Beitragvon Michael Blumoehr » 15. November 2001, 13:19
Hallo,
Jochen schrieb:
> Vorgestellt habe ich mir (wie Brigitta) einen offnen
> Spieleabend, jeder der Lust und Zeit kann/darf/soll kommen.
Das machen wir seit vielen Jahren ganz locker: jeder bringt Spiele mit (oder auch nicht) und man einigt sich spontan, was gespielt wird und wer mit wem. Wenn man neu anfängt, sollte man allerdings schon ein paar Spiele vorrätig haben (aber da dürftest Du doch genug haben). Ich habe es schon ein paarmal erlebt, daß niemand Spiele mitbrachte. Inzwischen hat unser Spielekreis aber eine eigene Sammlung vor Ort, die zur Verfügungsteht.
> Ein Turnier erscheint mir für ein erstes Mal ein zu hoher
> Organisationsaufwand.
Turniere schrecken Otto-Normal-Spieler eher ab, da sie glauben, nicht genuegend Kentnisse über ein Spiel zu haben oder nicht gut genug zu sein. Wir haben das selbst für unser großes Spielefest (diesmal über 700 Besucher am letzten Wochenende) abgeschafft (vom Siedler-Turnier mal abgesehen, das Spiel hat wohl in diesem Bezug eine Ausnahmestellung).
> Genau da hängt der Haken. Sollen Getränke organisiert werden.
Würde ich auf jeden Fall empfehlen. Als bei unserem Spieleabend die Getraenkeversorgun aus organisatorischen Gründen wegfiel, blieben viele Leute weg. Es ist ja auch nicht allzu viel Aufwand, ein bis zwei Getränkekisten zu besorgen und diese zum Selbstkostenpreis abzugeben.
> - Was für ein Mindestangebot an Spielen (wenn überhaupt) muß
> da sein?
Ich würde einige gängige und bekannte Spiele (Siedler, die SdJ der letzten Jahre) und natürlich Neuheiten vorschlagen. Ausserdem sollte man darauf achten, daß für jeden Geschmack etwas darunter ist: also sowohl so taktische Denkspiele wie Torres, Strategiespiele, Verhandlungsspiele, aber auch reine Spassspiele (Guillotine) und die eher zu den Partyspielen zählenden wie Anno Domini oder Pi mal Daumen. Der Hit unseres Spieleabends ist zur Zeit Monstermix :-)
> - Kann man verlangen (auffordern) dass jeder Spiele mitbringt?
Wenn Du nicht willst, daß immer nur die eigene Sammlung zur Verfügung steht, solltest Du die Leute auffordern, ihre eigenen Spiele mitzubringen.
> - Ist es empfehlenswert seine eigene (wenn auch bescheidene)
> Spielesammlung zur Verfügung zu stellen?
Ich bringe immer nur einzelne Spiele mit. Meine Auswahlkriterien sind dabei: Ein oder zwei Spiele, die ich an diesem Abend gerne selbst spielen möchte. Eines, auf das ich mich evtl. einlassen koennte. 1-2, die in den letzten Wochen gut ankamen, die aber sonst keiner besitzt und evtl. noch einen Oldie.
Viel Spass,
Michael