Beitragvon floppi » 24. Juli 2010, 16:34
"H8Man" hat am 24.07.2010 geschrieben:
> "Bzgl. des Preises. Im Endeffekt haben sich PC-Spiele doch
> verteuert, wenn man eine andere Rechnung aufzieht. Nämlich
> die Rechnung "Euro pro Spielzeit". Früher war es normal,
> dass man sich mit einem Spiel 20-50 Stunden locker
> beschäftigen konnte. Heute ist es keine Seltenheit, dass
> nach ca. 4-5Std Spielzeit der "Ende-Bildschirm" zu sehen
> ist."
>
>
> Bei dieser Rechnung fehlt aber auch der enorme Unterschied
> der Entwicklung. Damalige Spiele wurden von wenigen Leuten,
> oder gar allein Programmiert und hatten kaum Kosten.
> Heutige Spiele, wie oben schon geschrieben, gehen in
> Richtung Hollywood-Filme.
>
> Ich mag kurze Spiele auch nicht sonderlich, aber der
> Aufwand und die Kosten für diese sind nunmal zu groß, als
> das man es in die Länge ziehen könnte.
>
> Wir reden hier immerhin über mehrere millionen US$.
> Ausnahme Spiele kosten auch schonmal zwischen 100 und 200
> millionen (inkl. PR, Vertrieb etc.)
Das ist natürlich korrekt, doch interessiert es mich als Spieler nicht was den Hersteller das Produkt gekostet hat sondern was es mir an Gegenwert bietet. ;)
Und da ist mir ein Gothic, Risen, The Whispered World, World of Goo, Machinarium, The Misadventures of Mr. Winterbottom, ja sogar ein olles Monkey Island mit ihren zig Spielstunden des Spielspaßes lieber als ein Modern Warfare(2) welches zwar tatsächlich eine filmreife Inszenierung bietet aber nach 4-5 Stunden beendet ist und ein vielfaches der Entwicklungskosten verbraten hat (Im Falle von MW2 deine genannten 200Mio$). Ja ich weiß, es gibt noch den Multiplayerteil - der mich aber nicht interessiert.