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Zug um Zug - Original oder "Europa"?

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Anke

Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Anke » 21. Februar 2007, 11:51

Hallo zusammen!

Ich möchte mir gerne das Spiel "Zug um Zug" kaufen, weiß aber nicht, zu welcher Ausgabe ich greifen soll. Gibt es Unterschiede zwischen der Originalausgabe und der "Europa"-Ausgabe? Wenn ja welche? Welches der beiden Spiele würdet Ihr empfehlen und warum?

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Andreas Last

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Andreas Last » 21. Februar 2007, 12:03

Ich kann dir leider nichts genaues sagen, weil ich die beiden Spiele auch noch nie gespielt habe. Aber ich kann dir diese 3 Links ans Herz legen:
Zug um Zug: http://www.spielbox.de/spielarchiv/and/zugumzug.php4
Zug um Zug Europa: http://www.spielbox.de/spielarchiv/and/zuzeuropa.php4
Zug um Zug Märklin: http://www.spielbox.de/spielarchiv/and/zuzmaerklin.php4

Damit dürftest du dich ausreichend niformieren können um enie Kaufentscheidung treffen zu können :-)

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Martin M.

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Martin M. » 21. Februar 2007, 12:03

Ich würde Europa empfehlen, weil es ein paar taktische Möglichkeiten mehr bietet als das Original, wie z.B. die Bahnhöfe und Fährverbindungen.
Falls Dir ein leichterer Einstieg wichtiger ist, wäre das Original empfehlenswerter.

Es gibt übrigens auch noch die Märklin-Variante, die auf einer Deutschland-Karte spielt. Ich selbst kenne es nicht, denke aber, daß es noch einen kleinen Tick anspruchsvoller ist als Europa.

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KIZ

Re: Zug um Zug - Original oder

Beitragvon KIZ » 21. Februar 2007, 12:16

Auf keinen Fall die USA Version, diese ist nicht so besonders ausgewogen. Ich würde Dir die Europa oder noch besser die Märklin Version empfehlen.

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Anke

Re: Zug um Zug - Original oder

Beitragvon Anke » 21. Februar 2007, 12:24

@ Andreas:
Vielen dank für die Links! Die sind sehr aufschlussreich.

Ich habe eh zu der Europa - Variante tendiert und nachdem, was ich jetzt gelesen tue ich das noch viel stärker.

Vielen Dank an alle für die schnellen Antworten!

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Ralf Rechmann

Re: Zug um Zug - Original oder

Beitragvon Ralf Rechmann » 21. Februar 2007, 12:44

Anke schrieb:

> Ich habe eh zu der Europa - Variante tendiert und nachdem,
> was ich jetzt gelesen tue ich das noch viel stärker.

Kann ich nur bestärken nachdem ich die Märklin- und Europa-Ausgabe mehrmals gespielt habe.

Auf dem ersten Blick wirkt die Märklin-Ausgabe spielerisch besser, weil man durch die einzusammelnden Passagiere-Bonuspunkte die Spieler unter Druck setzt, die erstmal in Ruhe eine übervolle Kartenhand sammeln und sich dann auf die langen und damit punkteträchtigen Streckenabschnitte konzentrieren.

Allerdings hat die Deutschland-Karte der Märklin-Ausgabe einen entscheidenden Nachteil: Wer erstmal eine Nord-Süd-Verbindung über das Ruhrgebiet gebaut hat, kann fleissig Auftragskarten sammeln und hat dann grosse Chancen, dass fast immer mindestens ein neuer Auftrag dabei ist, der entweder schon erfüllt ist oder für den man nur noch ganze wenige Zusatzstrecken bauen muss. Wer hingegen eher in West-Ost-Richtung gebaut hat, hat meistens das Nachsehen bei neuen Auftragskarten. Mit dieser Grundstrategie und etwas Nachzieh-Glück hab ich mal eine absolute Traumwertung eingefahren in einer Vierer-Runde...

