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Ystari: Mylady und die Musketiere

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Reyk

Ystari: Mylady und die Musketiere

Beitragvon Reyk » 19. Oktober 2010, 15:08

Da ich noch relativ wenig über das Spiel gelesen habe, hier mal ein paar Eindrücke nach dem (noch nicht ganz vollständigen) Überfliegen der Regel.
Das Spiel ist kooperativ mit intelligentem Gegner - also einer gegen alle wie in "Herr der Ringe, Sauron-Erweiterung" oder "Pandemie, Bioterrorist-Erweiterung" und innerhalb des Musketier-Teams natürlich "Alle für einen, einer für alle". Die Musketiere kämpfen gegen Fay Dunaway (nebst Christopher Lee), pardon gegen Mylady de Winter (nebst Rochefort + Handlanger). Das Spiel ist für 2-5 Personen mit folgender Aufteilung:
2: 1 Spieler Mylady, 1 Spieler alle Musketiere
3: 1 Spieler Mylady, 2 Spieler je zwei Musketiere
4: 1 Spieler Mylady, 3 Spieler je ein Musketier, 1 Musketier nicht im Spiel
5: 1 Spieler Mylady, 4 Spieler je ein Musketier
Es gibt auch eine vollständig kooperative Variante ohne Mylady, aber das liest sich an manchen Stellen gekünstelt. Sicher eher ein Spiel für 4 bis 5. Möglichkeiten, das Spiel für die eine oder andere Seite schwieriger zu gestalten, sind in der Regel erwähnt.
Ein Problem in solchen Spielen ist m. E. gelegentlich, dass der Einzelkämpfer (in dem Fall die Einzelkämpferin) den Beratungen der Gruppe tatenlos zuhören muss, und zuviel Leerlauf hat, selbst wenn interessante Informationen aufzuschnappen sind. Vor diesem Hintergrund wird man das Spiel testen müssen. Immerhin hat Mylady die Möglichkeit, mit einer bestimmten Karte eine Sanduhr einzusetzen und die Beratungszeit der Musketiere auf 2 min zu begrenzen (es ist aber nicht in jeder Runde so stressig).
Wie in Pandemie, Bioterrorist (bzw. Scotland Yard) bewegt sich Mylady insgeheim (über Ortskarten), aber es ist mir noch nicht ganz klar, ob das Aufspüren durch die Musketiere in jedem Fall unerwünscht für Mylady ist.
Inwieweit der Mechanismus (ohne Verräter-Elemente wie in "Schatten über Camelot" oder "Battlestar Galactica") Langzeitspaß entfaltet, muss man auch probieren (wertfrei). Die Charakterauswahl ist ja vergleichsweise begrenzt (Erweiterungen für Pandemie und Camelot profitierten sehr von neuen Rollen/Charakteren). Allerdings können die Charaktere im Laufe des Spiels ausgerüstet und verbessert werden, was sicher für Variabilität sorgt.
Kämpfe finden mit speziellen Würfeln statt, wobei jede Seite versucht, mehr Degen als Schilde zu würfeln, die Anzahl der Würfel beeinflussen kann und ggf. auf einen geheimen Fechtstoß (= eine bestimmte Würfelkombination) hinarbeitet.
Mit den Quests, sprich Orten/Herausforderungen muss ich mich noch befassen. Da ich noch nicht ganz durch bin, nur als Vermutung: Das Spiel scheint anders als die HdR-/Pandemie-Erweiterung auf den intelligenten Gegenspieler (statt Spielsystem + Gegenspieler gegen das Team) zugeschnitten.
Ich werde es hoffentlich am Ystari-Stand probieren können - sicher wieder auf englisch mit französischem Akzent erklärt, mit wohlklingenden Musketier-Namen aus Muttersprachlermund ;-)

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Dirk Piesker
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Re: Ystari: Mylady und die Musketiere

Beitragvon Dirk Piesker » 19. Oktober 2010, 18:39

Hallo Reyk,

danke für den Beitrag.

Hier ein paar Dinge, die mir spontan dazu einfallen:

- Keine Formatierung, sondern monolithischer Textblock.
Dein Post ist schwer zu lesen. Keine Absätze, kein "Hallo Leute", kein "Tschüss". Das schreckt ab.

- Die Regeln zu dem Spiel sind ja verfügbar. Was ist jetzt der Sinn, dass Du diese zusammenfasst ohne es je gespielt zu haben? Gibt's da neue Erkenntnisse für uns?

nur meine 2 cents.

VG,
Dirk

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Michael S.

Jau!

Beitragvon Michael S. » 19. Oktober 2010, 18:57

Hi Dirk,

100% Zustimmung!

Bitte keine PEEPs ohne Spielerfahrung - das ist völliger Quatsch!

tschüß

Michael

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tech7
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Beiträge: 677

Re: Ystari: Mylady und die Musketiere

Beitragvon tech7 » 19. Oktober 2010, 22:38

Dirk Piesker schrieb:
>
> Hallo Reyk,

> - Die Regeln zu dem Spiel sind ja verfügbar. Was ist jetzt
> der Sinn, dass Du diese zusammenfasst ohne es je gespielt zu
> haben? Gibt's da neue Erkenntnisse für uns?
>
> nur meine 2 cents.
>
> VG,
> Dirk

Das ist ganz gut für die Leute die keine Lust haben die komplettte Regel zu lesen und nur einen Überblick ahben wollen wie das Spiel läuft. Zu der Kategorie gehöre ich nicht, aber ich kann mir durchaus vorstellen dass der eine oder andere der das so sieht hier mitliest.

Das mit der formatierung stimmt aber.

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Reyk

Re: Jau!

Beitragvon Reyk » 20. Oktober 2010, 02:05

PEEP steht ja auch nicht im Betreff.
Mich interessieren durchaus Listen wie diese hier:
http://www.boardgamegeek.com/geeklist/58780/gamers-games-of-essen-2010

Wem das nichts bringt - auch gut.

Formatierung: Schreibe für viele Foren offline im Editor - nach dem Reinkopieren werden manuelle Zeilenumbrüche oft als Absatz interpretiert. Gibts hier eine Vorschau-Funktion?

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Dirk Piesker
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Re: Ystari: Mylady und die Musketiere

Beitragvon Dirk Piesker » 20. Oktober 2010, 07:43

Mag sein. Ein "Initial Thought", wie in der zitierten Geeklist finde ich ja auch ok. Das Nacherzählen von Regeln eher nicht.

Aber jeder wie er mag, das war nur als Feedback gedacht...

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Reyk

Re: Ystari: Mylady und die Musketiere

Beitragvon Reyk » 20. Oktober 2010, 11:44

Danke für deine Beiträge, Dirk.
Die (gut strukturierte) Regel umfasst 18 Seiten und enthält keine Verweise auf Sauron oder Pandemie.
Allen viel Spaß beim Testen dieses oder anderer Spiele in Essen.

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Reyk

Re: Ystari: Mylady und die Musketiere

Beitragvon Reyk » 20. Oktober 2010, 11:46

Vorposting ist verrutscht.


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