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20.000 Meilen unter dem Meer?

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Micha A.
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20.000 Meilen unter dem Meer?

Beitragvon Micha A. » 21. Dezember 2009, 23:29

Nabend allerseits,

hat eigentlich jemand schon 20000 Meilen unter dem Meer von University Games gespielt?
Ich bin in Essen nicht dazu gekommen (obwohl es schon interessant aussah) - und danach habe ich davon nirgends mehr etwas gehört...

Vielleicht kann ja jemand ein paar Zeilen dazu schreiben? Es reichen ein paar allgemeine Eindrücke, auf die Spielbarkeit zu zweit braucht ebensowenig eingegangen zu werden wie auf die mir fremde Esoterik der "Kneipentauglichkeit" ;-)

Danke im Voraus
Micha

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Axel Bungart

[PEEP] 20.000 Meilen unter dem Meer

Beitragvon Axel Bungart » 22. Dezember 2009, 10:29

Hi Micha,

wir haben es einmal auf der Messe und ein zweites Mal zuhause gespielt. Allerdings hatte uns die nette Belgierin am Stand eine entscheidende Regel nicht richtig erklärt, sodass wir es erst einmal richtig gespielt haben.

Dennoch: Man spielt jede Runde nacheinander je eine Karte aus, die die Spielreihenfolge bestimmt und mit der man das U-Boot (dieses Gestellt in der Mitte) navigiert. Entweder man dreht, hebt oder senkt das Boot oder beeinflusst die Strömung, was letztlich immer auf dasselbe hinausläuft: man versucht Plättchen in einer bestimmten Reihenfolge einzusammeln, die auf dem Tabeau eines Spielers vorgegeben sind. Hat man drei Plättchen gesammlt (möglichst die vorgegebenen), endet eine Runde. Das Spiel geht über drei Runden.

Am Ende gibts Punkte für Plättchen und Symbole in Spalten auf dem Tableau (grob gefasst). Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.

Der Mechanismus ist ganz witzig: man legt zu Beginn der Spielrunde seine Bewegung fest und zwar der Reihe nach. Der letzte in einer Runde sieht also, was die anderen machen wollen und kann sich deren Bewegung entweder zunuzte machen oder irgendwo dazwischenfunken, denn auf der Karte, die man spielt, ist auch eine Zahl angegeben, die die Spielreihenfolge festlegt. Letzteres führt dann u.U. zum Robo-Ralley-Effekt. Die Spielzüge geraten nämlich durcheinander und keiner kommt da an, wo er hin wollte. Ist auf der einen Seite ganz witzig. Auf der anderen Seite ist es aber eben nicht wie bei RR, dass man dann eben einen anderen Weg wählt, denn die Vorgabe auf dem Tableau ist wie sie ist.

In den drei Runden ergibt sich vom Verlauf her keine Steigerung, wenn man mal davon absieht, dass man versucht, gleichartige Sysmbole zu sammeln, um am Ende Bonuspunkte zu erhalten.

Es gibt noch Aktionskarten und kleine Zwischenwertungen. Besonders jene sind aber so zufällig verteilt, dass man darauf schlecht/nicht hinarbeiten kann, also eher zufällig zum Erfolg führen.

Insgesamt wegen der kurzen Spieldauer (ca. 1 Std.) mal nett für zwischendurch, wenn man nicht überlegen möchte, aber alles in allem eher ein Spiel für die zweite Reihe.
Das Material ist gut, auch das Rondell, wenn auch manchmal etwas haklig, funktioniert gut.

Gruß
Axel

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Micha A.
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RE: [PEEP] 20.000 Meilen unter dem Meer

Beitragvon Micha A. » 22. Dezember 2009, 12:34

Hallo Axel,

vielen Dank!
Genau diese Art von Beschreibung hatte ich mir erhofft.
Hast mir sehr weiter geholfen - auch wenn das nicht zum Wohle des Spiels war... ;-)

Grüße
Micha


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