Beitragvon peer » 14. November 2006, 10:28
Hi,
Ich bin beleibe kein 18xx.Spezialist, aber ich versuche mal ein paar Antworten:
Bernd Geiges schrieb:
> Wieviele verschiedene 18xx Spiele gibts eigentlich?
Viele, ein paar "offizielle", eine Menge inoffizielle... Hier kann man viel stöbern:
http://www.spielbox.de/ja-links/link.php?do=out&id=343
> Wann und mit welchem Spiel hat das Ganze denn angefangen?
Mit 1829, erschienen bei Francis Treshhams Eigenverlag. Richtig los ging es dann mit 1830, eine Weiterentwicklung (und imho auch Verbesserung) von Avalon Hill.
> Welches taugt was, welches taugt nix?
Kommt auf die Interessen an. 1830 gilt als so das beste, da sehr flexibel und sehr fies. Persöhnlich mag ich auch 1870.
Für die richtig schlechten fehlt mir die Übersicht ;-) Allerdings gibts ein paar, die sehr, sehr lang sind (In Essen hab ich von einem Monster-18xx gehört, dass auf 5 Spielplänen gespielt wird und bei dem wohl sogar hartgesottenste Fans nach 12 Stunden aufgehört haben) und ein paar (Schleswig Holstein z.B.) die vom Spielverlauf sehr vorbestimmt sind (d.h. z.B. dass die AGs in einer festen Reihenfolge ins Spiel kommen - etwas was viele Fans nicht so mögen (Bei Schleswig Holstein kommen da noch große Baurestriktionen dazu).
Als Einsteigerspiel wird gerne auf 1830 (Primus und wenig Sonderregeln) und 1835 (viele Sonderregeln, aber Spieler können nicht so durch schlechte Entscheidungen an die Wand fahren, wie bei 1830) verwiesen.
> Stammen die alle vom selben Autor und wo sind die denn
> verlegt worden?
Alle basieren auf die Urspiele von Treshham, die Autoren sind aber verschieden.Vieles wird in Eigenregie hergestellt (siehe Link)
> Kann man die heutzutage irgendwo käuflich erwerben?
1830 gibts leider nur noch zu hohen Preisen bei ebay (ich hab auch keines abbekommen), die von Mayfair bekommt man noch hier und da. Die anderen: Siehe Link.
> Wie- falls überhaupt- hängen die Spiele "Age of steam" und
> "UR-1830 B.C." da mit drin?
Age of Steam: Gar nicht
1839 BC ist ein Ableger, der aber eine sehr andere Dynamik als die anderen 18xx hat. Die Autoren haben einige "klassische Mechanismen" der anderen 18xx auf den Kopf gestellt. Das Resultat ist ein 18xx das sich ganz anders spielt (wie auch das Zukunft-18xx von TimJim (dass die meisten 18xx-Liebhaber wegen des Glücksfaktors verpönen (ich habs nie gespielt)))
ciao
peer