Beitragvon Roman » 8. November 2000, 15:58
Hi Micha,
>Morgenland? Krieg und Frieden???<
Yepp.
>Wenn ich sie nicht schon hätte wäre ich dankbarer Abnehmer auch
uneingeschweißter Exemplare dieser Spiele. Gefallen Dir die wirklich nicht?<
Nicht wirklich, nein - zumindest nicht im Vergleich zu dem, was wir sonst noch so im Spieleschrank haben.
Morgenland wird immer wieder ungern herausgeholt, um die Regeln neu zu lernen, was mit der geringen Dauer von 1h verbunden ist (Regel: Sie ziehen so, mit Ausnahme von <link> und setzen dabei die Karten <link> unter Zuhilfenahme von <link>, aber nicht in der Profiversion <link> - und das ganze auf Papier!). Wenn man's dann wieder mal intus hat, ist es doch ein ziemliches Glücksspiel, wer wann wie welche Sonderaktion durchführt, und die Setzerei ist nicht immer wirklich steuerbar. Und das, was es an taktischen Feinheiten noch gibt, geht, weil man's länger nicht gespielt hat, verloren. Wäre wenigstens die Regel so, dass man's auch gerne nach einem Viertel-Jahr wieder schnell überfliegt und dann im Familienkreis spielen kann - ja, dann isses ein nettes Familienspiel. Aber ich habe NIE Lust, die Regel nochmal zu lesen, und ich bin hier in unseren Kreisen der "Ist-Dein-Spiel-Lies-die-Regel-Arsch" :) Auch wenn ich ansonsten gerne meine Freundin Spiele erklären lasse (was im Falle des Regelnichtmehrkennens nicht möglich ist), Regel-Lesen ist mein mir aufoktroyiertes Metier. Und da habe ich einen Horror vor Morgenland. Und, wie gesagt, für häufiges Spielen isses mir doch zu "glücklich" :)
Tja, und Krieg & Frieden - der Funke springt bei uns nicht über; man brennt Hütten ab, sammelt diverse Karten, und irgendwann isses vorbei. Mir fehlt dabei irgendwie das Gefühl, mehr als nur irgendwas gerade sinnvolles in seinem Zug zu machen, mir entgleitet da immer der tiefere Sinn, oder der Überblick, welche Auswirkungen mein Handeln über die aktuelle Runde hinaus hat. Irgendwie kann ich da meine Position nie genug verteidigen, und den anderen ging's hier ähnlich. Aber, naja, vielleicht sollte man das Spiel mal wieder rausholen - geschieht ja nicht selten, dass man ein Spiel vorschnell weglegt, wenn's bei den ersten Partien nicht den Anschein macht, mehr zu bieten.
>Micha (erstaunt - auch darüber, nicht selbst auf die Idee des
Wiedereinschweißens, evtl. verbunden mit der Aktion des
Pappplättchen-wieder-in-Stanzbögen-Zurückdrückens gekommen zu sein)<
Mist, das "In-die-Stanzbögen-Zurückdrücken", ich werf' die Stanzbögen immer weg und veralbere jeden, der sie als Auspackshindernis in der Schachtel liegen lässt - ich Idiot!
Ciao,
Roman