinen" (Preisträger 2006: Celtica)
"Spiel des Jahres für Familien" (Preisträger 2006: ...)
"Spiel des Jahres für Abiturienten" (Preisträger 2006: Caylus)
oder:
"Spiel des Jahres für Bartträger" (Preisträger 2006: Zug um Zug Märklin - dieses Spiel hat mittlerweile schon soooooo nen Bart :-)) )
"Spiel des Jahres für Kritiker" (Preisträger 2006: entfällt wie jedes Jahr mangels Einigung auf einen Titel)
und natürlich:
"Spiel des Jahres für Reiner" (das jährliche Reiner-Knizia-Gedenk-Spiel)


:lol:



so long,
NB (der bei Wenigspielern festgestellt hat, dass Puerto Rico viel besser ankam, als Niagara...)

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Norman Bates
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[OT] Spiele in Schachteln

Beitragvon Norman Bates » 18. Juli 2006, 17:26

Michael Andersch schrieb:



> > Da die Preisträger von SDJ bisher alle
> > unter dem Begriff "Familienbrettspiel" gebündelt werden
> > können (meine Meinung), halte ich meinen Vorschlag den
> > Preis gedanklich in FSDJ umzutaufen weiterhin aufrecht.
>
> Sie könnten auch unter dem Namen "Spiele in Schachteln" oder
> "Spiele, die teurer als 5 � sind" gebündelt werden.
>
> Gruß des Jahres,
> Micha

*lol*
*rotfl*

Wie wärs mit "Spiele FÜR Schachteln"? Das würde dann auch die "beste Oma" zufriedenstellen, die Achim erwähnt hat... :-D

Gott zum Gruss,
NB

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DOtt
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RE: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon DOtt » 18. Juli 2006, 17:30

Michael Andersch schrieb:

> EvvfgeSamdndbdJ ("Ein von vielen für gut erachtetes Spiel,
> aber möglicherweise dennoch nicht das beste dieses
> Jahrgangs")

:D :D :D :D

Den Titel würde ich mir schützen lassen und nächstes Jahr verleihen.

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achim

Re: [OT] Spiele in Schachteln

Beitragvon achim » 18. Juli 2006, 18:03

Norman Bates schrieb:
>
> Wie wärs mit "Spiele FÜR Schachteln"? Das würde dann auch die
> "beste Oma" zufriedenstellen, die Achim erwähnt hat... :-D
>
> Gott zum Gruss,
> NB

So, das zeig ich ihr jetzt. Wirst schon sehen, du Bengel! :devil: :evil:

servus
achim

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Joachim-spielbox

Re: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon Joachim-spielbox » 18. Juli 2006, 19:36

Sven75 schrieb:
>
> Eben!
> Sein wir doch mal ganz ehrlich: Wir sind doch kaum die
> Zielgruppe für das Spiel des Jahres! Oft genug sind die
> Hardcore-Gamer der Meinung, daß das falsche Spiel zum Spiel des Jahres gekührt wurde. Und warum? Weil die Jury bei der Vergabe des Preises nicht an Hardcore-Gamer denkt, sondern an Familien- und Gelegenheits-Spieler.

Aber das genau sehe ich bei Thurn & Taxis nicht. Ob Familien- und Gelegenheitsspieler an einem Sammelspiel mit extrem wenig Interaktion wirklich so viel Spaß haben, bezweifle ich.

Unter dem Gesichtspunkt wäre Just4Fun sicher besser gewesen.

Für mich stellt sich eher die Frage, wen Thurn & Taxis wirklich anspricht. Für Familien ist der Spaßfaktor zu gering und Vielspieler werden bei Caylus sicher weit besser aufgehoben sein.

Joachim (der die Entscheidung der Jury zwar verstehen, aber am Ende doch nicht so recht nachvollziehen kann).

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Braz
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Re: Thurn und Taxis-keiner muss es gut finden!

Beitragvon Braz » 19. Juli 2006, 01:15

achim schrieb:
>
> Der Preis sollte umgetauft werden in FSDJ = Familienspiel des
> Jahres. Dann wären 95 % dieser Diskussionen hinfällig.


Sehe ich nicht so, denn Einige fuehlen sich bei sowas immer direkt angegriffen und koennen nciht verstehen, dass ihr doch geliebtes Spiel es wieder einmal diesemal nicht geschaffft hat.


Meine persoenliche Meinung zum TuT als Spiel des Jahres: Absolut perfekt und es haette keinen besseren treffen koennen.

Grund:

1. Sehr ansprechendes Spielbrett
2. angenehme Spieldauer
3. leichte Anleitung
4. nicht zu lange Anleitung
5. Spiel ist schnell begriffen -> kein hochstrategisches Geplaenkel

Ergo: Super geeigent eigentlich fuer die breite Masse. mal ehrlich: Hier posten viele Vielspieler.....dass die mit einem etwas anspruchsvolleren Spiel mehr zufrieden waeren ist doch klar........

Die Bezeichnung SdJ passt von daher super, da es auch die breite Masse ansprechen soll. Vielspieler und Poster hier wissen doch eh, dass der Deutsche Spielepreis, bei dem die Spieler eben abstimmen duerfen doch eher ihren Vorlieben entspricht und dies auch so bedient. Von daher: SdJ als bezeichnung finde ich schon super passend und TuT als SdJ ebenfalls.

Gruss
Braz


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