Beitragvon Ingo Althöfer » 1. September 2006, 21:29
Günter Peter schrieb:
> Gibt's dazu Infos über den Spielverlauf?
Hier sind die Regeln in Kurzform:
Das Spielbrett hat 7x7 Felder. Die Startstellung
ist vorgegeben (und auf den Fotos der Webseite
zu sehen).
Die Jenenser müssen ihre 3 Türme verteidigen und
haben dazu 2 Leutnante und 5 Infanteristen.
Die Franzosen haben einen General (=Napoleon),
3 Leutnante und 5 Infanteristen.
Die Franzosen haben gewonnen, wenn sie
(a) alle drei Türme besetzt haben
oder
(b) alle Jenenser geschlagen haben.
Die Jenenser haben gewonnen, wenn
Napoleon geschlagen wurde oder die Zahl
der Franzosen auf 2 reduziert ist.
Gezogen wird abwechselnd. Die Franzosen haben den
ersten Zug. Figuren schlagen genau so, wie sie ziehen.
Ein Franzose, der auf einen Turm gezogen hat, kommt
nie wieder herunter - und kann dort aber auch nicht
geschlagen werden.
Napoleon zieht wie ein König beim Schach, also
ein Feld in jede der acht Grundrichtungen. Ein
Leutnant zieht in jede der acht Grundrichtungen
1 oder 2 Felder weit. Dabei darf er bei 2er-Zügen eigene
oder fremde Figuren überspringen.
Ein französischer Infanterist zieht ein Feld vor oder
schräg vor. Ein Jenenser Infanterist kann mehr:
Er kann neben vor oder schräg vor auch seitwärts
ziehen (je ein Feld weit). Erreicht ein Jenenser
Infanterist die Saale, wird er befördert zum
Hauptinfanteristen: Der kann wie bisher seitwärts
und vorwärts ziehen, aber nicht mehr schräg vorwärts.
Zusätzlich kann er aber auch rückwärts oder schräg
rückwärts ziehen.
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Auch nach recht vielen Partien ist uns nicht klar, ob
bei diesem asymmetrischen Spiel die Franzosen oder
die Jenenser einen Vorteil haben.
Ingo Althöfer.