Anzeige

Herr der Ringe

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Helmut
Kennerspieler
Beiträge: 1529

Herr der Ringe

Beitragvon Helmut » 17. September 2000, 09:36

Ich hatte das Rezensenten-Glück, auf der Herbst-Neuheiten-Vorstellung des Kosmos-Verlages (u.a. "Herr der Ringe") anwesend sein zu dürfen.
Ich kam mit der Vor-Bemerkung KMWs dorthin, der seinen ersten Eindruck mit "enttäuschend" formulierte. Knizia selbst stellte sein Werk vor, er habe sich streng an die Roman-Vorlage gehalten, und ging augenzwinkernd davon aus,. dass alle Anwesenden Tolkiens Roman gelesen haben. Das war natürlich nicht der Fall. Auch ich kenne den Roman nur vom Titel her. Beim Stichwort "Es ist ein kooperatives Spiel herausgekommen" fielen mir sogleich die zwar pädagogisch wertvollen, aber nicht so viel (Gewinn-)Spaß vermittelnden Herder-Spiele ein. Nun haben wir das Spiel in deutsch-österreichischer Runde zu fünft zweimal gespielt, und unser erster Eindruck war, dass es durchaus Spaß gemacht hat, kooperativ gegen die "böse schwarze Figur" zu spielen. (Ich habe den Namen dieser Figur schon wieder vergessen und kann auch nicht nachschauen, weil ich das Spiel gleich zum weiteren Ausprobieren verliehen habe.) Also, von "Herder-Gefühl" keine Spur mehr! Freunde von Fantasy-Spielen, von Tolkien-Romanen, schönen Spielplänen, ineinandergreifenden Aktionen, Interaktionen usw. werden ihren Spaß an diesem Spiel haben. Ziel ist es, über Feld 60 hinaus zu kommen und damit den Ring zu gewinnen, bevor die schwarze Figur (Hieß sie "Sorgan"?) den Ring-Träger geschnappt hat. Damit sie ihn nicht schnappt, sind umfangreiche Absprachen nötig. In der ersten Partie kamen wir bis auf Feld 50, in der zweiten auf Platz 57. Wir haben es also zweimal nicht bis zum gemeinsamen Sieg geschafft. Trotzdem waren wir irgendwie stolz, beim zweiten Mal das Spiel besser verstanden und die Möglichkeiten besser ausgenützt zu haben. KMW meinte, das Spiel sei nichts für die Szene. Er kennt die Szene weit besser als ich. Vielleicht nicht für alle, weil ja die Spielinteressen unterschiedlich sind. Auf keinen Fall ist es ein Spiel für Wenigspieler, die sich nur zu Weihnachten ein Spiel kaufen. Die Spielregel ist schon ein paar Seiten lang, weil es viele Detailinformnationen gibt, der Spielverlauf aber dennoch relativ einfach. Ferdinand de Cassan (Wiener Spiel-Club)fragte daher auch augenzwinkernd nach der in letzter Zeit üblich gewordenen Kurz-Spielregel, die es aber nicht gibt. Obwohl Fantasy-Spiele nicht mein Ding sind, freue ich mich bereits auf die nächste Partie in unserem Spielkreis, weil ich mit anderen Mitspielern zusammen über die 57 hinweg kommen will.
Übrigens, Hartmut und KMW, wenn Ihr das lest: Schönen Gruß!
Helmut

Benutzeravatar
peer

re: Herr der Ringe

Beitragvon peer » 17. September 2000, 11:11

Die böse Figur hiess "Sauron"
(Das ist zwar nicht so wichtig, aber als Tolkien-Fan konnte ich mir diese Richtigstellung nicht verkneifen...:-)
Peer

