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Die Brücken von Shangila

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Andreas Odendahl

Die Brücken von Shangila

Beitragvon Andreas Odendahl » 15. November 2006, 16:10

Hallo!

Ich hab mir mal ein wenig zum o.g. Spiel durchgelesen. Es ist ja erst ab drei Personen ausgeschrieben. Aber so recht verstehe ich das nicht. Um ehrlich zu sein, kann ich mir kein genaues Bild von dem Spiel machen. Wäre es absolut unmöglich es auch zu zweit zu spielen?

Überall wird gesagt, es ähnele "Clans" etwas - und das geht doch auch zu zweit.

Kann jemand was dazu sagen?

ode.

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Benjamin Spicher

Re: Die Brücken von Shangila

Beitragvon Benjamin Spicher » 15. November 2006, 16:14

Andreas Odendahl schrieb:
>
> Hallo!
>
> Ich hab mir mal ein wenig zum o.g. Spiel durchgelesen. Es ist
> ja erst ab drei Personen ausgeschrieben. Aber so recht
> verstehe ich das nicht. Um ehrlich zu sein, kann ich mir kein
> genaues Bild von dem Spiel machen. Wäre es absolut unmöglich
> es auch zu zweit zu spielen?

Unmöglich wohl nicht, aber das Spiel lebt von "temporären Bündnissen". Zu zweit wird das nun mal nix.

>
> Überall wird gesagt, es ähnele "Clans" etwas - und das geht
> doch auch zu zweit.

"Etwas" schon - aber mehr auch nicht. Die Brücken finde ich persönlich ganz ganz stark, Clans nur mittelmässig. Clans wird aber zu zweit besser funktionieren, weil dort nicht von Anfang an klar ist, wer welche Farbe besitzt, und welche Farben neutral sind.

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Andi-spielbox

Re: Die Brücken von Shangila

Beitragvon Andi-spielbox » 15. November 2006, 17:21

Ich habs wieder verkauft. Das System ist durchaus interessant und schnell zu spielen. Oft hatten wir allerdings das Gefühl, daß es schwer war zu bestimmen warum jetzt wer gewonnen oder verloren hat...

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ferdinand köther

Re: Die Brücken von Shangila

Beitragvon ferdinand köther » 15. November 2006, 19:18

Ein klasse Spiel, am besten zu viert - leider oft "verkannt" und unterbewertet, aber die Geschmäcker sind verschieden, auch gut so.

Zu zweit kA, aber Benjamins Kurz-Analyse trifft vollkommen zu; ich habe noch nie und werde nie ein Mehrpersonenspiel zu zweit spielen, es gibt mehr als genug ausgezeichnete 2-Personen-Spiele.

Paß auf, daß die Brücke nicht unter dir zusammenkracht ;-)
Ferdi

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Ernst Knauth

Mehrpersonenspiele zu zweit

Beitragvon Ernst Knauth » 16. November 2006, 00:11

ferdinand köther schrieb:
>
> [ . . . ] ich habe noch nie und werde nie ein Mehrpersonenspiel zu
> zweit spielen, es gibt mehr als genug ausgezeichnete
> 2-Personen-Spiele.

Da entgeht Dir aber einiges ...
.

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Claude Théato

Re: Mehrpersonenspiele zu zweit

Beitragvon Claude Théato » 16. November 2006, 13:45

Ciao Ernst

> Da entgeht Dir aber einiges ...
Zum Beispiel was? Ich bin selbst interessiert daran Spiele möglichst auch zu 2t zu spielen, und bin daher auf gute Erfahrungen gespannt.

Herzliche Grüsse,

Claude

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Andreas Odendahl

Re: Mehrpersonenspiele zu zweit

Beitragvon Andreas Odendahl » 16. November 2006, 14:02

interessiert mich auch sehr!!!

ode.

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Michael Weber

Re: Mehrpersonenspiele zu zweit

Beitragvon Michael Weber » 16. November 2006, 15:54

Es gibt eine ganze Reihe von guten Mehrpersonenspielen (2 - x Spieler), die auch zu zweit ganz hervorragend funktionieren. Zum Beispiel La Citta, Terra Nova usw.

Wenn es darum geht, ein Spiel für mindestens drei Personen selbst so umzumodeln, dass es zu zweit passt, rate ich ab, denn dann gibt es wirklich zu viele gute Spiele, die man mit den Originalregeln zu zweit spielen kann. Wer das macht, muss sich fragen lassen, ob er zu wenig Mitspieler findet oder keine anderen Spiele kennt. :-D

Resultat: Für jede Spielerzahl gibt es tolle Spiele. Also nimmt man diese und versucht nicht, sich ein Spiel für eine gewünschte Anzahl zurechtzubiegen, für die es nicht bestimmt ist.

Michael

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Andreas Odendahl

Re: Mehrpersonenspiele zu zweit

Beitragvon Andreas Odendahl » 16. November 2006, 16:16

Michael Weber schrieb:

> Wenn es darum geht, ein Spiel für mindestens drei Personen
> selbst so umzumodeln, dass es zu zweit passt, rate ich ab,
> denn dann gibt es wirklich zu viele gute Spiele, die man mit
> den Originalregeln zu zweit spielen kann. Wer das macht, muss
> sich fragen lassen, ob er zu wenig Mitspieler findet oder
> keine anderen Spiele kennt.

