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Spieleschachteln - Teil des Produktes "Spiel"

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TRH
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Spieleschachteln - Teil des Produktes "Spiel"

Beitragvon TRH » 7. Februar 2011, 14:39

Hallo,

es gab hier mal eine Diskussion zum Thema, ob bzw. dass Schachteln Teil des Produktes "Spiel" sind.
Leider konnte ich den entsprechend Thread/Threadteil nicht mehr finden, kann sich da ggf. jemand entsinnen und den Link posten?

Danke,

Gruß Tom

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Harald

Re: Spieleschachteln - Teil des Produktes "Spiel"

Beitragvon Harald » 7. Februar 2011, 15:14

Bei Wobble (Winning Moves) ist die Schachtel eindeutig kein Teil des Spiels, hier hätte also der Grüne Punkt draufgehört. Denn das Spiel passt nach dem Auspacken nicht mehr in die Schachtel.
Beim Gang über die Nürnberger Spielwarenmesse fand ich einige Titel, bei denen die Schachtel zweifelsfrei dazu gehört: http://kids.gamesweplay.de/2011/02/nurnberg-neuheiten-bleiben-in-der.html .
Doch was ist mit allen anderen Spielen? Da kann ich leider auch nicht weiterhelfen.
Harald

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Braz
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Re: Spieleschachteln - Teil des Produktes "Spiel"

Beitragvon Braz » 7. Februar 2011, 17:23

hi,

ich nehme einmal an, dass du generell die Schachtel meinst, die nicht unbedingt Teil des Spielgeschehens ist, oder (wie z.B. beim Niagara, oder beim 51st state)

es gab mal eine Diskussion bezüglich "Inlay":
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=244295&t=244295&


dann gab`s mal eine Diskussion bezüglich der Vinhos-Verpackung´:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=244487&t=244179&



Generell ist es bei mir so: Das Inlay ist mir rel. wumpe, denn das kann man beheben und man sieht`s von außen nicht. Bei der Schachtel ist das etwas anderes:

1) sehe ich die Schachtel.....das ist bei einem Inlay nicht der Fall

2) Sollte mir ein Spiel nicht gefallen oder habe ich den Reiz am Spiel verloren und mag es wieder verkaufen, dann mindert eine "defekte" Schachtel ganz beträchtlich den Wiederverkaufswert.

Ich bin daher der Meinung, dass eine Schachtel zum Produkt "Spiel" gehört, auch wenn sie aktiv nicht am Spielgeschehen beteiligt sein muss.
Ein Käufer, der das gleiche Produkt für den gleichen Preis kauft wie ich, der vielleicht keine gestauchte Schachtel erworben hat, kann das Produkt unter einem signifikant höheren Wert wieder verkaufen, sollte ihm das Spiel nicht gefallen.
Schon alleine deswegen sehe ich die Schachtel als Bestandteil des Spiels an......mal abgesehen von der Tatsache, dass ich meine Spiele gerne mal im Schrank "bewundere" und schon alleine deswegen eine gestauchte Ecke mich andauernd an das "arme" Spiel denken lässt. ;-)

Gruß
Braz

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Suryoyo
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Re: Spieleschachteln - Teil des Produktes "Spiel"

Beitragvon Suryoyo » 7. Februar 2011, 17:54

So gehts mir immer wenn Ich mir die Linke untere Ecke meines Funkenschlag Exemplars ansehe :-)

Gruß

Suryoyo

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myzy
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Re: Spieleschachteln - Teil des Produktes "Spiel"

Beitragvon myzy » 7. Februar 2011, 18:19

Ja,

der Schachtel ist elementar wichtig!

Apropos:

Möchte irgendjemand seine normale "Colonia"-Schachtel gegen - aber nein, das frugte ich ja schon 2009 und 2010.

Auge isst Strumpf,

myzy

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TRH
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Beiträge: 647

Re: Spieleschachteln - Teil des Produktes "Spiel"

Beitragvon TRH » 7. Februar 2011, 18:27

Moin,

Braz schrieb:

> Ich bin daher der Meinung, dass eine Schachtel zum Produkt
> "Spiel" gehört, auch wenn sie aktiv nicht am Spielgeschehen
> beteiligt sein muss.

