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Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

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Malte
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Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Malte » 9. Mai 2013, 14:15

Ich dachte immer: "Der Sinn von Kickstarter ist es, finanzschwachen unbekannten Visionären -die an ihre Idee glauben & festhalten- eine Plattform zu geben, ein Projekt zu realisieren, an das die Industrie nicht glaubt (& damit kein Geld vorschießt).

Warum werden dann Projekte wie von Stefan Feld (das Spiel Amerigo) da rein gestellt (mit dem Hinweis, dass es danach bei Queen Games erscheint)?

Oharrr.. wie mich langsam diese Plattformen ankotzen! Bald steht mein Milchbauer auch drin und will erst ¤ 100 sammeln, bevor er seine Kuh melkt, da er nicht das finanzielle Risiko aufnehmen will, falls später keiner seine Milch im Laden kauft. Als Stretchgoal, stehe ich dann aber namentlich auf der Milchtüte!

Ist der Markt so extrem ausgereizt, das es ein Stefan Feld und ein Verlag wie Queen Games einer solchen Absicherung bedarf?

(Und diese Stretchgoals *Augenroll* ein kleines Vulkanteil (Produktionskosten ein paar Cent/ Spielwert = ?)...)


Queen Games Ihr seht doch dass genug Leute es unterstützen (Goal erreicht).... ach moment, dass Spiel kostet ja richtig Geld, wie alle "kleinen Auflagen" die auf dieser Plattform verwirklicht werden. Ahhh so erzielt man höhere Verkaufspreise. OK, Thema kann geschlossen werden.

PS: Bin echt sauer & besorgt über diese Entwicklung!

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Braz
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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Braz » 9. Mai 2013, 15:16

Hi,

Malte schrieb:
> Warum werden dann Projekte wie von Stefan Feld (das Spiel
> Amerigo) da rein gestellt (mit dem Hinweis, dass es danach
> bei Queen Games erscheint)?


Werbung.

> Queen Games Ihr seht doch dass genug Leute es unterstützen
> (Goal erreicht).... ach moment, dass Spiel kostet ja richtig
> Geld, wie alle "kleinen Auflagen" die auf dieser Plattform
> verwirklicht werden. Ahhh so erzielt man höhere
> Verkaufspreise. OK, Thema kann geschlossen werden.

Naja...die Ausstattung des Spiels schaut schon recht ordentlich aus und erinnert von der Materialfülle an Wallenstein und so bewegt es sich mE in einem vergleichbarem preislichem Rahmen.

Gruß
Braz

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Tequila
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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Tequila » 9. Mai 2013, 15:58

Da steckt aber der Denkfehler: Natürlich kosten vergleichbare Spiele im Laden auch ähnlich viel...da verdienen aber noch Zwischenhändler und Spieleladen noch mit daran.

Eine Vollkalkulation bedeutet, dass der Händler ca. 100% auf den Preis vom Zwischenhändler aufschlägt (Der hat auch den größten Batzen an Kosten: Personal, Ladenlokal, lokale Werbung etc.pp., es sei ihm also vergönnt)

Der Groß/Zwischenhändler hat auch noch mal seine 20%

Also würde der Verlag für ein 60$ Spiel im Endeffekt "nur" 24$ bekommen.

Und nun erzähl mir noch mal jemand, das Kickstarter von etablierten(!!!) Verlagen nicht zur Gewinnmaximierung genutzt wird!

Vor allem, wenn, wie in diesem Fall hier, ein Pledge angeboten wird, wo es gleich 4 Spiele für 200$ gibt, von denen aber drei älteren Datums und schon öfters mal im Angebot gesichtet wurden...

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PzVIE-spielbox
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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon PzVIE-spielbox » 9. Mai 2013, 16:32

Braz schrieb:
>
> Hi,
>
> Malte schrieb:
> > Warum werden dann Projekte wie von Stefan Feld (das Spiel
> > Amerigo) da rein gestellt (mit dem Hinweis, dass es danach
> > bei Queen Games erscheint)?
>
>
> Werbung.
>

Das funktioniert scheinbar prächtig - das ist immerhin schon der zweite Thread hier über dieses Thema. Mittlerweile weiß jeder, der hier mitliest, dass Queen einen neuen Feld rausbringt. :-)

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Ernst-Jürgen Ridder
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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 9. Mai 2013, 16:34

Hallo Tequila,

kalkulatorisch magst Du da Recht haben, trotzdem erscheint mir die Betrachtung etwas einseitig.