Hallo Michael,

danke für deine Meinung. Aber irgendwie ist sie nicht von Relevanz und geht am Thema völlig vorbei. Auch, falls du das nicht allzu ernst gemeint haben solltest, wovon ich ausgehe, gibt es in meinem Bekanntenkreis nunmal nicht allzuviele Spieler. Dafür kann ich nichts. Und ein paar Versuche neue Leute kennen zulernen sind gescheitert. Es passte halt irgendwie nicht... Dann wohnen wir hier ziemlich jwd aufm Land, der nächste Spieleladen ist etwas weg und Clubs gibts hier in der Ecke auch keine von denen ich weiß. Alle Versuche ne regeläßige Spielrunde zu starten sind fehlgeschlagen. Manchmal möchte man auch einfch nur mal Abends schön ne Runde zu zweit spielen. Es gibt viele Faktoren.

Wir haben auch schon verdammt viele Spiele gespielt und sind immer auf der Suche nach was Neuem. Naja, und wir spielen verdammt viel. Besonders zu zweit. Fast täglich. Und da es verdammt viele Spiele gibt, die sich interessant anhören, aber erst laut Verlag ab drei sind, finde ich es nicht schlimm mal nachzufragen, ob es nicht eine Einschätzung gibt, ob man die Spiele nicht auch zu zweit spielen kann. Siedler z.B. soll auch zu zweit sehr cool sein. Oder die Sternenfahrer. Ganz tolles Beispiel: PUERTO RICO - ich will es nicht mehr missen! Dagegen kackt SAN JUAN regelrecht ab. (Zu zweit, meine ich...)

Da ich CLANS sehr gut finde, dachte ich, dass man evtl. den großen Bruder davon auch mal ausprobieren könnte. Eine schöne Alternative dazu, die auch mal länger dauert als ne Viertelstunde.

Viele Autoren halten ihre Regel auch nicht für in Steingemeißeltes Gesetz und begrüßen Hausregeln oder Varianten ihrer Spiele. Wolfgang Panning hat uns mal ne ganz tolle Variante zu FLANDERN gemailt, die er auf meine Anfrage (und wahrscheinlich ein paar anderen 2er-Spielern) mal entwickelt hat um das ganze Spielmaterial des Spiels miteinzubeziehen. Toll!

[Ich bin mir durchaus bewußt, dass Flandern ab 2 ist, es war ein Beispiel für einen Autoren der gerne seine Spiele weiterentwickelt und das veröffentlichte Spiel nicht als perfekt und nicht anders spielbar ansieht...]

Warum also nicht auch mal bei anderen Spielen drüber nachdenken? Wenn es unseren Spielspaß steigert?

ode.

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Andreas

Re: Mehrpersonenspiele zu zweit

Beitragvon Andreas » 16. November 2006, 18:07

Hallo Andreas,

wir spielen auch sehr viel und sehr oft zu Zweit und probieren alles aus.
Das Spiel TadschMahal stand sehr lange bei uns im Regal und wurde nur selten rausgeholt, weil halt erst ab 3 ist.Bis wir im Internet auf eine gute 2 Personen Variante gestoßen sind und nun spielen wir es auch zu Zweit.Das ist doch prima,oder?

Ist die 2-Personen Regel zu Flandern eine andere als die offizielle in der Regel?
Wenn ja, wäre es vielleicht möglich die zu bekommen?

Die Brücken von Shangrila sind zu Zweit nicht gut spielbar....

Gruß
Andreas (der sehnsüchtig auf Mr.Jack wartet)

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Marten Holst
Kennerspieler
Beiträge: 1787

RE: Mehrpersonenspiele zu zweit

Beitragvon Marten Holst » 16. November 2006, 18:22

Moin ode,

> Siedler z.B. soll auch zu zweit sehr cool sein.

Sämtliche Varianten, die ich zu dem Thema bislang gesehen habe (das Kartenspiel einmal außen vor) haben mich nicht überzeugt (keine Ahnung, ob eine "offizielle" dabei war, es überhaupt eine gibt) - das Handelselement ist viel zu zentral, und im 2er naturgemäß irgendwie doof. Aber ich kann nicht ausschließen, dass es eine gibt.

> Dagegen kackt SAN JUAN regelrecht ab. (Zu zweit, meine ich...)

Oh, das hätte ich als ein wunderbares Beispiel eine Spieles gesehen, das wunderbar zu zweit funktioniert. Kannst Du irgendwie festmachen, wieso es bei Euch - äh - den Darm entleert? (Ich weiß, dass die Frage schwer ist, aber interessieren würde es mich)

> Da ich CLANS sehr gut finde, dachte ich, dass man evtl. den
> großen Bruder davon auch mal ausprobieren könnte. Eine
> schöne Alternative dazu, die auch mal länger dauert als ne
> Viertelstunde.