In der Märklin-Ausgabe kann man auch grosse Aufträge nachziehen. Was sich anfangs toll nach Vielfalt und grösserer Entscheidungsfreiheit anhöhrt, kann in der Spielpraxis allerdings problematisch sein: Wenn ein nachgezogener grosser Auftrag zum vorhandenen Streckennetz passt, dann hat man Glück und gleich einen ganzen Batzen Siegpunkte quasi umsonst. Andere Mitspieler haben dieses Nachziehglück eventuell nicht, was das Spiel kippen lassen kann, weil wie kann man die ca. 18 (?!?) Siegpunkte durch nur einen zusätzlichen Zug wieder aufholen?

In der Europa-Ausgabe sind die Aufträge räumliche besser verteilt und durch das Bahnhofs-Element (Mitbenutzen von fremden Strecken) hat man immer noch gute Siegeschancen, auch wenn die lieben Mitspieler ausgerechnet die eine Strecke eine Runde vor einem selbst bauen...

Eine Ausgabe mit Passagieren und Bahnhöfen auf einer ausgewogenen Karte wäre allerdings das Optimum! :)

Cu/Ralf

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Ilooe

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Ilooe » 21. Februar 2007, 13:24

Ich habe noch eine Idee. Zug um Zug kann man auch auf dem PC spielen. Zum ausprobieren der Varianten ist das vielleicht eine Möglichkeit. Bei DoW gibt es das Spiel glaube ich sogar online, aber nicht in der Deutschland/Märklin-Variante.
Ilona

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Klaus Ottmaier

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Klaus Ottmaier » 21. Februar 2007, 13:38

Hallo Anke!

Grundsätzlich lebt diese Spielereihe von der enormen und ständig steigenden Spannung, ob ich meine Zielkarten erfüllen kann und ob diese in Summe mehr Punkte einbringen als bei meinen Gegener.
Aber bei allen dreien spielt die Glückskomponente eine recht hohe Rolle: welche Waggonfarben ziehe ich nach, um meine Strecken bauen zu können und welche Zielkarten ziehe ich nach (passen sie in meine bereits gebauten Strecken und wieviele Punkte kassiere ich für deren Erfüllung.).
Deshalb bleibt für mich die Originalausgabe weiterhin mein Favorit - am flottesten zu spielen und unterschiedliche Strategien (lange Strecken vs. viele Aufträge) möglich.
Bei der Europaausgabe herrscht ein bisschen Gleichmacherei vor, da die Anzahl an langen Strecken reduziert wurde. Die Tunnels bergen einen neuen Glücksfaktor, die Idee der Bahnhöfe ist dafür sehr gelungen, die wünschte ich mir für die Originalausgabe. Auch die Idee mit den Fähren ist bereichernd.
Die Märklinausgabe hat mit den Passagieren ein sehr interessantes strategisches Element hinzubekommen, aber das Spiel dauert deutlich länger (für mich für das Gebotenen zu lange), die Punkteplättchen für die Passagiere sind sehr fummelig zu verteilen und die Zielkarten wirken ungünstig verteilt - eine gebaute Nord-Süd-Verbindung kann entscheidend (zu) viele Punkte einbringen.
Deshalb bleibe ich beim Original: Hier ist für mich Glück, ein bisschen Taktik, Bluffen und Strategie und eine große Portion Herzrasen (kann ich die fehlend Strecke noch vor meinen Mitspielern bauen) am Besten vereint.
Ich weiß aber, dass ich wohl eine Minderheitenmeinung hier darlege.

Auf jeden Fall viel Spass beim Spielen eines der Spiele aus der ZuZ-Reihe, du kannst auf der Days of Wonder Homepage im übrigen das Original und die Europavariante online spielen

Klaus

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Michael Schlepphorst
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Beiträge: 793

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Michael Schlepphorst » 21. Februar 2007, 14:38

Klaus Ottmaier schrieb:
>
> Deshalb bleibt für mich die Originalausgabe weiterhin mein
> Favorit - am flottesten zu spielen und unterschiedliche
> Strategien (lange Strecken vs. viele Aufträge) möglich.