Benutzeravatar
Helmut
Kennerspieler
Beiträge: 1529

re: Herr der Ringe

Beitragvon Helmut » 17. September 2000, 13:53

Ja richtig, danke. Hat mir weitergeholfen!
Gruß
Helmut

Benutzeravatar
Hartmut

re: Herr der Ringe

Beitragvon Hartmut » 17. September 2000, 15:23

Hallo Helmut,
danke für die Grüße - gebe ich gerne zurück! Als Beteiligter der von Helmut erwähnten Spielerunde kann ich seine Ausführungen zu Zielgruppe, Spielgefühl, Reiz und Spaß nur voll und ganz unterstreichen. Vielspieler werden sich diesen Titel eh nicht entgehen lassen und dann selbst merken, daß es mit dem "Probespielen" nicht getan sein wird.
Mit Ferdinand de Cassan habe ich noch diskutiert, ob es denn ein kooperatives Spiel sei - eine Position die ich (anders als Ferdinand) vertrat. Als ich dann sagte "kooperativ heißt doch: gemeinsam handeln" hatte ich mich auch schon selbst widerlegt. Zwar haben alle ein gemeinsames Ziel und nicht der Einzelne siegt oder verliert - das kann ja manch einem als Definition für "kooperatives Spiel" genügen und damit hat er dann auch Recht. Aber von "gemeinsamen Handeln" kann nicht durchgängig die Rede sein. Dafür hat jeder durch seinen Charakter und die von ihm gehaltenen Aktionskarten zu viele individuelle Entscheidungsfreiheiten, in die ihm auch kein anderer reinredet ("Jetzt muß Du dies machen..." habe ich in unserer Runde nicht gehört). Vielmehr muß jeder Spieler in jeder Situation, also auch und besonders bei den Zügen der anderen, verantwortlich mitdenken und sich mit seinen nur ihm bekannten Möglichkeiten aktiv einbringen, wenn dem Mitspieler oder der Gruppe Gefahr droht. "Der Herr der Ringe" ist also sicher nichts für "Passiv-Spieler", denen Würfeln und Ziehen und Diktate anderer Mitspieler genügen.
Fazit: "Der Herr der Ringe" ist ein fast-kooperatives Spiel mit hohem Anspruch für den verwöhnten Liebhaber deutscher Spiele im Jahr 2000. Probiert es unbedingt aus!
Hartmut
PS: mir hallen noch die Jubelschrei der Nachbartische im Ohr, die es im x-ten Anlauf endlich geschafft hatten :-)

Benutzeravatar
Helmut
Kennerspieler
Beiträge: 1529

re: Herr der Ringe

Beitragvon Helmut » 17. September 2000, 17:19

Richtig, an einigen Tischen war Super-Stimmung! Wir waren ja auch schon froh, im zweiten Anlauf 57 statt vorher "nur" 50 Felder geschafft zu haben. Mit Deinen weiteren Ausführungen hast Du vollkommen recht!
Gruß
Helmut

Benutzeravatar
Nicola Balkenhol

re: Herr der Ringe

Beitragvon Nicola Balkenhol » 18. September 2000, 08:23

Den positiven Eindruck teile ich nach dem ersten Durchgang zu zweit nicht. Wir haben "DAS BÖSE" im ersten Anlauf geschlagen, und es bedurfte nicht besonders umfangreicher Überlegungen dazu. Umfangreich war dagegen das Regelstudium, was nicht zuletzt daran liegt, dass wir das Buch nicht kennen. Die Zusammenfassung der Geschichte am Ende der Regel ist zwar nett gedacht, aber geradezu unlesbar, weil sie nur so von "Fremdwörtern" wimmelt. Schon nach den ersten paar Sätzen weiß man nicht mehr, welche der genannten Personen was tut. - Zum Thema "kooperatives Spiel": mir ist eigentlich egal, ob ein Spiel kooperativ ist oder nicht, Hauptsache es macht Spaß. Keinen Spaß hat in diesem Fall gemacht, dass man zu zweit wenig zu beratschlagen hatte, weil das näherrückende BÖSE weit genug entfernt blieb, um eine wirkliche Bedrohung darzustellen. Weil das gemeinsame Überlegen des Vorgehens aber der Kern des Spiels ist, war bei uns das Geschehen eher langweilig, weil schematisch. Die nicht-kooperative Variante hätte bei unserem Durchgang übrigens zum Ausscheiden eines Spielers geführt.
Schaun mer mal, wie sich "Der Herr der Ringe" zu mehreren spielt. Zu zweit muß ich ihn nicht nochmal haben.
Eine spassige Woche wünscht
Nicola Balkenhol

Benutzeravatar
RoGo

re: Herr der Ringe - Rasseenkunde

Beitragvon RoGo » 18. September 2000, 11:05

Häretiker-Frage:
Ist das Spiel genauso rassistisch wie die Buchvorlage??
oder doch eher pc?
Ach ja, ich hab es mir natürlich bestellt.
Gruß
Roland

Benutzeravatar
Sönke Weidemann
Kennerspieler
Beiträge: 531

re: Herr der Ringe - Rasseenkunde

Beitragvon Sönke Weidemann » 18. September 2000, 20:34

Moin Roland! Sei mir nicht böse, aber in einer Zeit, in der wir echte Probleme mit Rassissmus haben, ist Deine Bemerkung zum Buch oder zum Spiel einfach nur geschmacklos.

