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SPIEL 2006: Spielepreis-Grenze diesmal kaum überschritten?

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Ralf Rechmann

SPIEL 2006: Spielepreis-Grenze diesmal kaum überschritten?

Beitragvon Ralf Rechmann » 22. Oktober 2006, 13:37

Hallo Zusammen,

was mir gestern beim Messebesuch aufgefallen ist - bitte bestätigen oder widersprechen: Die Spielepreise sind insgesamt gesehen moderater geworden, auch wenn es wohl vereinzelt Ausreisser nach oben gibt.

Wenn ich da an die Jahre davor denke, gab es diverse Kleinverlage, die in meist selbst-limitierter Edition interessante Spielideen mit mässiger Materialqualität gerne für 40+ Euro erfolgreich unters Volk brachten (z.B. Celtic Quest). Dieses Jahr ist die Materialqualität und grafische Gestaltung insgesamt gestiegen und der Preis für das Gebotene gefallen.

Positives Beispiel: Hermagor von Mind the Move. Auf 1000 Stück begrenzt und durch Vorbestellungen schon 300 verkauft, bevor überhaupt Jemand das Spiel selbst gespielt hat. Aber der Messepreis war trotzdem nur 25 Euro am Samstag. Kein Vergleich zur Ausstattung von Oltre Mare aus dem selben Haus - stabiler Karton, Holzklötzchen statt beklebte Mini-Plastikchips, stabile Pappcounter. Und für 25 Euro habe ich auch nicht vor dem Kauf zu lange gezögert, was bei 30+ Euro schon der Fall gewesen wäre.

Ist das der Anfang einer Trendwende: Prototyp-Qualität will Niemand mehr teuer bezahlen, so dass die Verlage gezwungen sind, das Spielmaterial aufzuwerten? So erscheinen dann auch 25 Euro preiswert für "ein wenig kunstvoll bemalter Pappe"! :)

Cu/Ralf

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