Beitragvon janove » 24. August 2010, 17:00
Axel Bungart schrieb:
>
> Ich würde nicht von Strategien sprechen. Vielmehr kam es bei
> uns gestern vor, dass in den ersten vier, fünf Würfelwürfen
> keine 1 dabei war.
Die Wahrscheinlichkeit, dass bei 4 mal würfeln mit 6 Würfeln keine 1 dabei ist, scheint mir gefühlt bei 1,25 % zu liegen. Was einem natürlich nichts hilft, wenn sie mal eintritt :-)
> Hat man sich dann bei den ersten beiden Würfen mit Fünfen und
> Sechsen versorgt, in der Hoffnung, später noch kleinere
> Zahlen zu bekommen, bleibt unweigerlich was frei.
Dieses "hoffen" auf bestimmte Würfelergebnisse scheint mir das Zockerelement des Spiels zu sein; man kann nach meiner Einschätzung (nach 5 oder 6 Partien) kann man das so probieren - oder auf nummer sicher gehen, indem man auch früh schon mal eine kleinere Zahl wählt. Was da spieltaktisch besser ist, richtet sich meiner Meinung nach stark nach dem Angebot an Karten und dem Verhalten der Mitspieler, insbesondere an deren Interesse an ihrer Position auf der Mauer.
Mit den Strafmarkern ist es wohl ähnlich wie mit den Bettelkarten bei Agricola (nicht nur Stefan Feld kann "bestrafen" ;-) ): es ist grundsätzlich besser, man vermeidet sie, aber man auch mit ihnen gewinnen, wenn man mit der Aktion, die zur Strafe führt, einen wirklichen Entwicklungsvorteil erreichen konnte. Bislang habe ich es immer vermeinden können, mehr als einen Strafmarker zu erhalten und bin damit auch nicht schlecht gefahren.
nice dice
janove