Benutzeravatar
Gerald Rüscher

re: Herr der Ringe - Rasseenkunde

Beitragvon Gerald Rüscher » 18. September 2000, 21:11


> Moin Roland! Sei mir nicht böse, aber in einer
> Zeit, in der wir echte Probleme mit Rassissmus
> haben, ist Deine Bemerkung zum Buch oder
> zum Spiel einfach nur geschmacklos.
Aber, aber .. wer wird denn da betroffen sein ohne den Hintergrund zu kennen? ;-)
Tolkiens Herr der Ringe ist tatsächlich ernsthaft der Vorwurf gemacht worden, rassistische Züge zu tragen. Konkret warfen ihm Kritiker Parallelen zwischen seinen Rassenbeschreibungen und denen der Nazis vor. Wenn man die Beschribung der "Guten" aufmerksam liest, klingt es schon arg nach nordischen Ariern (insbes. die Reiter von Rohan), während die Orks mit ihren dicken Schädeln und ihrer gedrungenen Statur als östliche Untermenschen daherkommen.
Die Wertung dieses Vorwurfes bleibt natürlich jedem selbst überlassen.
Mit dunklen Grüßen,
Jerry

Benutzeravatar
Wolfgang Ditt

re: Herr der Ringe

Beitragvon Wolfgang Ditt » 19. September 2000, 08:04

Viele Fantasy-Spiele leben von der Stimmung und der Vorstellungskraft der Spieler, eine der handelnden Figuren zu sein. Ich habe HdR noch nicht gespielt, kann mir aber bei der Romanvorlage sehr gut vorstellen, dass dieses Phänomen hier besonders auftritt.
Nachdem Nicola klar gesagt hat, würde mich interessieren, wer von den anderen, die es bereits gespielt haben, deen Roman kennen oder auch nicht kennen. Ich bin gespannt, ob die Bewertung des Spiels (auch) davon abhängt.
Wolfgang

Benutzeravatar
hamyeh

re: Herr der Ringe - Rasseenkunde

Beitragvon hamyeh » 19. September 2000, 08:59

Hinzu kommt, dass schwarze Menschen ausschließlich auf Seiten der "Bösen" kämpfen.

Benutzeravatar
RoGo

re: Herr der Ringe - Rassenkunde

Beitragvon RoGo » 19. September 2000, 09:27

Und im Gegensatz zu den unsäglichen Ausführungen des Nazi-Chefideologen Rosenberg (Der Mythus des 20. Jhdt.) besteht kein Unmöglichkeit der Rassendefinition, da Elfen, Orks und Halblinge im Gegensatz zu Menschen nicht aus einem Ursprung stammen müssen.
Zum Spiel: sind Orks z.B. böse, weil sie Orks sind.
Strategie: erst zuschlagen, dann fragen
oder wird differenziert, wie z.B. bei den Zufallstreffen in "Sternensiedler"?
Gruß
von Roland
an seine schwarze Ahnin Lucy

Benutzeravatar
Martin

re: Herr der Ringe - Rassenkunde

Beitragvon Martin » 19. September 2000, 10:46

Hmmm.... und genau so konnte man in den alten Western immer gleich erkennen, wer "gut" (weisser Hut) und wer "böse" (schwarzer Hut) war!
Habe ich übrigens erwähnt, daß ich eine schwarze Mütze besitze? Bin ich deshalb schlechter Gesinnung? ;o)

Benutzeravatar
Wolfgang Ditt

re: Herr der Ringe - Rassenkunde

Beitragvon Wolfgang Ditt » 19. September 2000, 11:41

eine schwarze Mütze?
Lass das nicht den weißen Riesen wissen...

Benutzeravatar
Berthold

re: Herr der Ringe

Beitragvon Berthold » 19. September 2000, 19:54

Liebe Nicola,
ähnliche Erfahrungen mit einer ganz anderen Zusammensetzung!
Wir haben HdR zu zweit und mit fünf Leuten gespielt. Mit einer Ausnahme waren die Mitspieler alle erfahrene Rollenspieler, kannten sowohl das Buch sehr gut, als auch diverse Spiele zu dem Thema.
Unsere Erfahrungen waren auch nicht gut. Uns hat das Spiel nicht in den Bann schlagen können. Es lief immer gleich ab: Ereigniskarte umdrehen, gutes Ergebnis -> gut! Schlechtes Ergebnis: Rundfrage unter den Spielern: „Wer kann die nötigen Karten abgeben?“ Und dann hat man entweder die Karten oder auch nicht. Rational und nüchtern gespielt, wird HdR zu einem Glücksspiel reduziert, das am ehesten Lagerverwalter ansprechen dürfte. ;-))
(„Haben wir Versteckkarten auf Lager!“, „Leider nicht!“, „Dann würfelt der Ringträger bitte mal!“)
Warum gefällt das Spiel manchen Leuten? Sie können sich anscheinend da hineinfühlen, daß die nächste Ereigniskarte ihr Schicksal entscheidet. Ich ziehe da „pure“ Spiele wie „Can’t Stop“ vor, wo auch alles an einem Zufallsereignis hängen kann, aber eben ohne den ganzen Regelwust.
Und wir hatten auch nicht das Gefühl, einem spannenden Bericht zu lauschen („Gandalfs Bericht“), wenn ich sechs Karten zugeteilt bekomme. Oder eine verschworene Gemeinschaft zu bilden, weil ich eine Freundschaftskarte abgebe. Oder ein „Auenlander mit dem Herze auf dem rechten Fleck“ zu sein, weil ich drei Chips gesammelt habe.
Sorry, das Spiel kam bei uns gar nicht an.
Ach ja, da erwähnte doch jemand das Thema „Kurzspielregel“. Die steht auf Seite 13 der Spielregel.
Das Material? Schön, wenn nicht diese unsäglichen Ereigniskarten wären! Gestanzte Pappplättchen mit Clip-Art-Grafik.
Schade, ich hätte mich gerne von Spiel und Thema verzaubern lassen.
Nice dice!
Berthold