Unterstellen wir einmal, der Verleger/Hersteller wolle für sich einen höheren Preis erzielen, als er erzielen kann, wenn er über Groß- und Einzelhandel vertreibt, weil am Ende der Kette ein Preis stehen müsste, den der Verbraucher zu zahlen bereit ist. Wenn der Handel also nicht zahlen will, was der Hersteller haben möchte, weil der Handel fürchtet, die Ware dann nicht zu einem für den Verbraucher akzeptablen Preis anbieten zu können, muss der Hersteller sich eine andere Lösung einfallen lassen.

Bislang ist es jedenfalls nicht verboten, dass der Verleger von Spielen diese auch selbst vertreibt, den Zwischenhandel also auslässt, um für sich selbst einen höheren Erlös zu erzielen.

Wenn es nicht verboten ist, ist es dann wenigstens verwerflich? Ich sehe nicht, warum es das sein sollte.

Und ganz nebenbei, weil angeblich ja auf dem gewählten Weg höhere Preise erzielt werden sollen:
Aktuell ist der Kickstarter-Einsatz für den Verbraucher günstiger als der derzeitige Vorbestellerpreis bei einem großen Internet-Versandhaus. Deshalb muss man jetzt nicht zu Kickstarter rennen, aber man dürfte es, ohne sich in moralischer Hinsicht schlecht zu fühlen.

Risiko?: Klar, wer vorausbezahlt, ohne also schon etwas dafür bekommen zu haben, trägt immer ein Risiko, z.B. das Insolvenzrisiko, oder das Risiko, betrogen zu werden, oder... Das gibt es aber nicht nur bei Kickstarter oder ähnlichen Plattformen, sondern auch sonst, wenn ich vorauszahle. Etwas Risiko ist immer und wie heißt es dazu -allerdings in einem ganz anderen Zusammenhang- in einem zumindest mir bekannten Film: Das ist der Preis, den wir dafür zahlen, ein Mensch zu sein.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen
(Der Crowdfunding immer noch nicht mag, trotzdem manchmal nutzt.)
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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Ernst-Jürgen Ridder
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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 9. Mai 2013, 16:35

PzVIE schrieb:

> Mittlerweile weiß
> jeder, der hier mitliest, dass Queen einen neuen Feld
> rausbringt. :-)

Hallo,

wer aufmerksam die Dinge verfolgte, wusste das auch schon früher.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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Tequila
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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Tequila » 9. Mai 2013, 16:40

Dein Argument ist kein Schlechtes, trifft aber (imho) nur dann zu, wenn das Produkt dann nicht zu einem ähnlichen Preis später im Laden steht. Oder zumindest mit wertigen Stretchgoals versehen wird.

All das trifft hier nicht zu: Im Gegenteil, Queen sagt direkt, das die Stretchgoals NICHT KS-Exklusiv sind.

UND das Spiel wird später im regulären Handel erhältlich sein.


Gruß

Teq (der Kickstarter mag, wenn es dafür genutzt wird, coole Projekte auf den Weg zu brignen, die ansonsten keine Chance gehabt hätten - Was eine Kombination Feld/Queen wohl eindeutig ausschließt...)

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Ernst-Jürgen Ridder
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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 9. Mai 2013, 16:53

Tequila schrieb:
>
> Dein Argument ist kein Schlechtes, trifft aber (imho) nur
> dann zu, wenn das Produkt dann nicht zu einem ähnlichen Preis
> später im Laden steht. Oder zumindest mit wertigen
> Stretchgoals versehen wird.
>
> All das trifft hier nicht zu: Im Gegenteil, Queen sagt
> direkt, das die Stretchgoals NICHT KS-Exklusiv sind.
>
> UND das Spiel wird später im regulären Handel erhältlich sein.
>
>
Hallo,

man beachte aber, dass das Spiel jedenfalls derzeit bei Kickstarter einschließlich Versand deutlich preisgünstiger ist als der Vorbestellerpreis bei einem großen Internet-Versandhaus.

Wie die Preise sein werden, wenn das Spiel mal wirklich im Handel ist, wird man sehen. Natürlich kann man auch immer hoffen, das Spiel nach einiger Zeit zum Schleuderpreis nachgeworfen zu bekommen.

