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Wealth of Nations - Zeit sparen und sonstiges

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Björn-spielbox
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Wealth of Nations - Zeit sparen und sonstiges

Beitragvon Björn-spielbox » 14. Juli 2008, 13:18

Also gestern hatte ich es dann mal geschafft eine erste Partie Wealth of Nations zu spielen. Wir waren zu dritt und haben das Papiergeld gleich gegen Pokerchips ausgetauscht. Mein Eindruck war, dass damit der Handel enorm beschleunigt wurde. Außerdem fanden wir die aufgedruckten Handelspreise als ausgesprochen hilfreich - der Handel zwischen uns Spielern wurde so sehr leicht gemacht. Wir haben knapp 2 Stunden mit Erklären gebraucht. Das Spiel selbst ist nicht ohne - in wie weit es häufiger auf den Tisch kommt weiss ich allerdings nicht. Ich mag das Abstrakte an dem Spiel - aber das ist nicht jedermans Ding. Wie sind so eure Erfahrungen mit dem Spiel?

Liebe Grüße,
Björn (jetzt frisch verheiratet)

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ravn

Re: Wealth of Nations - Zeit sparen und sonstiges

Beitragvon ravn » 14. Juli 2008, 15:40

Björn schrieb:

> Wie sind so eure Erfahrungen mit dem Spiel?

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=196835&t=196835&

Mein erstes Fazit: Wealth of Nations will und muss in der ersten Spielpartie entdeckt werden. Dazu muss man die nötige Zeit mitbringen und auch bereit sein. Erst ab der zweiten Partie kann man wirklich "mit einem Plan im Kopf" das Spiel beginnen. Auf diese zweite Partie freue ich mich schon.

Zweites Fazit nach der zweiten Partie: Mit Neulingen würde ich eine 3er-Partie vorziehen. Eine 5er-Partie könnte auch interessant sein, aber nur, wenn jeder das Spiel kennt. Schlicht, weil sich die Handelsphase sonst zu lange hinzieht, wegen zu vieler potentieller Handelspartner. Das Spiel entscheidet sich nur bedingt auf den Märkten. Gezielte Manipulation von Märkten, Boykott von Monopol-Erzeugern und/oder führenden Spielern ist schnell gemacht und gespielt. Es ist der Handel unter Mitspielern, der dauert und Mitspieler, die erst anfangen zu denken, wenn sie am Zug sind. Entscheidender ist das Spielbrett, wer wie und wo wen im Industrie-Wachstum begrenzt. Weil das schafft erst die Voraussetzung für die Marktentwicklungen.

Es scheint viele Strategien zu geben, um Siegpunkte zu erzeugen. Die Startpakete geben aber schon die Richtung vor. Welche Kombinationen da sinnvoller als andere sind, kann man nur durch Spielpraxis einschätzen. Ebenso welche Kombinationen man nicht unbedingt seinen Mitspielern überlassen sollte (Nahrungsmonopol?) und wenn doch, wie man dann gezielt dagegen spielt und trotzdem seinen vollen Vorteil hat. Gerne immer wieder. Für mich inzwischen ein wirklich gutes Wirtschaftsspiel mit einer aber nötigen Aha-Partie für den Einstieg.

Cu/Ralf

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Björn-spielbox
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Re: Wealth of Nations - Zeit sparen und sonstiges

Beitragvon Björn-spielbox » 15. Juli 2008, 14:49

Hallo Ralf,
danke für Deinen Beitrag. Ich denke auch, dass Wealth of Nations ein wirklich gutes Wirtschaftsspiel ist - allerdings etwas mehr Wirtschaft als Spiel. Für Fans von Wirtschaftsspielen stellt es sicher eine ausgezeichnete Bühne dar um sich austoben zu können. Ich als Bauchspieler habe aber auch meinen Spaß daran, zu sehen, wohin sich meine Anlagen so entwickeln und ob ich auf die richtigen Pferde gesetzt habe ohne jetzt alles haarklein durchzurechnen. Beobachtung des Marktes ist wohl mit das wichtigste bei diesem Spiel - und sowas finde ich schon toll!

Mal schauen, ob ich es noch mal auf den Tisch bekomme.

Grüße,
Björn.


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