Clans ist auch sehr gut zu zweit - leider wie viele dabei auch zunehmend anstrengend im Sinne von "Aufmerksamkeit und Konzentration fordernd", das mag man ja auch nicht immer haben. Ich würde allerdings auch sagen, dass Shangri-La und die zugehörigen Brücken wirklich kein "großer Bruder" von Clans sind. Vielleicht ein anderer Junge aus dem selben Dorf. Aber schon ein anderer Stadtteil.

> Viele Autoren halten ihre Regel auch nicht für in
> Steingemeißeltes Gesetz und begrüßen Hausregeln oder
> Varianten ihrer Spiele. Wolfgang Panning hat uns mal ne
> ganz tolle Variante zu FLANDERN gemailt, die er auf meine
> Anfrage (und wahrscheinlich ein paar anderen 2er-Spielern)
> mal entwickelt hat um das ganze Spielmaterial des Spiels
> miteinzubeziehen. Toll!

Oftmals sind die Regeln der Spiele auch nicht einmal mehr zwingend die der Autoren :-) Und natürlich kann man mit dem Spielmaterial anstellen was man will (Der PGB-Bär hat dazu in seinem Siedlerbuch ein vergnügliches Halbspältchen geschrieben). Von daher haben Autoren im Allgemeinen sicherlich nichts dagegen, wenn an Spielen gedreht wird - so lange es gewissen "Ansprüchen", die von Autor zu Autor variieren könnten, noch gerecht wird. Wenn man die legendäre "Die Siedlerfelder sind unausgeglichen stark, da ist das Spiel kaputt, aber wenn man nen Zwölfseiter nimmt, und bei 1 nochmal würfelt, dann wird das Spiel strategischer"-Regel für erneut Siedler nimmt, dann dreht es Klaus Teuber wahrscheinlich in der Sonnenbank rum, da hier das Spiel nicht verstanden und verschlimmbessert wurde.

Ebenso haben Autoren sicherlich nichts per se dagegen, einem 3-5-Spieler-Spiel eine 2-Spieler-Regel zu Weihnachten unter den Baum zu legen, aber ob das Spiel dann noch funktioniert ist eben oftmals fraglich. Meist bedeuten verschiedene Spielerzahlen ja auch verschiedenes Gewicht für einzelne Mechanismen und Strategien (San Juan: 4-Spieler Zunfthalle toll, Bib doof, 2-Spieler Bib toll, Zunfthalle doof, um es platt zu formulieren), sodass es sein mag, dass das Spiel dem Autor nachher nicht mehr gefällt - oder er das Gefühl haben kann, dass der Grund, warum er eine Variante spieltechnisch begrenzt hat, übersehen wurde.

> [Ich bin mir durchaus bewußt, dass Flandern ab 2 ist, es
> war ein Beispiel für einen Autoren der gerne seine Spiele
> weiterentwickelt und das veröffentlichte Spiel nicht als
> perfekt und nicht anders spielbar ansieht...]

In der Form denke ich dürfte das nur ganz wenige krude Exoten betreffen.

> Warum also nicht auch mal bei anderen Spielen drüber
> nachdenken? Wenn es unseren Spielspaß steigert?

Nachdenken ist sicherlich fein. Nur ist zu bedenken, dass oftmals bzw. in der Regel bei einem Spiel sich bereits diverse Leute mehrere Monate zu genau solchen Fragen sehr intensiv Gedanken gemacht haben. Klar ist die gesamte Spielergemeinde zusammen zahlreicher und kreativer, als nur Verlag, Autor und dessen Umfeld, aber im allgemeinen zeigt sich, dass es eben einen guten Grund hat, warum bestimmte Dinge sind wie sie sind. Deswegen findest Du hier meist eine gewisse Skepsis gegenüber "man könnte doch"-Varianten.

Tschüß
Marten

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Michael Weber

Schraubenzieher und Hammer

Beitragvon Michael Weber » 16. November 2006, 19:42

Andreas Odendahl schrieb:
> > Wenn es darum geht, ein Spiel für mindestens drei Personen
> > selbst so umzumodeln, dass es zu zweit passt, rate ich ab,
> > denn dann gibt es wirklich zu viele gute Spiele, die man mit
> > den Originalregeln zu zweit spielen kann. Wer das macht, muss
> > sich fragen lassen, ob er zu wenig Mitspieler findet oder
> > keine anderen Spiele kennt.

> danke für deine Meinung. Aber irgendwie ist sie nicht von
> Relevanz und geht am Thema völlig vorbei.

Nun ja. Schon ernst, wenn auch mit einem Augenzwinkern bzw. eben mit dem breiten Grinsen ausgedrückt.