Ich meine, in dem betreffenden Thread war die Rede davon, dass es dazu schon gerichtliche Entscheidungen in Richtung "die Schachtel ist Bestandteil des Produktes" gab (und eben nicht "nur" Verpackung). Kann da jemand weiterhelfen?

Gruß Tom

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Peter Gustav Bartschat

Re: Spieleschachteln - Teil des Produktes "Spiel"

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 7. Februar 2011, 22:16

TRH schrieb:
> es gab hier mal eine Diskussion zum Thema, ob bzw. dass
> Schachteln Teil des Produktes "Spiel" sind.

Das erinnert mich an die ähnlich bedeutende Diskussion, von der im Roman "Der Mieter" von Roland Topor berichtet wird, ob jemand, dem der Kopf abgeschlagen wurde, mit mehr Berechtigung sagt: "Da liegen ich und mein Kopf" oder: "Da liegen ich und mein Körper".

Fragen über Fragen.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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TomTom-spielbox
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Re: Spieleschachteln - Teil des Produktes "Spiel"

Beitragvon TomTom-spielbox » 8. Februar 2011, 07:54

Oh, gefällt mir!

Meine Antwort wäre wohl: "Da liegen mein Kopf und mein Körper." - da beide Teile "da" liegen, ist "hier", also der Ort des Betrachters (im Weitesten Sinne) ein anderer Ort; somit befindet sich also das "Ich" des Betrachters weder in Kopf, noch in Körper. :)

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TomTom-spielbox
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Wiederverkaufswert

Beitragvon TomTom-spielbox » 8. Februar 2011, 07:56

Nun, bei mir würde nicht nur die fehlende Schachtel den Wiederverkaufswert senken - auch ein fehlendes Inlay würde ich reklamieren...

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Braz
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Re: Wiederverkaufswert

Beitragvon Braz » 8. Februar 2011, 08:31

TomTom schrieb:
>
> Nun, bei mir würde nicht nur die fehlende Schachtel den
> Wiederverkaufswert senken - auch ein fehlendes Inlay würde
> ich reklamieren...

Du meinst sicherlich "defekte" Schachtel, denn von einer Bulkware "Spiel" war bei mir nicht die Rede :-P

Zum Inlay: Das ist mir echt rel. egal: Man sieht`s eh meist nicht:

1) von außen sowieso nicht
2) beim Spielen brauch ich`s auch nicht bzw. habe keine Acht drauf

Bei mir erfüllt das Ding einzig und allein den Zweck, dass ich beim ersten mal Öffnen mir vielleicht denke: Hmm....nettes Inlay.....


Gruß
Braz

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achim

Re: Spieleschachteln - Teil des Produktes "Spiel"

Beitragvon achim » 8. Februar 2011, 13:35

Hallo TRH,

der Bericht muss schon ziemlich alt sein. Bei Einführung des "grünen Punktes" gab es einen Rechtsstreit mit Ass. So weit ich mich erinnere vertraten die damals die Meinung, lediglich die Folie unterliegt der Abgabenordnung, nicht jedoch die Spieleschachtel, da diese eben keine Verpackung darstelle. Ich schätze mal, dass das so um 1990 herum war. Ass hat damals gewonnen.

Gruß
Achim

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Dirk Piesker
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Beiträge: 950

Re: Spieleschachteln - Teil des Produktes "Spiel"

Beitragvon Dirk Piesker » 9. Februar 2011, 13:34


> Meine Antwort wäre wohl: "Da liegen mein Kopf und mein
> Körper." - da beide Teile "da" liegen, ist "hier", also der
> Ort des Betrachters (im Weitesten Sinne) ein anderer Ort;
> somit befindet sich also das "Ich" des Betrachters weder in
> Kopf, noch in Körper. :)

Was mich wiederum an das kleine Monster in der Sesamstraße erinnert, dass immer "da" sein wollte.

Und immer kam jemand und fragte: "Na mein kleiner, was machst Du denn hier?"

:-)


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