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Subjektive Spielekritik

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Günter Burkhardt
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Beiträge: 82

Subjektive Spielekritik

Beitragvon Günter Burkhardt » 4. März 2008, 22:13

Hallo,

ohne das Spiel zu kennen, möchte ich die Besprechung von Hamburgum zum Anlass nehmen, der Spielbox zu danken - und das ist gar nicht ironisch gemeint. Hier kommt endlich deutlich zum Ausdruck, wie subjektive Spielekritiken sind.
Durch die Möglichkeit, dass alle Kritiker zu ihrer Note eine kurze Zusatzbegründung abgeben können, wird die Hauptbesprechung nämlich etwas relativiert. Oft ist es doch so, dass die Besprechung die beste Note gibt, während alle anderen schlechter sind. Es war aber auch umgekehrt schon der Fall, dass die anderen Noten besser waren als die Besprechung.
In diesem Fall wird nun ganz deutlich, wie die Meinungen und Geschmäcker auseinander gehen. Und das ist gut so!

Gruß

Günter Burkhardt

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Dirk Piesker
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Beiträge: 950

Re: Subjektive Spielekritik

Beitragvon Dirk Piesker » 5. März 2008, 08:34

Hallo Günter,


ja, das ist wirklich zu begrüßen. Ich fände es noch besser, den verschiedenen Meinungen mehr Raum zu geben.

Ich könnte mir gut vorstellen, die eigentliche Beschreibung
des Spiels um etwa 1/3 zu kürzen und dafür mehrere "kleine" Meinungen anderer Tester zu bringen.

Aber vielleicht interessiert andere ja eher eine detailliertere Beschreibung der Regeln....


Viele Grüße,
Dirk

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ravn

Re: Subjektive Spielekritik

Beitragvon ravn » 5. März 2008, 10:07

Ich bin schon froh, dass es nach jahrelangen Zahlenwerte pur auch mal die ein oder andere Begründung zu einer Note gibt, damit man diese auch für sich selbst einschätzen kann.

Echte Meinungskästen (wie in diversen Videospielmagazinen üblich) würde ich noch besser finden als Ergänzung zu der Haupttestermeinung.

Wenn ich hingegen detailierte Regelnacherzählungen lesen will, kann ich auch direkt auf der Verlagshomepage nachschauen. Zum Glück sind diese langatmigen "ich hangel mich an der Regel entlang" Spielkritiken die Seltenheit geworden.

Cu/Ralf

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ludosophicus

Re: Subjektive Spielekritik

Beitragvon ludosophicus » 5. März 2008, 11:05

Hallo liebe Mitleser und Schreiberlinge,

um es kurz zu machen:
Dem Lob von Günter schließe ich mich an!

Die Spielbox hat mit der Entscheidung für Udo Bartsch einen großen Schritt vorwärts auf ihrem Weg getan. Das schöne an wegweisenden Entscheidungen ist, dass sie den glücklichen Entscheidungsträger mit einem wachsenden Maß an Spielraum belohnen. Es bleibt also festzustellen: Mit jeder positiven Veränderung in Richtung einer Vervollständigung des eigenen Profils als "[i]dem[/i] Spielemagazin" (wie z.B. jüngst der Einbeziehung der Zweipersonen-Spieltauglichkeit in die Beurteilung von Mehrpersonenspielen) wächst auch das Potential, das in der Zeitschrift steckt, breitere Kreise in der Wahrnehmung der Bevölkerung zu ziehen.

Weiter so, liebe Spielbox!

Spielerisch grüßt
Mirko (der Udos Hamburgum-Urteil gut verstehen kann)

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chrisli
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Beiträge: 80

Re: Subjektive Spielekritik

Beitragvon chrisli » 5. März 2008, 11:59

Dem kann ich mich nur anschliessen.
Gerade bei tendiell niedrigen oder hohen Noten, sollte schon ein Kommentar dabei stehen.

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Tyrfing

Regeln nicht immer verfügbar

Beitragvon Tyrfing » 5. März 2008, 12:46

ravn schrieb:
> Wenn ich hingegen detailierte Regelnacherzählungen lesen
> will, kann ich auch direkt auf der Verlagshomepage
> nachschauen.

Eigentlich stimme ich dir da 100%ig zu.
[b]Wenn[/b] es die Regel zur freien Verfügbarkeit gibt (und man sie auch lesen kann - z.B. "What's your game" Anleitungen ).
An beiden Dingen kann man scheitern
(zu ersteren möchte ich einfach mal "Through the Ages" als Beispiel anführen).