> Auch, falls du das
> nicht allzu ernst gemeint haben solltest, wovon ich ausgehe,
> gibt es in meinem Bekanntenkreis nunmal nicht allzuviele
> Spieler. Dafür kann ich nichts. Und ein paar Versuche neue
> Leute kennen zulernen sind gescheitert. Es passte halt
> irgendwie nicht... Dann wohnen wir hier ziemlich jwd aufm
> Land, der nächste Spieleladen ist etwas weg und Clubs gibts
> hier in der Ecke auch keine von denen ich weiß. Alle Versuche
> ne regeläßige Spielrunde zu starten sind fehlgeschlagen.
> Manchmal möchte man auch einfch nur mal Abends schön ne Runde
> zu zweit spielen. Es gibt viele Faktoren.

Dagegen sage ich ja nichts. Im Gegenteil. Ich habe sehr viele Spiele zu zweit gespielt. Aber ich habe nie versucht, aus einem Spiel ab drei Spielern ein Zweier zu machen. s. u.

> Wir haben auch schon verdammt viele Spiele gespielt und sind
> immer auf der Suche nach was Neuem. Naja, und wir spielen
> verdammt viel. Besonders zu zweit. Fast täglich. Und da es
> verdammt viele Spiele gibt, die sich interessant anhören,
> aber erst laut Verlag ab drei sind, finde ich es nicht
> schlimm mal nachzufragen, ob es nicht eine Einschätzung gibt,
> ob man die Spiele nicht auch zu zweit spielen kann. Siedler
> z.B. soll auch zu zweit sehr cool sein. Oder die
> Sternenfahrer. Ganz tolles Beispiel: PUERTO RICO - ich will
> es nicht mehr missen! Dagegen kackt SAN JUAN regelrecht ab.
> (Zu zweit, meine ich...)

Bild: Hammer und Schraubenzieher sind ganz großartige Werkzeuge. Aber wenn man einen Nagel in die Wand schlagen will, nimmt man eben nicht den Schraubenzieher. So ist es auch bei Spielen, die wie Marten hier richtig schreibt, meistens eine lange und gründliche Testphase durchlaufen und nicht ohne Grund für bestimmte Spielerzahlen sind. Die meisten Varianten in dieser Hinsicht (Spieleranzahl) sind allenfalls Krücken, um etwas passend zu machen, was anders angelegt ist. Die meisten dieser Spiele benötigen entsprechende Interaktivität zwischen den Spielern oder schlicht Fülle auf dem Brett oder Input (Kartenspiele), was in den Fällen dieser Spiele zu zweit einfach nicht vernünftig gehen kann.

> Warum also nicht auch mal bei anderen Spielen drüber
> nachdenken? Wenn es unseren Spielspaß steigert?

Aber steigert es den Spielspaß des SPIELES??? Das, denke ich, dürfte äußerst selten der Fall sein. Deshalb rate ich ja zu Spielen, die explizit (auch!) für zwei Spieler angegeben sind. Und es gibt davon so viele, das man auf die guten Spiele ab drei Personen verzichten kann. Man kann ja nicht alles spielen, was gut ist. Allein mit echten Zweier-Spielen könnte man vermutlich den Rest seines Lebens einen heiden Spielspaß haben.

Michael

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Marko

Re: Flandern andere Zweierregel

Beitragvon Marko » 16. November 2006, 19:46

Hallo Andreas,

> ... Wolfgang Panning hat uns mal ne ganz
> tolle Variante zu FLANDERN gemailt, die er auf meine Anfrage
> (und wahrscheinlich ein paar anderen 2er-Spielern) mal
> entwickelt hat um das ganze Spielmaterial des Spiels
> miteinzubeziehen. Toll!

Oh... die würde mich auch interessieren. Kannst Du sie hier mal posten? :-)

Vielen Dank
Marko

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ferdinand köther

Re: Mehrpersonenspiele zu zweit

Beitragvon ferdinand köther » 16. November 2006, 21:05

Ernst Knauth schrieb:

> Da entgeht Dir aber einiges ...

Mag sein, aber ich schaffe es so schon kaum, alle meine "Muß"-Spiele zu spielen geschweige denn die "Möchte"-Spiele (was sich von "unten" her gesehen im Großen Ganzen durchaus deckt, nur ist die Menge der "Möchte"-Spiele größer und meistens sehr viel zeitaufwendiger).

Ich habe natürlich auch absolut nix dagegen, wenn andere dieses Thema anders sehen und handhaben, wie sollte ich, ist halt einfach nicht mein Ding.
Außerdem glaube ich gerne, daß manche Mehrpersonenspiele sicher auch bestens zu zweit funktionieren und Spaß machen, aber s. o. - bin auch andererseits sicher, daß die meisten Mehrpersonenspiele optimal für mehrere Spieler sind und die jeweilige 2er Variante nur eine Krücke ist, Ausnahmen bestätigen die Regel.

So oder so Hauptsache viel Spielspaß, ob zu zweit oder mehreren,
:-) Ferdi

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Claude Théato

wo: 2er-Regel zu Tadsch Mahal

Beitragvon Claude Théato » 16. November 2006, 21:14

Ciao Andreas

Kannst Du den Fundort der Tadsch Mahal 2er-Regel noch posten - würde mich sehr interessieren.

