Beitragvon widow-s-cruse » 11. Dezember 2007, 18:31
Hallo Stefan,
zu den ??? kann ich nichts sagen.
Die beiden "Kompass Spiele" habe ich kennengelernt.
Spiel zum Film
Im Prinzip ist es ein Spiel, dessen Aktionen sich auf viele Ebenen bewegen. Die Auslosung mit dem Kompass ist variabel, ebenso der Einsatz der Handkarten. Auf verschiedenen Wegen gelangt man zu Siegpunkten. Es besteht ein wenig Interaktion, in dem man den Gegnern das Nachteil bringende Luftschiff hinstellen oder die Einflußplättchen stehlen kann.
Es spielt sich leicht dahin. Meiner Frau hatts zur Abwechslung mal gefallen. :)
Es wurde viel und sehr gutes Material verwendet. Über die Gestaltung des Spielfeld läßt sich streiten. Den Kinogängern wird taugen.
Spiel zum Buch
Ich bin davon angetan, wie das Thema der Geschichte umgesetzt wurde. Über das Sammeln von Erfahrungen ist man in der Lage, Aufgaben zu lösen. Über das Aufgabenlösen werden Vorteil bringende Freunde gewonnen. Fast wie im wirklichen Leben... :)
Der Einsatz der Handkarten ist gewöhnungsbedürftig, inbesondere weil mitten im Spiel eine Regeländerung eintritt. Man ist auch immer ein wenig zerrissen, ob das eigene Spieltempo verzögern oder beschleunigen soll.
Die Bedingungen sind so gut ausgefeilt, dass das Spiel bis zum Schluß spannend bleibt.
Das Spielfeld ist von Menzel mal wieder sehr gut umgesetzt worden. Die Qualität des Materials ist gut, wenn auch nicht so üppig wie beim anderen Spiel. Wegen den vielen verschiedenen Kartentypen hätte sich für das Spielhandling das Spendieren der catanischen Kartenhalter von Seiten des Verlags als vorteilhaft erwiesen.
Ich halte das Spiel zum Buch für anspruchsvoller als das zum Film. Mir gefällt es.
Aber gilt ja auch immer unterschiedliche Bedürfnisse zu stillen. Und so mit hat das Spiel zum Film auch seinen Berechtigung.
Liebe Grüße
Nils