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Portobello Market

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Ulla
Brettspieler
Beiträge: 71

Portobello Market

Beitragvon Ulla » 13. Januar 2007, 12:42

Hallo Spielergemeinde!

Hat schon jemand von euch Portobello Market gespielt und kann erste Eindrücke schildern?

Verspielte Grüsse Ulla

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raccoon

Re: Portobello Market

Beitragvon raccoon » 13. Januar 2007, 13:12

Versuch's mal im Spieleautorenforum:

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=3&i=6327&t=6327

:)

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Sabine Kaller

Re: Portobello Market

Beitragvon Sabine Kaller » 13. Januar 2007, 22:02

Ulla schrieb:
>
> Hallo Spielergemeinde!
>
> Hat schon jemand von euch Portobello Market gespielt und kann
> erste Eindrücke schildern?
>
> Verspielte Grüsse Ulla

Hallo Ulla,
ja, ich hatte schon einmal das Vergnügen. Vorweg genommen: Es hat uns großen Spaß gemacht. Das Spielfeld besteht aus einem Netz von Gassen, an deren Kreuzungspunkte sich Plätze befinden. Jede Gasse hat Felder für 2 bis 6 Marktplätze. Dorthin bauen die Spieler ihr Marktstände, wobei man aber immer an die vorher gebauten Marktstände anbauen muss. Man kann sich die Bauplätze also nicht frei aussuchen und immer die wertvollsten nehmen. Als Spieler kann man wählen, ob man 2, 3 oder 4 Aktionen in seinem Zug ausführen möchte. Das entsprechende Plättchen dreht man um, und erst wenn man jedes mal benutzt hat, kann man alle wieder neu umdrehen und benutzen. Dadurch ergibt sich ein asymmetischer Spielrhythmus, was ich sehr interessant fand. Neben dem Bauen eines Marktstandes kann ich einen Kunden aus dem Beutel ziehen, der ein wertvoller oder ein weniger wertvoller Kunde sein kann, und setze ihn auf ein Kreuzungsfeld. Die schlechten eher zu den Gassen, wo die Mitspieler Marktstände haben, die guten zu meine Gassen. Aber die Gassen sind oft gemischt, und außerdem gilt ein Kreuzungspunkt ja immer für mehrere Gassen gleichzeitig. Da muss man gut den Nutzen für einen selbst und den Schaden für die Mitspieler abwägen. Eins ist noch wichtig: Marktstände darf man nur bauen, wo sich der Bobby befindet. Den kann man zwar im eigenen Zug beliebig oft bewegen (das ist auch keine Aktion), aber es kostet mich unter Umständen Siegpunkte und bringt meinen Mitspielern Siegpunkte ein, je nachdem, wie eine Gasse bebaut ist, die der Bobby überquert. So kann man mit einer geschickten Bebauung die Spieler dazu bringen, dass sie den Bobby bewegen müssen und mir dafür Siegpunkte zahlen müssen. Punkte gibts immer, wenn eine Gasse voll bebaut ist und Kunden an beiden Gassenende stehen. Je nach Art der Kunden werden die Marktstandpunkte (die innerhalb einer Gasse auch variieren) mit 1, 2, 3 oder 4 multilpiziert. Das wars eigentlich schon, bis auf die Distriktwertungen. Dafür muss ich Aktionsplättchen einsetzen, und bekomme umso mehr Punkte, je mehr Marktstände ich in einem Distrikt habe. Den Zeitpunkt einer Distriktwertung kann ich selbst bestimmen, und da sowohl zu früh als auch zu spät mit Vor- und Nachteilen verbunden ist, ist hier gutes Timing gefragt. Ganz zum Schluss kommt der Lord ins Spiel, und der schüttet noch mal ordentlich Punkte aus. Das hat bei uns den Spielstand zum Schluss noch mal einigermaßen beeinflusst, und ich bin mir sicher, mit etwas Erfahrung kann man schon vorher auf die Lord-Wertung hinspielen und die Punkte einheimsen. Das war bei uns ein gewisses Überraschungsmoment, aber das sollte man in seiner Strategie mit einbeziehen.
Nach einer guten halben Stunde war Schluss, und wir hatten viel Freude (aber auch Schadenfreude) bei dem Spiel. Die nächste Partie wird nicht lange auf sich warten lassen, da will ich einige Dinge aus der ersten Partie noch zu meine Gunsten besser machen. Ich kann eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Zumal die Regeln schon sehr eingängig und überschaubar sind.
Gute Nacht, Sabine

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Ulla

Re: Portobello Market

Beitragvon Ulla » 14. Januar 2007, 13:22

Hallo Sabine!
Das war eine sehr hilfreiche Beschreibung des Spiels! Vielen Dank!