Herzliche Grüsse,

Claude

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Andreas

Re: wo: 2er-Regel zu Tadsch Mahal

Beitragvon Andreas » 16. November 2006, 21:23

hier:

http://www.spielbox-online.de/phorum4/read.php4?f=1&i=2296&t=2296

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Andreas Odendahl

Re: Schraubenzieher und Hammer

Beitragvon Andreas Odendahl » 17. November 2006, 18:00

Michael Weber schrieb:

> Aber steigert es den Spielspaß des SPIELES??? Das, denke ich,
> dürfte äußerst selten der Fall sein.

Schon wieder: Thema verfehlt! ;-) Es ist mir völlig egal, ob objektiv betrachtet der Spielspaß eines Spiels gesteigert wird. In meiner Suche nach guten Spielen geht es um meinen Spielspaß, nicht den der Allgemeinheit oder der wirren Frage, ob man einem Spiel gerecht wird... Deshalb gibt es ja auch zu vielen Spielen verschiedene Meinungen.

Deshalb rate ich ja zu
> Spielen, die explizit (auch!) für zwei Spieler angegeben
> sind. Und es gibt davon so viele, das man auf die guten
> Spiele ab drei Personen verzichten kann.

Okay, mal wieder: Das ist deine Meinung und die will ich dir ja auch lassen, die ich aber nicht im geringsten teile. Nur hat sie mit meiner Eingangsfrage nichts zu tun!!! Ich wollte wissen, ob man dieses o.g. Spiel evtl. auch zu zweit spielen kann. Nicht, ob man grundsätzlich Spiele ab drei Personen zu zweit besser liegen lassen sollte, weil es ja genug andere Spiele gibt, die ab zwei Personen sind.


Man kann ja nicht
> alles spielen, was gut ist. Allein mit echten Zweier-Spielen
> könnte man vermutlich den Rest seines Lebens einen heiden
> Spielspaß haben.

Nein. Das ist Quatsch. Das ist die Meinung von Leuten, die seit 40 Jahren nur die Beatles hören und allen Leuten sagen, es gäbe keinen Grund neue Platten zu machen, weil es ja schon genug Beatles-Platten gibt. ;-) Denn wenn man immer die Beatles hört, hat man bis an sein Lebensende immer nur gute Musik gehört. Oder so... :seufz:

Bei der Menge an Zeit, die wir fürs Spielen draufhauen, will ich gerne Abwechslung und die Möglichkeit das Spiel zu wählen, dass ich in meiner derzeitigen Stimmung am liebsten spielen würde. Deshalb suche ich immer nach guten 2er-Spielen. Und wir haben echt schon verdammt viel durch. Und dann muss es ja auch zu meinem Spielegeschmack passen. Nur weil man Uno auch gut zu zweit spielen kann, will ich nicht jeden Tag ne halbe Stunde Uno spielen. Ich hasse Eroberungsspiele, ich liebe Handelsspiele... und so weiter. Ich lasse dir gerne deine Meinung, aber ich verstehe sie nicht...


So, und da wir so nicht weiterkommen, denke ich, werde ich es jetzt dabei belassen...

ode.

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Andreas Odendahl

RE: Mehrpersonenspiele zu zweit

Beitragvon Andreas Odendahl » 17. November 2006, 18:08

Marten Holst schrieb:

> > Dagegen kackt SAN JUAN regelrecht ab. (Zu zweit, meine
> ich...)
>
> Oh, das hätte ich als ein wunderbares Beispiel eine Spieles
> gesehen, das wunderbar zu zweit funktioniert. Kannst Du
> irgendwie festmachen, wieso es bei Euch - äh - den Darm
> entleert? (Ich weiß, dass die Frage schwer ist, aber
> interessieren würde es mich)

Ich wollte nicht sagen, dass SAN JUAN schlecht ist. Nur finde ich, dass es seine Existenzberechtigung in meinen Augen verliert, weil man PUERTO RICO ja auch sehr gut zu zweit spielen kann. DAS IST MEINE MEINUNG!!! JEDER DARF EINE ANDERE HABEN!!!!!!!!!!!!

Ich finde PR viel stimmungsvoller. Die Lösung mit den Karten als Waren finde ich hochgradig unbefriedigend... Okay, dass könnte man ja mit den Warensteinen aus PR lösen... Aber wieso nicht gleich eine Partie PR? Ist doch viel geiler, das Spiel!!!! :grin:

Ich suchte auch nicht nach Spielen, die mal eben so zwischendurch gespielt werden können. Denn dazu wäre SJ ja ganz gut geeignet. Eher als PR zumindest. Aber das will ich ja gar nicht. Ich will mir Zeit nehmen und das ganze großartige Spiel auskosten. Und da kackt SJ im Gegensatz zu PR eben ziemlich ab... Ist halt so... Heißt ja nicht, dass SJ schlecht ist.

