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Yspahan

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guido

Yspahan

Beitragvon guido » 19. November 2006, 11:22

Am Freitag habe ich zum ersten mal Yspahan gespielt. Meine erste Meinung war zweigeteilt. Auf der einen Seite finde ich die Spielidee ganz nett jedoch hatte in unserer Spielrunde das Würfelglück eine ganz entscheidene Rolle, so daß sich ein Spieler uneinholbar absetzen konnte. :cry:
Dies geschah durch den Umstand das der Spieler im Viertel mit der Vase 4 Würfel liegen hatte (er war der Startspieler) und zusammen mit seinem gebauten Lastenaufzug fast das gesamte Vasen Viertel bauen konnte. Dieses Viertel bringt natürlich ohne den Einsatz vieler Holzwürfel enorm viel Punkte.
Wie sind eure Erfahrungen ? Welche Taktiken (wenn man auf Grund des Würfelglücks überhaupt eine Taktik anwenden kann) haben sich bei euren Spielrunden bewährt ?
Bin schon gespannt auf die nächste Partie Yspahan !

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Hendrik

Re: Yspahan

Beitragvon Hendrik » 19. November 2006, 11:54

guido schrieb:
> Dieses Viertel bringt natürlich
> ohne den Einsatz vieler Holzwürfel enorm viel Punkte.

Durch den Würfelchart ist es auch selten, dass jemand gerade dort 4 oder 5 auf einen (!) Streich erhält. Aber wo gewürfelt wird, ist halt immer etwas Glück/Pech im Spiel.


> Wie sind eure Erfahrungen?
Ist in dieser extremen Form (noch) nicht aufgetreten. Normalerweise gewann der Spieler mit der besten Strategie bzw. taktischen Anpassungsfähigkeit an die Ausgangslage.

> Welche Taktiken (wenn man auf
> Grund des Würfelglücks überhaupt eine Taktik anwenden kann)
> haben sich bei euren Spielrunden bewährt ?

Wenn man mit der Würfelauslage nicht zufrieden ist, in dem Sinne, dass man selber etwas bauen oder in den Bazar bringen kann, sollte man mit dem Aufseher meistens jemand anders ärgern. Das bringt einem zwar selber keine Punkte, doch man kann einen führenden Spieler evtl. noch eine reinwürgen.

Als Startspieler darf man ja noch die gelben Würfel hinzukaufen, das kann sich vor allem gegen Ende der Woche bezahlt machen.

> Bin schon gespannt auf die nächste Partie Yspahan !
Ich auch. :smile:

Cheers Hendrik

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Roland Winner

Re: Yspahan

Beitragvon Roland Winner » 19. November 2006, 13:16

Hi Guido,

nach mehreren Partien kann ich feststellen:

- Es lohnt sich, öfter mal eine Karte zu nehmen, die doch teilweise recht stark sind, z.B. Gold in Siegpunkte wandeln.
- Wichtig ist es, früh Gebäude zu bauen und somit länger deren Vorteile zu nutzen wie z.B. je 2 Punkte extra je Basar in der Wertung oder 2 Gold mehr beim Auswählen der obersten Würfelaktion.
Die Punkte für die Gebäude mit summiert 25 sind nicht zu verachten.

Gruß, Roland

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hannes

Re: Yspahan

Beitragvon hannes » 19. November 2006, 16:32

Hi

In unserer ersten Partie lag auch ein Spieler völlig uneinholbar an der Spitze und gewann.
Die weiteren Partien waren aber immer bis zum Schluss spannend. In der letzten Partie habe ich im allerletzten Spielzug gewonnen, weil ich noch die richtige Karte kriegte und das letzte Gebäude bauen konnte.
Ich mag solche Spiele gut, wo das Würfel- oder Kartenglück auch mitspielt - wenn sie nicht zu lange dauern.
Yspahan hat für mich eine ideale Mischung von Taktik und Zufall und es spielt sich recht flott.

hannes

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Ernst-Jürgen Ridder

Re: Yspahan

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 20. November 2006, 00:18

Hallo guido,

wir haben heute erstmals Yspahan gespielt (zu dritt).

Nach einem Spiel kann man nicht wirklich viel sagen. Man muss das Spiel halt erst einmal kennen lernen. Welche Möglichkeiten man hat, hängt ja davon ab, was die Würfel überhaupt erlauben und wann man wählen darf.

Bei uns hat z.B. niemand den Aufseher bewegt. In den meisten Situationen, in denen das Sinn hätte machen können, war es nicht erfolgversprechend, weil der Spieler, gegen den es sich mit Aussicht auf größtmöglichen Erfolg hätte richten können, sich darauf durch Besitz von Kamelen vorbereitet hatte. In den seltenen Fällen, wo das mal nicht so war, war halt zu überlegen, ob der Einsatz des Aufsehers wirklich zweckmäßiger war, als eigene Punkte anzustreben.

Wenn man eine Karte ziehen will, kann es eine taktische Überlegung sein, welche Würfelgruppe ich dafür nehme, die dann kein anderer mehr nehmen kann.

Ob es allgemein Sinn machen kann, eine mir nicht wirklich nützliche Würfelgruppe zu nehmen, damit ein anderer sie nicht nehmen kann, wird sehr von der aktuellen Spielsituation abhängen.

Bei unserem Spiel hat keiner Würfel "gekauft", obwohl das die Möglichkeiten des Startspielers, bei entsprechendem Würfelglück, verbessern kann. Wenn wir es gern gemacht hätten, hatten wir gerade kein Geld dafür.

Es gibt noch vieles zu probieren bei diesem Spiel, das ich trotz des enormen Glücksfaktors durch Würfeln sehr unterhaltend fand. Vielleicht wurde das aber auch dadurch gefördert, dass ich gewonnen habe.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen


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