Wie auch immer, kein Mensch muss müssen, man kann das Kaufen/Unterstützen eines Spiels ja auch lassen.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Thomas » 9. Mai 2013, 16:58

Ich glaube, in deinem Preisvergleich steckt ein Denkfehler. Kickstarter ist keine Verkaufsplattform, sondern eine Finanzierungsplattform. Das Geld, das Du spendest, soll ja nicht nur dazu verwendet werden, Dein Exemplar herzustellen. Vielmehr ist die Idee hinter Croudfunding doch, dass eine Idee überhaupt umgesetzt werden kann. Also eine kritische Menge Geld zusammenzubekommen, dass sich die Produktion überhaupt lohnt. (Es gibt ja auch fixe Kosten, unabhängig von der Auflagenhöhe, z.B. Stanzteile, Grafiken, Spielregeln layouten, überstzen, etc). Und nicht zu vergessen, wenn beispielsweise 500 Klein-Finanziers eine Auflage von 3000 finanziel stemmen, bleiben immer noch 2500 Exemplare, die über normale Vertriebsstrukturen abgesetzt werden müssen.

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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Kudde » 9. Mai 2013, 17:07

Ernst-Jürgen Ridder schrieb:
>
>
> man beachte aber, dass das Spiel jedenfalls derzeit bei
> Kickstarter einschließlich Versand deutlich preisgünstiger
> ist als der Vorbestellerpreis bei einem großen
> Internet-Versandhaus.
>
Also ich finde 65 $ gegenüber 50 ¤ (Vorbestellpreis eines "offensiven" Händlers) nicht deutlich günstiger. Bewegt sich eher im Cent-Bereich.

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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Tequila » 9. Mai 2013, 17:13

Ahjo...das große A halt...soweit vor Release steht da immer ein Sicherheitspreis, Vorabpreise dort haben soviel mit der Wahrheit zu tun wie der CIA bezüglich irakischer Atomwaffen...

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Laaar
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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Laaar » 9. Mai 2013, 17:13

Kudde schrieb:
> Also ich finde 65 $ gegenüber 50 ¤ (Vorbestellpreis eines
> "offensiven" Händlers) nicht deutlich günstiger. Bewegt sich
> eher im Cent-Bereich.

Aber ohne die drei großartigen Extra-Plättchen... ;)

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Ernst-Jürgen Ridder
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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 9. Mai 2013, 17:20

Kudde schrieb:
>
> Also ich finde 65 $ gegenüber 50 ¤ (Vorbestellpreis eines
> "offensiven" Händlers) nicht deutlich günstiger. Bewegt sich
> eher im Cent-Bereich.

Stimmt, ich hatte da mehr den Vergleich mit A. im Blick.
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Tequila » 9. Mai 2013, 17:21

Du hast ja völlig recht, aber übersiehst einen etnscheidenden Punkt:

Einige etablierte Verlage nutzen Kickstarter aber "nur noch" als Verkaufsplattform. Und das ist das, was mich und viele andere einfach stört.

Die originären Aufgaben eines Verlages ist unter anderem die Vorfinanzierung und der Vertrieb von Spielen. Diese beiden Aspekte werden aber beim Crowdfunding eben auf die Crowd abgewälzt. Das kann, bzw das sollte es eigentlich nicht sein...

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Ernst-Jürgen Ridder
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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 9. Mai 2013, 17:22

Musste der Vergleich jetzt sein, gab's keine andere Möglichkeit?
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Tequila » 9. Mai 2013, 17:23

Keine Sorge, die kannste dann in Essen für 4¤ das Stück kaufen...oh, moment, so wird der Kickstarter doch zum Schnäppchen *g*

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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Attila » 9. Mai 2013, 17:36

Hi,

Mach doch einfach nicht mit.

Atti

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Malte
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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Malte » 9. Mai 2013, 18:20

Ich muss ja schon sagen welcher Autor und welcher Verlag, sonst weiß ja keiner warum ich mich ärger.
Außerdem liest sich mein Post nicht wie Werbung!
Oder Du stehst auf destruktive Werbung :)

Nur, Stefan Feld ist in der Szene bekannt und viele lieben seine Spiele. Er hat schon fast eine Fangemeinde. Muss es da denn wirklich über eine Plattform laufen?

Fändest Du es nicht auch komisch wenn Klaus Teuber seine nächste Siedler von Catan Erweiterung über Kickstarter anbieten würde?!?

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Malte
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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Malte » 9. Mai 2013, 18:28

Attila mir geht es doch nicht ums mitmachen oder seinlassen.

Stell Dir vor Klaus Teuber bringt seine nächste Catan Erweiterung über Kickstarter raus. Herr Knizia lässt alle neuen Spiele erst über Startnext vorfinanzieren und alle zukünftigen Kosmostitel müssten auch erst ein Schwelle von 25.000 ¤ erreichen...