Du merkst vielleicht auch, dass ich PR über alles liebe... Wie sollte SJ da eine Chance haben... Ist auch ein wenig ungerecht... Aber bei meinem Spielegeschmack mache ich keine Kompromisse. ;-)

>
> > Da ich CLANS sehr gut finde, dachte ich, dass man evtl. den
> > großen Bruder davon auch mal ausprobieren könnte. Eine
> > schöne Alternative dazu, die auch mal länger dauert als ne
> > Viertelstunde.
>
> Clans ist auch sehr gut zu zweit - leider wie viele dabei
> auch zunehmend anstrengend im Sinne von "Aufmerksamkeit und
> Konzentration fordernd", das mag man ja auch nicht immer
> haben. Ich würde allerdings auch sagen, dass Shangri-La und
> die zugehörigen Brücken wirklich kein "großer Bruder" von
> Clans sind. Vielleicht ein anderer Junge aus dem selben Dorf.
> Aber schon ein anderer Stadtteil.
>
> > Viele Autoren halten ihre Regel auch nicht für in
> > Steingemeißeltes Gesetz und begrüßen Hausregeln oder
> > Varianten ihrer Spiele. Wolfgang Panning hat uns mal ne
> > ganz tolle Variante zu FLANDERN gemailt, die er auf meine
> > Anfrage (und wahrscheinlich ein paar anderen 2er-Spielern)
> > mal entwickelt hat um das ganze Spielmaterial des Spiels
> > miteinzubeziehen. Toll!
>
> Oftmals sind die Regeln der Spiele auch nicht einmal mehr
> zwingend die der Autoren :-) Und natürlich kann man mit dem
> Spielmaterial anstellen was man will (Der PGB-Bär hat dazu in
> seinem Siedlerbuch ein vergnügliches Halbspältchen
> geschrieben). Von daher haben Autoren im Allgemeinen
> sicherlich nichts dagegen, wenn an Spielen gedreht wird - so
> lange es gewissen "Ansprüchen", die von Autor zu Autor
> variieren könnten, noch gerecht wird. Wenn man die legendäre
> "Die Siedlerfelder sind unausgeglichen stark, da ist das
> Spiel kaputt, aber wenn man nen Zwölfseiter nimmt, und bei 1
> nochmal würfelt, dann wird das Spiel strategischer"-Regel für
> erneut Siedler nimmt, dann dreht es Klaus Teuber
> wahrscheinlich in der Sonnenbank rum, da hier das Spiel nicht
> verstanden und verschlimmbessert wurde.
>
> Ebenso haben Autoren sicherlich nichts per se dagegen, einem
> 3-5-Spieler-Spiel eine 2-Spieler-Regel zu Weihnachten unter
> den Baum zu legen, aber ob das Spiel dann noch funktioniert
> ist eben oftmals fraglich. Meist bedeuten verschiedene
> Spielerzahlen ja auch verschiedenes Gewicht für einzelne
> Mechanismen und Strategien (San Juan: 4-Spieler Zunfthalle
> toll, Bib doof, 2-Spieler Bib toll, Zunfthalle doof, um es
> platt zu formulieren), sodass es sein mag, dass das Spiel dem
> Autor nachher nicht mehr gefällt - oder er das Gefühl haben
> kann, dass der Grund, warum er eine Variante spieltechnisch
> begrenzt hat, übersehen wurde.
>
> > [Ich bin mir durchaus bewußt, dass Flandern ab 2 ist, es
> > war ein Beispiel für einen Autoren der gerne seine Spiele
> > weiterentwickelt und das veröffentlichte Spiel nicht als
> > perfekt und nicht anders spielbar ansieht...]
>
> In der Form denke ich dürfte das nur ganz wenige krude Exoten
> betreffen.
>
> > Warum also nicht auch mal bei anderen Spielen drüber
> > nachdenken? Wenn es unseren Spielspaß steigert?
>
> Nachdenken ist sicherlich fein. Nur ist zu bedenken, dass
> oftmals bzw. in der Regel bei einem Spiel sich bereits
> diverse Leute mehrere Monate zu genau solchen Fragen sehr
> intensiv Gedanken gemacht haben. Klar ist die gesamte
> Spielergemeinde zusammen zahlreicher und kreativer, als nur
> Verlag, Autor und dessen Umfeld, aber im allgemeinen zeigt
> sich, dass es eben einen guten Grund hat, warum bestimmte
> Dinge sind wie sie sind. Deswegen findest Du hier meist eine
> gewisse Skepsis gegenüber "man könnte doch"-Varianten.
>
> Tschüß
> Marten

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Andreas Odendahl

Re: Flandern andere Zweierregel

Beitragvon Andreas Odendahl » 17. November 2006, 18:19

Hi!

Ich weiß nicht, ob das so okay ist. Schreib mir doch eben ne Mail und ich schick sie dir zu...

ode.

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ferdinand köther

Re: Schraubenzieher und Hammer

Beitragvon ferdinand köther » 17. November 2006, 18:32

Andreas Odendahl schrieb:

....
> Nein. Das ist Quatsch. Das ist die Meinung von Leuten, die
> seit 40 Jahren nur die Beatles hören und allen Leuten sagen,
> es gäbe keinen Grund neue Platten zu machen, weil es ja schon
> genug Beatles-Platten gibt. ;-)

So engstirnig kann kein wirklicher Musikliebhaber sein - es gibt abertausende tolle andere Scheiben, sicher auch noch heutzutage, auch wenn unsereinem irgendwie doch der Bezug dazu fehlt. (Mene Kinder hören gerade LaFee, nach anfänglichem Protest meinerseits gegen "diesen Quatsch" muß ich echt sagen: Alle Achtung!)

