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Phoenicia: Arbeiter entscheiden alles?

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ravn

Phoenicia: Arbeiter entscheiden alles?

Beitragvon ravn » 14. September 2007, 11:20

Hallo,

habe letztes Wochenende das erste Mal "Phoenicia" gespielt. Haben uns zu Zweit durch die Regeln gekämpft (dank FAQ und Kurzregeln ging das ganz gut) und im Kern ist das Spielprinzip eigentlich recht einfach:

Neue Produktions- und Lagermöglichkeiten ersteigern, ggf. auf lukrativere Produktionsmöglichkeiten umschulen, Arbeiter produzieren lassen, Geld einsacken und das Ganze wieder von vorne. Klingt trocken und eintönig, entwickelt aber seinen eigenen Reiz, wenn man sein kleines Produktionsimperium wachsen sieht.

Soweit so gut. Nur scheint es in dem Spiel einen beabsichtigten Arbeitermangel zu geben. Da man nicht einfach so neue Arbeiter einkaufen kann, ist man auf die ersteigerten Karten angewiesen. Nur gibt es davon arg wenige, die neue Arbeiter einbringen.

Da dazu noch weniger Karten pro Sorte verfügbar sind, als Mitspieler teilnehmen (im Zweierspiel zumindest, im Mehrpersonenspiel sind die aber auch verknappt), muss man wohl damit spielerisch leben, über weite Strecken eben keine neuen Arbeiter abzubekommen. Die Konkurrenz kann derweil fröhlich mit ihrem aufgestockten Arbeiterstamm in den Folgerunden produzieren - sofern noch ausreichend Geld für Ausbildung geblieben ist.

Konkret heisst das, dass ich meine arg wenigen Arbeiter (erst im letzten Spieldrittel kommen etwas mehr) auf die eine beste Produktionsmöglichkeit umschule, die ich mir leisten kann und die bis zu der einen noch besseren Produktionsmöglichkeit den höchsten Gewinn (in Abzug der Umschulungskosten) einbringt. Warum da trotzdem so viele Felder für potentielle Arbeiter auf den Produktionsplättchen vorhanden sind und eine falsche Vorstellung von einer eben nicht gegebenen Flut an Arbeitern einreden, das weiss wohl nur der Autor selbst.

Meine bisherige Spielerfahrung somit: Wer die Arbeiter ersteigern kann und dazu noch ein Mindestmass an Lagerkapazität hat, der hat das Spiel im Griff. Irgendwie arg wenig und arg auf den Arbeiternachschub reduziert, oder will das Spiel überhaupt nicht mehr sein? Kann natürlich sein, dass die Zwei-Spieler-Version einfach nicht das volle Spielerlebnis widerspiegelt...

Wie sind Eure Spielerfahrungen mit Phoenicia?

Cu/Ralf

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hajott59
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Re: Phoenicia: Arbeiter entscheiden alles?

Beitragvon hajott59 » 14. September 2007, 12:07

Hallo Ralf,
wir haben das Spiel in voller Besetzung mit 5 Personen gespielt und gewonnen hat bei uns der mit den wenigsten Arbeitern.
Zweiter wurde der mit den meisten Arbeitern. Es war knapp und ging um 2 Punkte und der Gewinner wäre in der nächsten Runde überholt worden, aber dazu kam es nicht mehr.
Ich bin übrigens letzter geworden weil ich mit dem Fort zwar genügend Arbeiter gesichert hatte aber durch einen hohen Kauf-Preis quasi 2 Runden verlor, in denen ich nicht so handlungsfähig sein konnte, wie ich wollte :cry:
Grüße
Hans-Jörg

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ode

Re: Phoenicia: Arbeiter entscheiden alles?

Beitragvon ode » 14. September 2007, 14:11

Hi!

Auch wir haben in unseren bisherigen Zweierpartien nicht die gleichen Erfahrungen gemacht. Derjenige, der sich zu arg auf die Arbeiter konzentriert, und das sind auch nicht allzu viele, kommt leicht bei den Karten und den daraus resultierenden Preisnachlässen für weitere Karten zu spät.

Leider gibt es nicht mehr (und früher) Arbeiter dazu, weil das ein nettes Gegengewicht gäbe und eine Verfeinerung der Spielstrategie ermöglichen würde. So scheint es bisher das Wichtigste zu sein, sich die Werft zu sichern...

ode.

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l8xx
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Re: Phoenicia: Arbeiter entscheiden alles?

Beitragvon l8xx » 21. September 2007, 16:26

2x gespielt und 2x halbwegs gefallen. Es macht einerseits Spass, andererseits: Wenn einer mal vorne ist, kann man ihn nicht mehr einholen. Etwas Schade. Macht aber nichts, eine Partie dauert nicht so lange.


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