Benutzeravatar
Hartmut

re: Herr der Ringe

Beitragvon Hartmut » 20. September 2000, 01:06

Die Tolkien-Bücher habe ich (noch) nicht gelesen - habe ich mir jetzt aber mal vorgenommen. Es ist sicher auch ein Unterschied, ob man ein komplexes Spiel erklärt bekommt oder (wie die meisten) sich durch Lesen der Regel aneignen muß. Letzteres kann ich bei HdR nun nicht mehr so recht beurteilen.

Benutzeravatar
Carsten Wesel

[OT] re: Herr der Ringe - Rassenkunde

Beitragvon Carsten Wesel » 20. September 2000, 10:05

> Habe ich übrigens erwähnt, daß ich eine schwarze
> Mütze besitze? Bin ich deshalb schlechter Gesinnung?
Es ist nicht die schwarze Mütze, die es schlecht macht, es ist der schwarze Koffer...
SCNR, Carsten (ohne Koffer - schade, oder?)

Benutzeravatar
Harald Schrapers

Pro und contra kooperatives Spiel (re: Herr der Ringe)

Beitragvon Harald Schrapers » 20. September 2000, 10:41

Hallo Hartmut,
da ich auch das Vergnügen hatte, mit dir (gemeinsam und eben nicht gegeneinander) den Herr der Ringe zu spielen, möchte ich hier auch meine Meinung kundtun.
Erst das Positive:
- Es war das erste Mal, dass ich ein kooperatives Spiel gespielt habe - was daran liegt, dass in den vergangenen Jahren keine erschienen sind und dieser Titel der allererste ist, der auf den Erwachsenenspielemarkt abzielt. Diese Erfahrung fand ich toll, und das Spiel hat in unseren Vielspielerrunden sehr gut funktioniert. (Ob dies auch mit WenigspielerInnen so klappt?)
- Das Spiel hat riesig Spaß gemacht. Der Reiz, es nochmal zu spielen, um es dann gemeinsam bis zum Ende bei den 60 Punkten zu schaffen ist sehr hoch. (Wenn wir es beim ersten Mal schon geschafft hätten: Dann wäre der Wiederspielreiz weit niedriger gewesen)
Jetzt das Negative:
- Das Spielprinzip, bei dem jemand gewinnt, gefällt mir grundsätzlich wesentlich besser als das kooperative Spielprinzip.
- Eigentlich ist der Herr der Ringe ein Solitärspiel. Man nimmt sich vier oder fünf Hobbits, legt sich entsprechend viele Kartenstapel für sie zurecht und spielt dann gegen das Böse aus der Dunkelheit. Die Multi-Player-Variante ist somit ein Konstrukt. (Eine ähnliche Situation gibt es auch bei Scotland Yard, das viele Leute lieber als 2-Personen-Spiel spielen, obwohl die Regel dies nicht kennt.)
- Die thematische Umsetzung einer literarischen oder filmischen Vorlage geht grundsätzlich zu Lasten der Funktionsfähigkeit des Spiels. Reiner Knizia hat eine gute Spiel _trotz_ einer thematischen Vorlage geschaffen, aber auch hier stören einige Spielelemente, die nur auf Grund des Themas eingefügt wurden.

Benutzeravatar
peer

Pro und contra kooperatives Spiel (re: Herr der Ringe)

Beitragvon peer » 22. September 2000, 10:31

Hi,
ich kann mir nicht helfen, aber kooperative Spiele (auch wenn sie für Erwachsenen geeignet sind) erinnern mich zu sehr an Computerspiele. Auch bei denen geht es um einen einzelnen Feind (auch wenn man ihbn im Team verliert). Brettspiele haben ihre eigenenen Stärken, und die sind nun mal unkompliziertes Gegeneinander (ohne massiven Hardware-Einsatz).
Damit möchte ich nichts gegen HdR sagen (ich habs noch nicht gespielt) sondern lediglich zur Pro und Kontra kooperatives Spiel - Diskussion etwas beitragen oder ähnlich anders. :-)
ciao
Peer (zumindest früher hiess es: Hüte dich vor Lizensprodukten...)


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 57 Gäste