Brettspielen ist so ein schönes Hobby und wir alle lieben es, aber eine gewissen gesunde Basis von Verlagen mit neuen Titeln aus einer regulären Ideenumsetzung ist für alle förderlich.

Sollen doch viele, viele Menschen andere Menschen mit ihren Ideen begeistern und so ein Projekt auch auf finanziell sichere Beine stellen. Aber warum springen da jetzt schon bekannte Verlage drauf mit erfolgreichen Autoren!?

(Nur wegen dem schnöden Zaster? Spiele für Spieler von Spielern?!? Die Geschäftsleitung ist da an was anderes Interessiert und das sieht in meinen Augen jetzt gierig aus!)

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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon PzVIE-spielbox » 9. Mai 2013, 18:50

Malte schrieb:
>
> Ich muss ja schon sagen welcher Autor und welcher Verlag,
> sonst weiß ja keiner warum ich mich ärger.
> Außerdem liest sich mein Post nicht wie Werbung!
> Oder Du stehst auf destruktive Werbung :)
>
War keine Kritik. Nur eine Feststellung. Je mehr über ein Spiel gesagt/geschrieben wird, desto besser für den Autor und den Verlag :-)

> Fändest Du es nicht auch komisch wenn Klaus Teuber seine
> nächste Siedler von Catan Erweiterung über Kickstarter
> anbieten würde?!?

Warum nicht? Die Vorfinanzierung ist für einen Verleger eine recht sichere Sache - gerade im Fan-Spielesektor, wo die Stückzahlen recht mäßig sind. 500 Leute bestellen das Spiel vor, bekommen dafür ein paar Goodies geschenkt, und der Rest kauft es dann halt später. Ich kann keinen negativen Effekt für mich als Konsumenten erkennen, da ich ja das Spiel ganz regulär - sobald es produziert wurde - erwerben kann. Das Risiko für einen Verlag minimiert sich und die Betreiber der Crowdfunding Platform verdienen auch noch ein paar Dukaten. Win-Win, oder?

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Warbear

Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Warbear » 9. Mai 2013, 18:53

Malte schrieb:
>
> Aber warum springen da jetzt schon
> bekannte Verlage drauf mit erfolgreichen Autoren!?

Weil genügend Leute mitmachen und es sich somit lohnt.
Wenn keiner mitmachen würde, dann würden sie es ganz schnell bleiben lassen. ;-)

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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Malte » 9. Mai 2013, 19:07

Fürchte Du hast recht.

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peer

Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon peer » 9. Mai 2013, 21:13

Hi,
Malte schrieb:
>
> Attila mir geht es doch nicht ums mitmachen oder seinlassen.
>
> Stell Dir vor Klaus Teuber bringt seine nächste Catan
> Erweiterung über Kickstarter raus. Herr Knizia lässt alle
> neuen Spiele erst über Startnext vorfinanzieren und alle
> zukünftigen Kosmostitel müssten auch erst ein Schwelle von
> 25.000 ¤ erreichen...

Ja und was wäre da so schlimm dran? Dass der Verlag nur Spiele macht, die erfolgreich sind?
Ich verstehe - ehrlich gesagt - das Problem nicht.

ciao
peer

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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Tequila » 9. Mai 2013, 22:26

Das Problem ist die Austrocknung einer gewachsenen Struktur, die sich seit Jahren bewährt hat (Autor-Verlag-Großhandel-Einzelhandel)

Alle beschweren sich, das immer mehr Einzelhändler dicht machen, das man keine Chance hat, sich Spiele im Laden anzusehen, anzutesten, etc.pp.

Klar, die einen sagen: Dank Internet brauch ich das nicht mehr, aber das Internet kann das Face2Face Gespräch nicht ersetzen.

Und, wenn wir schon dabei sind: Der Preisvorteil im Internet wird ganz schnell schmelzen, wenn der Einzelhandel nicht mehr als Konkurrenz da ist...

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Braz
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Re: Stefan Feld (/Queengames) bei Kickstarter

Beitragvon Braz » 9. Mai 2013, 22:38

Tequila schrieb:
>
> Da steckt aber der Denkfehler: Natürlich kosten vergleichbare
> Spiele im Laden auch ähnlich viel...da verdienen aber noch
> Zwischenhändler und Spieleladen noch mit daran.


da hast du natürlich recht und das hatte ich natürlich nicht begacht. Dennoch mach es für den Endkunden keinen Unterschied, oder?!


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