Was nichts daran ändert, daß die Beatles bis heute die unerreichten Götter des Musikolymps sind und wohl noch lange lange bleiben werden, umgeben von vielen hervorragenden Sterblichen und manchen Halbgöttern - was die neue Scheibe LOVE auch ohne ihren direkten kreativen Einfluß nachhaltig unter Beweis stellt.

Sorry für diese Abschweifung im Spielerforum, muskalische Grüße
:-) Ferdi

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: Schraubenzieher und Hammer

Beitragvon Marten Holst » 17. November 2006, 20:18

mOIN;

> Nein. Das ist Quatsch. Das ist die Meinung von Leuten, die
> seit 40 Jahren nur die Beatles hören und allen Leuten
> sagen, es gäbe keinen Grund neue Platten zu machen, weil es
> ja schon genug Beatles-Platten gibt. ;-) Denn wenn man
> immer die Beatles hört, hat man bis an sein Lebensende
> immer nur gute Musik gehört. Oder so... :seufz:

Ich denke, Du verstehst Michaels Aussage hier anders als gemeint (oder ich tue das). Er meinte nicht, dass man sich künstlich beschränken sollte, sondern dass der Markt an, gewissermaßen, "fertigen" Produkten groß genug ist. Vielleicht, um auf die Beatlesanalogie zu kommen, meint er "es gibt so viele CDs, dass man immer, wenn man Musik hören mag eine hören kann, und immer, wenn man was neues hören mag, eine neue noch unbekannte CD einlegen kann, dass es keinen Bedarf gibt, Tonbandschnipsel zusammenzukleben in der Hoffnung (nicht unbegründet aber doch erst mal nur eine Hoffnung) dann einen guten anderen Tonträger zu erhalten.

Tschüß
Marten

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Marten Holst
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RE: Mehrpersonenspiele zu zweit

Beitragvon Marten Holst » 17. November 2006, 20:18

Moin ode,

>> > Dagegen kackt SAN JUAN regelrecht ab. (Zu zweit, meine
>> ich...)
>>
>> Oh, das hätte ich als ein wunderbares Beispiel eine Spieles
>> gesehen, das wunderbar zu zweit funktioniert. Kannst Du
>> irgendwie festmachen, wieso es bei Euch - äh - den Darm
>> entleert? (Ich weiß, dass die Frage schwer ist, aber
>> interessieren würde es mich)
>
> Ich wollte nicht sagen, dass SAN JUAN schlecht ist. Nur
> finde ich, dass es seine Existenzberechtigung in meinen
> Augen verliert, weil man PUERTO RICO ja auch sehr gut zu
> zweit spielen kann. DAS IST MEINE MEINUNG!!! JEDER DARF
> EINE ANDERE HABEN!!!!!!!!!!!!

wieso so laut und aggressiv? Ich persönlich finde einfach San Juan zu zweit sehr nett, und so wie Du schriebst, schienst Du SJ zu mögen, nur nicht zu zweit, und ich wollte nachfragen wieso. An keiner Stelle wollte ich Dir in Deinen Geschmack reinreden und ich fühlte mir auch nicht reingeredet. Manchmal interessieren mich einfach auch Meinungen, die nicht meine sind.

> Ich finde PR viel stimmungsvoller. Die Lösung mit den
> Karten als Waren finde ich hochgradig unbefriedigend...
> Okay, dass könnte man ja mit den Warensteinen aus PR
> lösen... Aber wieso nicht gleich eine Partie PR? Ist doch
> viel geiler, das Spiel!!!! :grin:

Naja, ganz gelöst wäre es hier meines Erachtens nicht, weil die Karten als Ware auch einen gewissen Einfluss auf den Spielverlauf und die Geschwindigkeit haben. Andere Markierungen statt dessen würde die Spielbalance gewiss beeinflussen - ob nun "schlimm" vermag ich natürlich nicht zu sagen.

Der Vorteil von SJ gegenüber PR - in meinen Augen - ist übrigens, dass es einfacher und flotter ist. Will ich ein anspruchsvolles, greife ich auch eher zu PR. Wobei ich persönlich - aber das ist nur meine Meinung und ich kenne einige, die das anders sehen, PR zu zweit so erotisch finde wie eine griechische Landschildkröte. :-) (Bitte nicht gleich mit scharfen Gegenständen werfen)

> Ich suchte auch nicht nach Spielen, die mal eben so
> zwischendurch gespielt werden können. Denn dazu wäre SJ ja
> ganz gut geeignet. Eher als PR zumindest. Aber das will ich
> ja gar nicht. Ich will mir Zeit nehmen und das ganze
> großartige Spiel auskosten. Und da kackt SJ im Gegensatz zu
> PR eben ziemlich ab... Ist halt so... Heißt ja nicht, dass
> SJ schlecht ist.

