Beitragvon Fluxx » 16. September 2011, 14:35
OK, ich antworte mal erst ohne die anderen Antworten gelesen zu haben:
Die Frage ist etwas schwierig, da es irgendwo eine Mischung macht.
Wenn ich ein schönes Strategisches Spiel habe und die Fortsetzung ist Thematisch passend aber das reine Glücksspiel, dann bin ich natürlich enttäuscht.
Wenn das Thema gar nicht passt, tue ich mich schwer das als Fortsetzung anzusehen. Aber das ist jetzt natürlich Interpretationssache. Beispiele: Uwe Rosenberg spricht ja gerne von seiner Erntezeit-Trilogie. Wenn er aber Le Havre als Agricola 2 verkauft hätte, hätte ich mich schon daran gestört auch wenn ich beide Spiele sehr mag aber Le Havre hat halt thematisch nichts mit Agricola zu tun. Ebenso würde ein Imperial unter dem Titel Antike 2 sicher zu Irritationen führen auch wenn Imperial sicher als Weiterentwicklung aus Antike entstanden ist. Man sollte also beim Tiel ehrlich sein und nicht einfach den alten Titel als Verkaufsargument weiterverwenden.
Umgekehrt 'Imperial' unter dem Titel 'Moderne' wäre ein gutes Beispiel für eine gelungene Fortsetzung. Man erkennt am Titel einen Bezug, wichtige Kern-Mechanismen sind gleihc geblieben trotzdem ist das Spiel anders genug, dass es seine Daseinsberechtigung als eigenes Spiel hat.
Was ich auch nicht so doll fände, wäre wenn die Spiele zu 99% identisch sind, weil nur wenige unbedeutende Änderungen vorgenommen wurden.
Also der Titel sollte ehrlich darüber sein ob das Thema weitergeführt wurd eoder nicht, man kann aber sicher auhc mit anderem Titel/Thema eine Fortsetzung machen.
Das Spielgefühl und die Kernmechanismen sollten zumindest nicht zu sehr über Bord geworfen werden aber eine Fortsetzung sollte schon mehr sein als eine Überarbeitung.