Beitragvon Roman » 4. Juni 2000, 01:45
Hi,
tja, das ist das alte Dilemma mit Eurogames. Tolle Spiele - scheiss Regel. Ohne Internet würde ich Vinci und Hannibal z.B. für unspielbar halten. Und ich werde in der nächsten Zeit auch keine Eurogames-Titel mehr kaufen, eben weil mir der Aufwand momentan zu hoch ist, die Spiele spielbar zu machen durch 25 Regelupdates/FAQ/2nd Editions usw. die im WWW rumgeistern und aus denen man sich dann die persönlich als ausgewogenste Variante erscheinende rauspicken muss.
Und, Uwe Walentin möge mitlesen, solange Eurogames keine "echten", sauberen Regeln herausbringt und dem Spiel beilegt bzw. auf Anfrage verschickt, werde ich die Finger davon lassen und vor allem jedem Gelegenheitsspieler dringend davon abraten. Mir scheint, alleinig eine SdJ-Nominierung für Vinci hätte vielleicht zu einer besseren Regel geführt. Is' aber nun nicht...
Und, ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, wie der Preis für eine ordentliche Übersetzung irgendwie scheinbar eingespart wird. Das ist meines Erachtens ein Bumerang, weil es viele potentielle Käufer abschreckt. Auf hohe Stückzahlen kommt man so nicht. Man stelle sich mal "Siedler" mit der Regel von Vinci vor...
Also: Lob für tolle Spiele & ein paar Ohrfeigen für die Regel. Eigentlich wie gehabt. Nur, warum interessiert es Eurogames nicht? Verkaufen sie schon zu gut? Ausser Kommentaren wie "wir arbeiten dran", "wissen wir" kommt leider nix. Und, wo ist das Problem, eine neue Regel zu erstellen und zu drucken? Man muss ja nicht die Spiele neu erfinden. Und die Kritikpunkte an der Regeln liefern die Spieler ja quasi kostenfrei (unter anderem hier)...
Ciao,
Roman