Wenn das nicht gegeben ist begrüße ich eine kurze Einführung ins Spiel. Aber dass sollte so oder so nicht allzusehr an den Regeln entlang gehangelt sein.
Gibt es die Regeln frei verfügbar, so finde ich auch Meinungen und Erfahrungen mit dem Spiel interessanter als die Regeln.

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Frank

Re: Subjektive Spielekritik

Beitragvon Frank » 5. März 2008, 14:02

Ich schliesse mich dem positiven Votum für die kurze Begründung einer Note an und hoffe, dass dies hier noch mehr tun und die Spielbox so bestärkt wird, diesen Weg weiter zu beschreiten!

Gruß
Frank

PS:
Was das Thema "Regel nacherzählen" angeht:
Eine Regel bloß nachzuerzählen ist überflüssig und liest sich saulangweilig. Trotzdem mag ich es bei GGG oder Hall9000 auch den Spielablauf zu lesen, der ja oftmals eine Art Regelwiedergabe ist. Es ist allerdings eine große Kunst, dies ansprechend und mit eigenen Worten zu tun. Wer im wesentlich in einer Rezi nur die Regel abschreiben kann, sollte die Finger davon lassen. Dafür kann man in der Tat selbst in die Regel gucken. Auch gefällt es mir wenn der Autor die Sache locker angeht, wie z.B. bei unknowns. Man muß den Humor nicht unbedingt teilen, aber es macht die Rezi deutlich lesenswerter.

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peer

Re: Subjektive Spielekritik

Beitragvon peer » 5. März 2008, 14:39

Hi,
ravn schrieb:
> Echte Meinungskästen (wie in diversen Videospielmagazinen
> üblich) würde ich noch besser finden als Ergänzung zu der
> Haupttestermeinung.

Genau das wollte ich auch anregen. Doc Bobo und Heinrich Lehnhard habens damals in der Happy Computer vorgemacht und ich fands wirklich gut!
Etwas ähnliches könnte man auch in der Spielbox machen... Zumindest bei den größeren bzw. "wichtigeren" Tests.

ciao
peer

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Herbert

Re: Subjektive Spielekritik

Beitragvon Herbert » 5. März 2008, 18:11

Hallo Dirk,

> ja, das ist wirklich zu begrüßen. Ich fände es noch besser,
> den verschiedenen Meinungen mehr Raum zu geben.

Absolut, ich könnte mir das so in der Art von Hall9000 vorstellen. Ich denke, wem man eine Note abverlangt, dem sollte man auch die Möglichkeit geben, dies kurz zu Begründen.

> Ich könnte mir gut vorstellen, die eigentliche Beschreibung
> des Spiels um etwa 1/3 zu kürzen und dafür mehrere "kleine"
> Meinungen anderer Tester zu bringen.

Dafür müsste man nach meiner Meinung den Artikel nicht kürzen.

> Aber vielleicht interessiert andere ja eher eine
> detailliertere Beschreibung der Regeln....

Die Diskussion gab es ja schon öfter. Gewiss muss man die Regel nicht nochmals runterbeten. Die Grundprinzipien des Spielmechanismus sollten aber schon erläutert werden, bevor die subjektiveren Eindrücke und letztendlich das Fazit kommen. Und das wird ja ohnehin meist zuerst gelesen.

Gruss aus dem Münsterland
Herbert

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Nafets

Re: Subjektive Spielekritik

Beitragvon Nafets » 5. März 2008, 21:56

peer schrieb:
> Genau das wollte ich auch anregen. Doc Bobo und Heinrich
> Lehnhard habens damals in der Happy Computer vorgemacht und
> ich fands wirklich gut!
> Etwas ähnliches könnte man auch in der Spielbox machen...
> Zumindest bei den größeren bzw. "wichtigeren" Tests.
>
> ciao
> peer

Das ist allerdings eine gute Idee. In einem großen, von mir gelesenen Musikmagazin wird dies übrigens auch so gehandhabt. Das hat den entschiedenen Vorteil, daß man merkt mit welchem Tester man auf der gleichen Wellenlänge liegt. Wenn also dieser ein Urteil abgibt und ich seinen generellen Geschmack teile ist das schon mal ein guter Anhaltspunkt ebenso wie Urteile von Testern mit denen ich schon öfters anderer Meinung war.

Gruß,
Nafets


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