Beitragvon Ingo Kasprzak » 17. November 2000, 10:26
Hi Falko,
Euphrat & Tigris halte ich momentan für eines der anspruchvollsten Spiele, die es gibt (IMHO!). Gleichzeitig halte ich die verwendeten Spielmechanismen für sehr ausgeglichen.
Das führte bisher dazu, dass eigentlich jedes Spiel total anders ablief. Man kann erst während des Spiels entscheiden, wie wichtig einem z.B. gerade ein Monument ist. Wenn sich mehrere Spieler die ganze Zeit um ein Monument streiten, bin ich immer gut damit gefahren, mich rauszuhalten und mir meine Punkte anders zu holen.
Das "Absahnen" der Schätze hat auch seine Vor- und Nachteile. Dadurch rückt schliesslich das Spielende näher. Schätze absahnen macht also nur Sinn, wenn man weiss, dass man mit seinen Punkten gewonnen hätte, sollte das Spiel in wenigen Runden enden. Wenn die anderen Spieler dies mitbekommen haben, werden sie das wiederum zu verhindern wissen...
Man sollte übrigens auch nie verachten, dass der schwarze Anführer immer dann Punkte bekommt, wenn Anhänger gelegt werden, zu denen keine Anführer im Königreich ausliegen.
Die wichtigsten Punkte erzielt man aber durch das geschickte Legen seiner Anhänger und das Auslösen entsprechender Konflikte (die man natürlich für sich entscheiden sollte). Wer hier die beste Strategie hat, war in unseren Spielen zumindest immer auf dem 2. Platz
Viel Spass also noch mit diesem genialen Spiel,
Ingo (der E&T in seiner persönlichen Top 3 hat)