Beitragvon Roman Pelek » 3. Februar 2007, 01:23
Hi Christiane,
Christiane F. schrieb:
> das mit den Würfeln deutet sich schon länger an.
> Ich denke, dass der Erfolg von Heckmeck und Um Krone und
> Kragen da eine nicht unwesentliche Rolle spielt.
Ein "Heckmeck" und eine "UKuK" können da aber nicht Argumentationshilfe sein. Denn sie spiegeln als Veröffentlichungen nur das wieder, was sich ein bis drei Jahre vorher getan hat. Ich würde keiner aktuellen Veröffentlichung unterstellen wollen, dass sie sich wirklich daran orientiert.
> Abgesehn davon können Würfelspiele auch ein Versuch sein,
> Spiele noch familien- und massentauglicher zu machen - die
> 'klassischen' Familienspiele, die so gut wie jeder kennt, wie
> Mensch ärder Dich nicht oder Monopoly sind nun mal
> Würfelspiele.
Ich würde hier eher "Kniffel" benennen, da es sich um Spiele handelt, in denen die Würfel im Mittelpunkt stehen und nicht nur ein Spielutensil unter vielen darstellen.
> Piraten, Venedig und Mittelalter würde ich nicht unbedingt
> als Trend bezeichnen, das sind doch eher klassische
> Spielethemen.
Aber auch die kommen in Wellen wieder, so wie Würfel. Der letzte Tsunami war "Siedler", aber der verleitete auch nur zu dem Irrglauben, komplexe Aufbauspiele seien wirklich massentauglich.
> Wo die Wikinger nun plötzlich herkommen, ist mir nicht so
> ganz klar, aber zumindest ist es ein noch nicht so ganz
> ausgelutschtes Thema, da kann es schon sein, dass diverse
> Leute bei der Suche nach nem neuen Thema da landen. Oder
> haben die alle in der letzten Zeit zu viel Hägar gelesen? ;-)
Vielleicht ist die Ursache ganz banal: mehrere Leute denken zur gleichen Zeit "Das hatten wir schon länger nicht mehr, das nehmen wir". Nicht hinter jeder Koinzidenz sucht eine Verschwörung Schutz.
Ciao,
Roman