> Deshalb bleibe ich beim Original: Hier ist für mich Glück,
> ein bisschen Taktik, Bluffen und Strategie und eine große
> Portion Herzrasen (kann ich die fehlend Strecke noch vor
> meinen Mitspielern bauen) am Besten vereint.
> Ich weiß aber, dass ich wohl eine Minderheitenmeinung hier
> darlege.

Na zumindest wären wir dann schon mal zu zweit ;-)

Unterstützende Grüße

Michael, der am liebsten das Original mit dem Bonus für die meisten erfüllten Aufträge spielt ...

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Klaus Ottmaier

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Klaus Ottmaier » 21. Februar 2007, 16:30

Genau, statt dem Bonus für die längste Strecke einen für die meisten erfüllten Aufträge und dann noch die Bahnhöfe - und ich brauche keine andere Ausgabe mehr.

Klaus, der sich über Unterstützung immer freut

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Ralf Arnemann » 21. Februar 2007, 17:07

> Deshalb bleibe ich beim Original: Hier ist für
> mich Glück, ein bisschen Taktik, Bluffen und
> Strategie und eine große Portion Herzrasen
> (kann ich die fehlend Strecke noch vor meinen
> Mitspielern bauen) am Besten vereint.
Das kann so sein.

Es kann aber auch sein, daß schon sehr früh irgendwelche Mitbewerber Strecken bauen, die man zwingend für seinen großen Auftrag baut und die man nicht umgehen kann.
Dann gibt es gar kein "Herzrasen" mehr, dann weiß man einfach 10 Minuten nach Spielstart, daß man chancenlos ist und verloren hat.

Generell ziehe ich Europa vor, weil ich die Karte für interessanter halte.

Aber wenn das Original, dann nur noch mit der Hausregel, daß EIN Bahnhof pro Spieler möglich ist.
Damit ist man immer noch recht dicht am Original (drei Bahnhöfe würden zu lockeres Umgehen mit Nachziehen ermöglichen), aber man hat immer noch die Chance, krasses Pech auszugleichen.

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Hendrik

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Hendrik » 21. Februar 2007, 18:50

Eigentlich wollte ich mich hier nicht melden und outen, dass ich auch Zug um Zug gespielt habe ;)

Ich finde die Europaversion der Erstausgabe mit Amerikakarte klar überlegen. Einerseits enthält die Europa Edition Karten in Standardgrösse, während Zug um Zug nur kleine Karten bietet. Diesen Mangel hat Days of Wonder erkannt und ihn mit der Erweiterung ZuZ 1910 aus der Welt geschafft. Diese Erweiterung ist aber kostenpflichtig.
Der weitaus wichtigere Grund ist für mich der folgende:
Die kürzeren Strecken zw. den Städten. Um eine Strecke in Besitz zu nehmen, muss ich die entsprechende Anzahl Karten sammeln/ablegen. Ich frage nun, was ist der spannendere Teil in diesem Spiel: Karten sammeln oder Strecken bauen? - Richtig, es ist Strecken bauen.
In der Europaversion geht dies einfach zügiger von statten und man kann sich mehr auf die taktischen Entscheidungen konzentrieren, als nur als menschliche Sortiermaschine für Karten zu agieren. Aus diesem Grunde gebe ich der Europa-Version jederzeit den Vorzug.

Cheers Hendrik

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Rüdiger L.

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Rüdiger L. » 21. Februar 2007, 19:37


Ich verstehe die ganze Argumentiererei und Schlaumeierei rund um die genannten Spiele nicht.
Zug um Zug wurde als Spiel des Jahres ausgezeichnet, die anderen nicht. Punkt aus. Somit ist klar welches das bessere Spiel ist.

