Beitragvon Heinrich Tegethoff » 13. November 2006, 16:56
Hallo Andreas,
meine Vermutung passt nicht zu Deinen Spielen, die Du aufrecht stapelst.
Aber dieses Verbiegen fiel mir erstmals bei Einfach Genial richtig ins Auge.
Denn ich gehe davon aus, dass die Spiele durch ihr Eigengewicht im Karton
zur Mitte hin durchbiegen. Schaue ich mir mein neues Imperial an, dann
ist dies bereits neu gut sichtbar.
Diese Krümmung müßte die Seitenwände meines Erachtens durch die
Verwindung verziehen (ich bin da aber nicht technisch versiert) und somit
Verbiegungen der Seitenwände an sich zulassen.
Warum "Einfach Genial"? Die 4 Punktezählertafeln sind beim Spiel dafür
empfindlich, sich schlicht um ihre eigene Achse zu drehen. Sie liegen oben
im Spielekarton, und die meisten Spieler legen sie mit der Punkte-Seite nach
oben. Die Mitte biegt durch, die Tafel wird mittig nach unten gewöhlt und dreht
auf dem Tisch dann locker. Ich drehe die Tafeln in der Schachtel auf die
Rückseite. Siehe da: gegengewölbt liegt die Tafel auf ihren Seitenkanten und
liegt stabil.
Diese Verwölbungen durch Eigengewicht sind (außer zB bei Antike und Imperial)
nur wenig sichtbar, werden aber vielleicht durch das Tiefziehteil auch
unsymmetrisch an den Spielplan weitergegeben. 2mm Wölbung und das Ganze
entartet auf dem planen Spieletisch.
Zurück zu Deinen Längsseiten und ihrem Abstand: Wenn Spiele übereinander
gestapelt werden, so macht das Eigengewicht und das der darüber liegenden
Kartons nicht viel aus. Aber ohne äußere Folienspannung wird der Druck auf
den längeren Seiten zur Mitte hin immer weniger von den Steifen Eckkanten
abgefangen. Reicht das, um die Seitenwände der Kartonage zu verbiegen?
Servus,
Heinz