Beitragvon Helby » 11. Januar 2012, 12:56
Bei uns ist es wegen dem hohen Glücksfaktor total gefloppt, die Karten sind zu unausgeglichen, da sie anhand der vorhandenen Plättchen ihre Punktzahlen bekommen haben. Hier hätte man wohl lieber bei allen 3 Farben die gleiche Anzahl an Plättchen nehmen und dafür die Aufträge gerechter verteilen sollen. Sie sind jetzt so berechnet, dass man für gleiche Auftragskarten (nur andersfarbig) 2 Punkte unterschied hat, richtet sich halt nach der Häufigkeit der Plättchen. Da aber im Laufe des Spiels alle Farben gelegt werden ist diese Form der Punkteverteilung doch etwas ungerecht.
Den Gegner beeinflussen kann man äußerst wenig, man versucht halt so gut es geht die eigenen Aufträge zu erfüllen. Was der Gegner vorhat kann man eventuell erahnen, aber direkt auf Verhinderung spielen bringt nichts, da man dafür zu wertvolle Aktionen opfern muss.
So spielt jeder für sich und wer das meiste Glück hat gewinnt halt. Für ein Familienspiel hat es eventuell zu viele Ausnahmeregeln (z.B. wann wächst der Bambus wo, Anforderungen auf Auftragskarten usw.), ist aber weiter kein Problem, jedenfalls für uns.
Da das Spiel aber echt knuffig aussieht und gute Mechanismen hat wollte ich es nicht gleich so abtun und wir sind jetzt bei einer Variante, welche es für uns erst einmal wieder interessant macht. Wir ziehen (wie bei den Plättchen auch) nicht eine sondern 3 Auftragskarten und suchen uns eine aus. Damit kann man etwas besser Planen und eventuelle Strategien probieren.
Helby