Grüsse Rüdiger

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Andreas Last

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Andreas Last » 21. Februar 2007, 20:05

Hier möchte ich dich, lieber Rüdiger, auf folgenden Punkt aus der FAQ auf www.spiel-des-jahres.org verweisen:

Welche spielerischen Kriterien muss ein "Spiel des Jahres" erfüllen?
Am Ende zählt immer der Gesamteindruck, das Spielgefühl, das kaum zerlegt werden kann in einzelne, messbare Teile. Trotzdem gibt es Kriterien, die bei der Beurteilung eines Spiels helfen: Hat es eine neue Idee oder verknüpft es wenigstens vorhandene Elemente zu einem neuen Erlebnis? Wurde die Idee so umgesetzt, dass das Spiel fesseln kann? Wirkt es organisch, rund, oder künstlich und konstruiert? Ist die Regel sinnvoll aufgebaut, übersichtlich, verständlich, ohne Lücken, Widersprüche und Fehler? Entspricht das Material seiner Funktion, ist es solide und haltbar? Spricht die Gestaltung an, sind Schachtel, Spielplan, Regel und Material aufeinander abgestimmt?

Besonderes Augenmerk solltest du auf den Punkt der Originalität richten. Natürlich ist ZuZ origineller als ZuZ Europa. Das liegt in der Natur der Sache. Aber ist es deswegen besser als ZuZ Europa? Könnte Europa nicht viel mehr eine Verbesserung des alten ZuZ darstellen?

Deinen Beitrag fnide ich da ziemlich unpassendn, mitunter auch inder Wortwahl.

Andreas (der auch zu unpassenden Dingen noch Passendes findet)

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Hendrik

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Hendrik » 21. Februar 2007, 20:05

Rüdiger L. schrieb:
>
> Zug um Zug wurde als Spiel des Jahres ausgezeichnet, die
> anderen nicht. Punkt aus. Somit ist klar welches das bessere
> Spiel ist.

:eek: Unglaublich, Rüdiger, es gibt noch Leute, die haben eine [b]eigene[/b] Meinung.

Cheers Hendrik

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Klaus Ottmaier

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Klaus Ottmaier » 21. Februar 2007, 21:39

Hi Hendrik,

nicht nur bei meiner Bevorzugung des Original-ZuZ gegenüber seiner Nachfolger bin ich wohl in der Minderheit (wenn auch nicht alleine :) ), auch die kleinere Kartengröße mag ich lieber. Geschmacksache.
Und was spannender ist: das Karten sammeln oder das Strecken bauen?
Für mich keines von beiden, sondern das Zittern und Bangen, ob man rechtzeitig noch die geplanten Strecken oder eventuelle Ausweichverbindungen bauen kann, bevor es die Gegner tun oder das Spiel zuende ist und ob das für den Sieg reicht.
Aber das ist meine eigene Meinung ;).

Gruß

Klaus

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Andreas Last

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Andreas Last » 22. Februar 2007, 08:45

> Aber das ist meine eigene Meinung ;).

Wenigstens ist es eine eigene Meinung :-)

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Gabi Goldschmidt

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Gabi Goldschmidt » 22. Februar 2007, 09:12

Hallo Klaus,

auch ich kann Deine Aussagen nur voll unterstützen. Diese kribbelige Spannung habe ich nur bei der Originalausgabe von "Zug um Zug" . Da macht es mir auch nichts, wenn ich mit Pauken und Trompeten untergehe, wenn es mal nicht so läuft. Beim nächsten Spiel kann es schon wieder ganz anders aussehen. Für mich ist das Original mit den meisten Emotionen verbunden und das gefällt mir. Die Europa-Ausgabe habe ich bereits wieder verkauft - der Verkauf der Märklin-Ausgabe steht noch aus.

Ciao Gabi

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Ralf Arnemann » 22. Februar 2007, 09:44

> Zug um Zug wurde als Spiel des Jahres
> ausgezeichnet, die anderen nicht. Punkt aus.
> Somit ist klar welches das bessere Spiel ist.
Mal abgesehen davon, daß ich ein derart blindes Übernehmen einer Jury-Entscheidung etwas lächerlich finde: Die Argumentation zieht nicht.
Als die Jury entschied, gab es nur die Amerika-Variante.
Die Europa-Version ist eine spätere Entwicklung, man könnte auch Verbesserung sagen - und für solche Varianten gibt es dann keine Auszeichnung mehr.

Es ist also völlig offen, welche Variante nach Meinung der Jury besser ist.