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VolkiDU

Re: Portobello Market

Beitragvon VolkiDU » 14. Januar 2007, 16:11

> Sabine Kaller schrieb:

Danke für das "PEEP", auch wenn es als Solches nicht gekennzeichnet wurde. :-)

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Sabine Kaller

[PEEP] Portobello Market

Beitragvon Sabine Kaller » 14. Januar 2007, 22:39

VolkiDU schrieb:
>
> > Sabine Kaller schrieb:
>
> Danke für das "PEEP", auch wenn es als Solches nicht
> gekennzeichnet wurde. :-)

Hab ein wenig gebraucht, um zu verstehen, was du meinst...

"Ja, ich hatte schon einmal das Vergnügen. Vorweg genommen: Es hat uns großen Spaß gemacht. Das Spielfeld besteht aus einem Netz von Gassen, an deren Kreuzungspunkte sich Plätze befinden. Jede Gasse hat Felder für 2 bis 6 Marktplätze. Dorthin bauen die Spieler ihr Marktstände, wobei man aber immer an die vorher gebauten Marktstände anbauen muss. Man kann sich die Bauplätze also nicht frei aussuchen und immer die wertvollsten nehmen. Als Spieler kann man wählen, ob man 2, 3 oder 4 Aktionen in seinem Zug ausführen möchte. Das entsprechende Plättchen dreht man um, und erst wenn man jedes mal benutzt hat, kann man alle wieder neu umdrehen und benutzen. Dadurch ergibt sich ein asymmetischer Spielrhythmus, was ich sehr interessant fand. Neben dem Bauen eines Marktstandes kann ich einen Kunden aus dem Beutel ziehen, der ein wertvoller oder ein weniger wertvoller Kunde sein kann, und setze ihn auf ein Kreuzungsfeld. Die schlechten eher zu den Gassen, wo die Mitspieler Marktstände haben, die guten zu meine Gassen. Aber die Gassen sind oft gemischt, und außerdem gilt ein Kreuzungspunkt ja immer für mehrere Gassen gleichzeitig. Da muss man gut den Nutzen für einen selbst und den Schaden für die Mitspieler abwägen. Eins ist noch wichtig: Marktstände darf man nur bauen, wo sich der Bobby befindet. Den kann man zwar im eigenen Zug beliebig oft bewegen (das ist auch keine Aktion), aber es kostet mich unter Umständen Siegpunkte und bringt meinen Mitspielern Siegpunkte ein, je nachdem, wie eine Gasse bebaut ist, die der Bobby überquert. So kann man mit einer geschickten Bebauung die Spieler dazu bringen, dass sie den Bobby bewegen müssen und mir dafür Siegpunkte zahlen müssen. Punkte gibts immer, wenn eine Gasse voll bebaut ist und Kunden an beiden Gassenende stehen. Je nach Art der Kunden werden die Marktstandpunkte (die innerhalb einer Gasse auch variieren) mit 1, 2, 3 oder 4 multilpiziert. Das wars eigentlich schon, bis auf die Distriktwertungen. Dafür muss ich Aktionsplättchen einsetzen, und bekomme umso mehr Punkte, je mehr Marktstände ich in einem Distrikt habe. Den Zeitpunkt einer Distriktwertung kann ich selbst bestimmen, und da sowohl zu früh als auch zu spät mit Vor- und Nachteilen verbunden ist, ist hier gutes Timing gefragt. Ganz zum Schluss kommt der Lord ins Spiel, und der schüttet noch mal ordentlich Punkte aus. Das hat bei uns den Spielstand zum Schluss noch mal einigermaßen beeinflusst, und ich bin mir sicher, mit etwas Erfahrung kann man schon vorher auf die Lord-Wertung hinspielen und die Punkte einheimsen. Das war bei uns ein gewisses Überraschungsmoment, aber das sollte man in seiner Strategie mit einbeziehen.
Nach einer guten halben Stunde war Schluss, und wir hatten viel Freude (aber auch Schadenfreude) bei dem Spiel. Die nächste Partie wird nicht lange auf sich warten lassen, da will ich einige Dinge aus der ersten Partie noch zu meine Gunsten besser machen. Ich kann eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Zumal die Regeln schon sehr eingängig und überschaubar sind."

Gute Nacht, Sabine

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VolkiDU

Re: [PEEP] Portobello Market

Beitragvon VolkiDU » 15. Januar 2007, 07:56

Sabine Kaller schrieb:
>
> VolkiDU schrieb:
> >
> > > Sabine Kaller schrieb:
> >
> > Danke für das "PEEP", auch wenn es als Solches nicht
> > gekennzeichnet wurde. :-)
>
> Hab ein wenig gebraucht, um zu verstehen, was du meinst...

Sabine, Du bist ein Engel :-)


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