Hallo,
da ich jetzt schon öfter mal glesen habe, dass es einen Startspielervorteil gibt bzw. der Startspieler der Spannung wegen ausgespielt werden sollte, könnte man doch eine Variante a la Martin Wallace einführen.
Ich selbst bin der Meinung, dass es den Spielfluss hemmen würde, bei dem an sich sehr ausgeglichenen, flüssigen Spiel.
Aber ich spiele meist in größerer Besetzung 'nur' mit Gelegenheitsspielern, so dass es meiner Meinung nach eben zu kompliziert wird.
Unter Hardcorespielern wäre es aber bestimmt nicht uninteressant, wenn auch der Startspieler als Option stünde.
Aber eigentlich gibt es gerade für die ersten 4 Züge genug interessante Optionen (Nahrung, Werkzeug, Nachwuchs, 1. Karte; optional noch andere Karten und Gebäude).
Im weiteren Spielverlauf könnte man sich aber so seine Siegpunktbringenden Karten sichern, wenn Nahrung, Werkzeuge und Nachwuchs uninteressanter werden.
Deshalb hier mal meine Variante bei Martin etwas abgeschaut:
Man legt einfach einen Zettel/Pappe neben das Hauptspielbrett auf dem 4 dieser Kreise aufgezeichnet sind, welche auch auf dem Spielbrett vorhanden sind (wer künstlerisch begabt ist kann ja noch eine Landschaft dazu malen ;-).
Jetzt hat man zusätzlich noch die Option, dass man mit einer Figur noch auf den Startspieler setzen kann. Der erste gibt dann einen Siegpunkt ab, der 2. und 3. setzt normal ein, der letzte bekommt immer einen Siegpunkt.
Ist der 3. z.B. der Letzte bekommt er diesen Siegpunkt (analog der Zweite), bloß der Erste gibt auf jeden Fall immer einen ab.
Ob die Siegpunkte in ihrer Höhe ausreichend sind müßte man austesten. Es könnte einigermaßen spannend sein, ob es sich lohnt den Startspielr zu nehmen und ob man als dritter eventuell schon letzter ist (kann man eventuell anhand der Spielfiguren schon errechnen).
Vielleicht möchte einer der 'Vielspieler' hier das mal probieren (obwohl ich weiß, dass Varianten von Laien sehr schlecht ankommen), aber ich kann es wegen begrenzter Möglichkeiten leider (noch) nicht selbst probieren.
Helby