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Freedom - The underground railroad

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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faki
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Freedom - The underground railroad

Beitragvon faki » 29. August 2014, 10:31

Kennt das Spiel jemand und kann was darüber berichten ?

Danke vorab!

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Ernst-Jürgen Ridder
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Re: Freedom - The underground railroad

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 29. August 2014, 12:20

Hallo faki,

so richtig viel kann ich noch nicht sagen.

Ich habe das Spiel über Kickstarter bekommen. Es ist sehr stark thematisch geprägt, was sich in seinen Mechaniken widerspiegelt und mir sehr gut gefällt.

Gespielt habe ich es aber erst einmal, und zwar solo ohne Erweiterungen. Sehr spannend und ich habe gnadenlos verloren. Gespielt habe ich mit der Rolle Conductor und geendet hat es mit 6 Minuspunkten (8 Pluspunkte für Befreiung von Sklaven und 14 Minuspunkte für Verlust von Sklaven). Da muss ich noch eine Menge darüber nachdenken, wie man das besser macht.

Bewertet habe ich es bei BGG noch nicht, dafür ist eine Solopartie denn doch zu wenig, wenn auch meine Tendenz zu 8 Punkten geht, bei Hall9000 wären das dann entsprechend 5 Punkte.

Ich habe noch etwas Probleme damit, meine Spielgruppe dazu zu bringen, das Spiel mit mir zu spielen. Das liegt am Thema. Man sieht in der Gruppe zwar, dass es darum geht, Sklaven zu befreien, man stört sich aber daran, dass das nicht zu machen ist, ohne das Risiko einzugehen, dabei auch Sklaven an die Sklavenjäger zu verlieren. Das löst dann gleich wieder eine Grundsatzdiskussion darüber aus, ob es ethisch zu rechtfertigen ist, den Versuch einer Befreiung von Sklaven zu machen, wenn das auch zu Verlusten führen kann. Da bin ich mit meinem Hinweis auf die historischen Gegebenheiten und den Umstand, dass den damals Beteiligten das Risiko bekannt war, sie aber trotzdem den Versuch wagen wollten, die Freiheit zu erlangen, noch nicht am Ziel angekommen.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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faki
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Re: Freedom - The underground railroad

Beitragvon faki » 29. August 2014, 12:45

Hallo Ernst-Juergen,

das klingt für mich super interessant.

Wie sieht es mit den notwendigen englischen Sprachkenntnissen aus ? Eine deutsche Version ist meines Wissens nach ja nicht geplant, oder?

Danke!

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Ernst-Jürgen Ridder
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Re: Freedom - The underground railroad

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 29. August 2014, 13:47

Hallo faki,

die Spielregel ist in englischer Sprache, der eigentliche Regeltext macht 8 Seiten mit viel Grafik aus. Die Karten haben englische Texte. Alles ist mit Schulenglisch und einem Wörterbuch gut zu machen. Solltest Du schon mal die ein oder andere englische Spielregel gelesen haben, ist diese erst recht kein Problem.

Wenn ich das Spiel dann doch mal in meiner Spielgruppe spielen können sollte, müsste ich natürlich die englischen Kartentexte übersetzen und jedem eine alphabetisch sortierte Übersetzungsliste geben. Das habe ich für mein Solospiel nicht gebraucht.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen
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Ernst-Jürgen

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Tom Hilgert
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Re: Freedom - The underground railroad

Beitragvon Tom Hilgert » 31. August 2014, 13:44

Ich habe es einmal zu zweit gespielt und wir sind grandios gescheitert. Tolles Thema aber unserer Meinung nach sehr schwer zu gewinnen

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Attila
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Re: Freedom - The underground railroad

Beitragvon Attila » 1. September 2014, 12:14

Hi,

Kooperative Spiele zu einfach zu gewinnen sind, sind doof.

Atti

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Dietrich
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Re: Freedom - The underground railroad

Beitragvon Dietrich » 1. September 2014, 12:36

Moin,
genau!
Das wäre in diesem Fall sogar herausgeworfenes Geld, da das Spiel nicht ganz billig ist.

Gruß, Dietrich

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ravn
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Re: Freedom - The underground railroad

Beitragvon ravn » 1. September 2014, 14:04

Ich habe Freedom bisher in diversen Spielrunden gespielt, von zwei Spieler bis zur Maximalbesetzung. Jede Partie davon war spannend bis zum Schluss. Während wir die ersten Partien eher verloren haben, waren die letztgespielten Partien eher einfacher gewonnen.

Deshalb spiele ich seit dem Freedom nur noch auf dem höheren Schwierigkeitsgrad auf der Rückseite der "Lost Slaves"-Karten. Da stimmt dann mit meiner Mitspiel-Erfahrung dann auch wieder der Spannungsbogen: Erst scheint es total einfach zu sein, dann kommen die Selbstzweifel bis knapp vor dem vorzeitigen Abbruch, bis man es dann doch gerade so eben noch schafft - oder eben doch nicht.

Da die Spielmechaniken und das Regelwerk recht einfach ist, kann man sich bestens auf das eigentliche Spielgeschehen konzentrieren. Gefällt mir selbst nach rund acht Partien immer noch herausragend gut.

Die Normalversion im Handel hat leider nur Pappmarker für die Sklavenjäger. Da finde ich die bedrohlich aufragenden Holzklötze der Kickstarter-Version wesentlich besser. So viel besser, dass ich eher empfehle, irgendwo gebraucht noch eien Kickstarter-Version zu bekommen.

Cu / Ralf


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