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"Anno Domini" und "Ausgerechnet Buxtehude" kombiniert

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Reyk

"Anno Domini" und "Ausgerechnet Buxtehude" kombiniert

Beitragvon Reyk » 19. Februar 2007, 17:37

Hat vielleicht schon jemand gemacht, da das Spielprinzip ja jeweils sehr ähnlich ist. Hier einige spontan ausgedachte Regeln:
- Es wird im Wesentlichen nach Anno-Domini-Regeln gespielt. Jeder bekommt z. B. 4 Domini-Kärtchen (Geschichte) und 4 Buxtehude-Kärtchen (Geographie). Ziel ist, alle 8 Kärtchen loszuwerden. Intermezzo-Karten und Chips aus Buxtehude werden nicht benötigt.
- Es gibt zwei voneinander unabhängige Auslagen Geschichte und Geographie. Man entscheidet sich jeweils für eine der beiden Auslagen. Hat man für mindestens eine der Auslagen nur noch eine Karte übrig und ist Startspieler für eine neue Auslage, muss man vor Aufdecken der Startkarte zwischen Geographie oder Geschichte entscheiden. Je nachdem werden eine oder zwei Karten aufgedeckt (nach dem Anno-Domini-Prinzip)
- Man haftet immer nur für die Auslage, an der man zuletzt angelegt hat (im Unterschied zur Original-Buxtehude-Regel aber für die komplette Geographie-Auslage, die Schätzrunden entfallen; es darf aber weiterhin nur in Kreuzform um die Startkarte herum angelegt werden). Beispiel: A legt Geschichte, B legt Geographie, C zweifelt Geschichte und damit A an
- Wird jemand zu Recht bezweifelt, darf er sich aussuchen, von welchem Stapel er drei Karten nimmt. Auch kombiniert. Zweifelt jemand zu Unrecht, muss er zwei Karten von der bezweifelten Auslage ziehen.
- Optional, aber für gut befunden: Man darf nur Auslagen anzweifeln, an denen man auch anlegen könnte, sprich, für die man Karten besitzt. Klären sollte jede Runde für sich den folgenden Fall: A legt seine insgesamt letzte Karte in Geschichte. B hat nur noch eine Karte Geographie und kann nicht zweifeln. Hat A damit gewonnen oder muss er warten, was C macht?

Die letzte Regel soll diejenigen "bestrafen", die sich zu sehr spezialisieren und der Auswahl der Karten ein zusätzliches "taktisches" Element geben. Wird lange nur an einer Auslage gearbeitet und dann die andere zu Unrecht bezweifelt, kann sich zudem die Zugreihenfolge schonmal drastisch verschieben.
Das Ganze ist viel schneller erklärt als aufgeschrieben, ein lockerer Spaß für zwischendurch mit breiterem Spektrum als sonst. Sorry, wenn es so schon bekannt ist/gepostet wurde.
Die "Regeln" sind ganz sicher modifizierbar. Denen, die keinen Spaß damit haben, bleiben natürlich zwei lustige Original-Spiele ;-)

Ciao Reyk

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Björn-spielbox

Re: "Anno Domini" und "Ausgerechnet Buxtehude" kombiniert

Beitragvon Björn-spielbox » 20. Februar 2007, 07:11

Hall Reyk,

danke für die Anregungen. Und wie nennst Du dieses Werk?
"Ausgerechnet Anno Domini" oder "Anno Buxtehude" ? :-)

Vielleicht probiere ich es auch mal aus - aber erstmal warte ich auf eine neue und andere Variante "Schneller als Kurz" ... das konnte man ja schon online spielen und war echt knifflig und spannend .-)

Viel Spaß weiterhin,
Björn.

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Reyk

Re: "Anno Domini" und "Ausgerechnet Buxtehude" kombiniert

Beitragvon Reyk » 22. Februar 2007, 17:19

Hallo Björn,
danke für den Schneller-als-kurz-Tipp - kannte ich noch nicht und klingt interessant.
Über Namen habe ich mir keine Gedanken gemacht - wäre aber ein guter Titel für den Beitrag gewesen.
Ciao Reyk


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