Beitragvon Martin » 10. November 2006, 07:44
Hi Robert,
wir haben ein Spiel vollständig in Essen durchgespielt, und Du hast den Nagel zwei mal auf den Kopf getroffen!
> Was mir aufgefallen ist, ist daß es offensichtlich eine Fülle
> von Sonderregeln gibt; ob das zu diesem Spieletypus passt??-
> oder nur unnötig das Erklären verlängert, ohne den Spielspaß
> zu heben.??
Die Erklärung der Regel hat sich eigentlich nicht verlängert. Aber in der Tat: Wir als erfahrene Memoir '44-Spieler hatten den Eindruck, dass sie einzelenen neuen Regeln den Spielspaß nicht erhöhen. Das Spielprinzip mit Kommandokarten und Würfeln bleibt stark glücksbetont. Das ändert sich durch die neuen Regeln nicht.
> Weiters kommt mir selsam vor, daß alle Figuren der beiten
> Parteien die gleiche Farbe haben, und gegnerische Einheiten
> offensichtlich nur an der Bannerform zu unterscheiden sind.
> Ist das richtig?
> Wird das ganze nicht dadurch unübersichtlich??- insbesondere,
> wenn es dann in jeder Partei die gleichen drei Bannerfarben
> gibt.??
Yep. Wenn sich mehrere Einheiten im Schlachtengetümmel befinden (Nahkampf), dann kann es unübersichtlich werden. Verschiedene Figurenfarben wären vielleicht doch besser gewesen, natürlich zusätzlich zu den netten Fähnchen.
Alles in allem lohnt sich Battlelore nicht für Spieler, die Memoir '44 schon haben. Mich persönlich stört auch der Hype, der um das neue Battlelore Spiel erzeugt wird. Dieses ganze Getue um die Promofiguren! Auweia! Und die Vorstellung, für monatliche Erweiterungen ein Vermögen ausgeben zu müssen... nein Danke. Früher gab es die CCGs, jetzt hat Days of Wonder die CBGs erfunden... ganz große Klasse :-( Wer's mag. Allerdings bezweifle ich, dass das einfache Spielprinzip sich über Jahre wie ein Kaugummi dehnen läßt. Jedenfalls für mich alles eher abschreckend. Sorry, das mußte ich mal sagen, nachdem Battlelore wie eine Sensation gepuscht wurde.
Gruß
Martin