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Andreas Last

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Andreas Last » 22. Februar 2007, 10:00

Sag ich ja :-)

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Lorion

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Lorion » 22. Februar 2007, 12:28

Also ich hab dieses Kribbeln auch bei der Europavariante. Bahnhöfe bringen ja 5 Minuspunkte und machen nicht immer Sinn.
Dadurch, dass es bei der Europakarte aber viel mehr Wege zum Ziel gibt, fällt der Frustfaktor weg, den man hat, wenn man eine bestimmte Strecke nicht bekommt.
Dadurch wird es aber nicht weniger spannend, man muss nur taktischer vorgehen.

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Hendrik

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Hendrik » 22. Februar 2007, 13:34

Klaus Ottmaier schrieb:
>> Und was spannender ist: das Karten sammeln oder das Strecken
> bauen?
> Für mich keines von beiden, sondern das Zittern und Bangen,
> ob man rechtzeitig noch die geplanten Strecken oder
> eventuelle Ausweichverbindungen bauen kann, bevor es die
> Gegner tun oder das Spiel zuende ist und ob das für den Sieg
> reicht.

Nun, wenn wir dass Zittern und Bangen, OB man eine Strecke bauen kann auch zum Streckenbau zählen, dann sind wir sogar einer Meinung. Aber streng genommen sind es zwei verschiedene Dinge:
Das Bangen sorgt für die Spannung, der Streckenbau selber für die Umsetzung Deiner Strategie. Das eine schliesst das andere aber nicht aus, so dass beide beide Produktvarianten (US/Europa) dieses Zittern und Bangen aufweisen.
Nur, wie gesagt, bevorzuge ich dann die Variante mit weniger repetitivem Kartensammeln.

Cheers Hendrik
(der Märklin noch nie gespielt hat, aber dann gleich Age of Steam bevorzugen würde)

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Marten Holst » 22. Februar 2007, 17:26

Ich sei, und so weiter (Schiller, Bürgschaft).

Ist eben eine Geschmackssache - ich mag die Europavariante eher "gar nicht", um es zu überspitzen, sie ist mir zu Teil zu kniziesk (wenn ich sorum keine Punkte bekomme, dann eben sorum, irgendwas geht immer - okay, eigentlich verwende ich den Begriff mehr für "alles gibt irgendwie Punkte", aber das ist ja eine ähnliche Richtung der Strategiensplittung), und gerade bei diesem Spiel scheint mir das Original einfach im positiven Sinne direkter und unverschnörkelter zu sein, auch wenn dadurch der Zufallsanteil steigen sollte, quod esset demonstrandum - aber wir jammern hier im Grunde eh auf hohem Niveau meiner Meinung nach :-)

Tschüß
Marten

Ach ja, PS: Ich schätze die Spiele des Reiner Knizia im großen und ganzen sehr, und er hat ein paar meiner liebsten Spiele fabriziert. Aber diese Eigenschaft, die zumindest ich ihm klischeemäßig zuschreibe, geht einem (sprich: mir) manchmal je nach Spiel eben auf den Senkel. Und sie ist natürlich auch in Spielen anderer Autoren vertreten. Also ist das Wort "kniziesk" unfair. Gestehe ich hiermit ein, verwende es aber weiter :-P

Und wo ich schon unter meinem Namen schon etwas stehen habe, kann ich auch zeitgenössische Unterhaltungsmusik zitieren: "They want what they're not/and I wish they would stop/singing 'deputy dog dog a ding dang depa depa" (They Might Be Giants - Don't Lets Start)

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Anke

Re: Zug um Zug - Original oder "Europa"?

Beitragvon Anke » 25. Februar 2007, 21:53

Hallo zusammen!

Ich habe mich nun für die Europa-Variante entschieden und sie eben bekommen. Was ich bisher gesehen habe gefällt mir sehr gut (Aufmachung, Material u.s.w.). Leider werde ich wohl erst nächstes Wochenende zum Spielen kommen.

Vielen Dank noch mal für Eure hilfreichen und ausführlichen Kommentare und Informationen!


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