Ich wollte Dir wirklich Deine Meinung nicht vorwerfen :-)

Aber genau das meinte ich, jetzt weiß ich was Du meinst (wenngleich SJ dann auch als 3er und 4er nicht ganz Dein Fall sein dürfte).

> Du merkst vielleicht auch, dass ich PR über alles liebe...
> Wie sollte SJ da eine Chance haben... Ist auch ein wenig
> ungerecht... Aber bei meinem Spielegeschmack mache ich
> keine Kompromisse. ;-)

Das ist legitim. Ich hab PR leider etwas überspielt, dazu noch mit "zu professionellen und verbissenen" Spielern (BSW halt ;-) ). Jetzt im Zuge der DM kommt es wieder öfter im kleinen Kreis auf den Tisch und macht viel Laune. Ob es das dann aber bei der DM machen wird, bleibt abzuwarten.

Tschüß
Marten

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Andreas Odendahl

RE: Mehrpersonenspiele zu zweit

Beitragvon Andreas Odendahl » 18. November 2006, 01:26

Marten Holst schrieb:
DAS IST MEINE MEINUNG!!! JEDER DARF
> > EINE ANDERE HABEN!!!!!!!!!!!!
>
> wieso so laut und aggressiv? Ich persönlich finde einfach San
> Juan zu zweit sehr nett, und so wie Du schriebst, schienst Du
> SJ zu mögen, nur nicht zu zweit, und ich wollte nachfragen
> wieso. An keiner Stelle wollte ich Dir in Deinen Geschmack
> reinreden und ich fühlte mir auch nicht reingeredet. Manchmal
> interessieren mich einfach auch Meinungen, die nicht meine
> sind.

Hi Marten, kein Ding. Ich hab das extra groß geschrieben. Nicht, weil ich es aggressiv meinte, sondern, weil so was einem immer mal schnell vorgeworfen werden kann. Es war mehr an die Allgemeinheit gerichtet. Ich merke in diesem Forum doch manchmal einen harschen Ton und wollte einfach nur klarstellen, dass es meine persönliche Meinung ist und keine allgemeingültige Betrachtungsweise. Und ich will auch keinen angreifen, weil er ein Spiel gut findet, dass ich nicht so dolle finde. Mehr nicht. Sorry, ist wohl falsch angekommen. Ich mag SJ auch zu zweit. Wir hatten es auch mal, haben es aber wieder verkauft, weil wir dann ja PR hatten. Und wir verkaufen die Spiele die Regalhüter werden immer wieder um Platz für neue Spiele zu schaffen.

>
> > Ich finde PR viel stimmungsvoller. Die Lösung mit den
> > Karten als Waren finde ich hochgradig unbefriedigend...
> > Okay, dass könnte man ja mit den Warensteinen aus PR
> > lösen... Aber wieso nicht gleich eine Partie PR? Ist doch
> > viel geiler, das Spiel!!!! :grin:
>
> Naja, ganz gelöst wäre es hier meines Erachtens nicht, weil
> die Karten als Ware auch einen gewissen Einfluss auf den
> Spielverlauf und die Geschwindigkeit haben. Andere
> Markierungen statt dessen würde die Spielbalance gewiss
> beeinflussen - ob nun "schlimm" vermag ich natürlich nicht zu
> sagen.

Da hast du natürlich recht. Ist sicher auch ein Mittel für den Spielmechanismus. Aber einer, der mir nicht so gefällt.

>
> Der Vorteil von SJ gegenüber PR - in meinen Augen - ist
> übrigens, dass es einfacher und flotter ist. Will ich ein
> anspruchsvolles, greife ich auch eher zu PR. Wobei ich
> persönlich - aber das ist nur meine Meinung und ich kenne
> einige, die das anders sehen, PR zu zweit so erotisch finde
> wie eine griechische Landschildkröte. :-) (Bitte nicht gleich
> mit scharfen Gegenständen werfen)

Den Vorteil sehe ich aus meiner Sicht ja nicht, weil ich kein Spiel will, dass einfacher und flotter ist. Iss klar... :-)

ode.

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Andreas Odendahl

Re: Schraubenzieher und Hammer

Beitragvon Andreas Odendahl » 18. November 2006, 01:28

Ich habe natürlich bewußt übertrieben. Kleines Laster von mir...;-)

Ich find die Beatles übrigens langweilig. Aber ich bin auch noch keine 30. Vielleicht kommt das ja noch... :-)))

ode.

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Andreas Odendahl

RE: Schraubenzieher und Hammer

Beitragvon Andreas Odendahl » 18. November 2006, 01:33

Ich glaube, ich hab das mit dem Vergleich auch nicht ganz so eng gesehen. Sollte die Sache eher auflockern, bevor der Verdacht entsteht, dass ich das hier kreuzernst nehme.

Du meinst also, ich soll mir lieber ne CD von Tokio Hotel anhören, als mir ein Beatles-Mixtape reinziehen, wie? Na, da nehm ich aber lieber die Beatles... :-)))

Man merkt, der Vergleich hinkt!!!

ode.


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