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San Marco

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Sven

San Marco

Beitragvon Sven » 18. März 2001, 17:37

Hallo Spielefreunde!
Nachdem wir in der letzten Zeit auf bekannte Spiele zurück gegriffen haben, kamen wir endlich mal wieder dazu ein neues Spiel zu testen:San Marco
Der erste Eindruck war spitzte! Gerade diese neue Art mit dem Verteiler und Entscheider hat bei uns großen Gefallen gefunden. Es sind ein paar Fragen aufgetaucht auf die mir hoffentlich jemand Antworten geben kann:
1. Muß ich alle Aktionskarten benutzen oder darf ich auch eine Aktion entfallen lassen wenn sie für mich schlecht ist?
2. Wenn ich am Anfang (0 Punkte auf der Leiste) den Dogen werten möchte,jedoch vorher über eine fremde Brücke gehen möchte,kann man das mit der Wertung "verrechnen" oder heißt das das ich diese Aktion nicht nach meinen Wünschen ausführen darf?
3. Was passiert wenn ich alle meine Adeligen ins Spiel gebracht habe und eigentlich noch weitere einsetzen möchte?

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Erhard Portner

re: San Marco

Beitragvon Erhard Portner » 18. März 2001, 18:19

Hallo Sven,
"1. Muß ich alle Aktionskarten benutzen oder darf ich auch eine Aktion entfallen lassen wenn sie für mich schlecht ist?"
Ich denke, man muss die Aktionskarten nutzen. Aber der Einsatz der Aktionskarten müsste doch eigentlich ohnehin auch immer positiv sein;-).
"2. Wenn ich am Anfang (0 Punkte auf der Leiste) den Dogen werten möchte,jedoch vorher über eine fremde Brücke gehen möchte,kann man das mit der Wertung "verrechnen" oder heißt das das ich diese Aktion nicht nach meinen Wünschen ausführen darf?"
Hat ein Spieler keine Prestigepunkte zum Bezahlen seines Wegezolls, kann er seinen Prestigestein über das Feld "0" zurück setzen. Oder man verrechnet den Wegezoll mit den Prestigepunkten, die man im gleichen Zug bekommt. Diese Frage wurde von Ravensburger hier im Forum schon einmal in diesem Sinne beantwortet.
"3. Was passiert wenn ich alle meine Adeligen ins Spiel gebracht habe und eigentlich noch weitere einsetzen möchte?"
Hat ein Spieler keine Adligen mehr in seinem Vorrat, darf er eigene vom Spielplan nehmen und neu einsetzen. Steht so in der Regel. (Ist also wie bei "El Grande".)
Mit verspielten Grüßen
Erhard



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Bernd Eisen

re: San Marco

Beitragvon Bernd Eisen » 18. März 2001, 21:52

Hallo Erhard, hallo Sven!
Wir sind auch sehr angetan von den neuen interessanten Mechanismen mit dem Kartenverteilen und so...
- Eine Aktionskarte kann wirklich nur positiv sein (außer der Dogenkarte – und die Aktion muß man laut Regel ausführen). Bei allen anderen Karten ist das Ausführen laut Regel nur ein „Kann“, aber wie gesagt müsste diese Aktion immer positiv sein.
Dem Rest ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Ich muß mich nur wundern, daß einem dieses tolle Spiel mit diesem hohen Spaßfaktor nicht gefallen kann.
Wir haben es jetzt schon mehrfach gespielt und es war jedes mal spannend bis zuletzt (vor allem, weil meistens gegen den gerade führenden gespielt wird und es dann meist zu sehr knappen Ergebnissen kommt).
Mit verspielten Grüßen
Bernd

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Gabi Goldschmidt

re: San Marco

Beitragvon Gabi Goldschmidt » 19. März 2001, 12:12

Hallo Bernd,
wir haben das Spiel zu viert gespielt.
Mir missfiel dabei die lange Wartezeit, in denen ich nichts für meinen eigenen Zug planen kann, wenn Spieler 1 und 2 ihre 8 Karten ziehen, einer von beiden darüber grübelt, wie sie nun in 2 gleichwertige (oder auch unausgewogene) Häufchen aufgeteilt werden können und der andere anschließend grübelt, welches Häufchen er nun lieber nimmt. Dann denkt Spieler 1, welche Karte er in welcher Reihenfolge am besten spielt - dito Spieler 2.
Derweil sind 10 Minuten vergangen, in denen Spieler 3 und 4 nichts tun können.
Außerdem hat mir die starke Glückskomponente nicht gefallen. Aber dazu musst Du vielleicht mal ein Spiel erlebt haben, wo Du selbst keine Karten bekommst, um eine Wertung herbeiführen zu können.
Dadurch tendierte der Spaßfaktor bei mir gegen Null.
Ciao Gabi

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jens jan

re: San Marco

Beitragvon jens jan » 19. März 2001, 13:44

Huhu Gabi...
<<Mir missfiel dabei die lange Wartezeit, in denen ich nichts für meinen eigenen Zug planen kann, wenn Spieler 1 und 2 ihre 8 Karten ziehen,...>>
Wir spielen es so, dass Partner 1 und 2 sowie 3 und 4 das ganze einfach gleichzeitig regeln, zumindest was die "Verteiler" angeht...
<<Außerdem hat mir die starke Glückskomponente nicht gefallen>>
Mmmh...schon richtig, vielleicht weniger Dogenkarten, oder ein Spieler darf nicht immer ein und dasselbe Gebiet werten sondern immer ein anderes...
Vielleicht hat das Forum ja noch ein paar Ideen?!
Ciao, jens

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toasti

re: San Marco

Beitragvon toasti » 19. März 2001, 13:55

Genau meine Meinung.
Der neue Verteilmechanismus ist wirklich genial.
Aber ein guter Mechanismus macht noch lange kein gutes Spiel. Das Verteilen kann Stunden dauern und am Schluß gewinnt irgendwer, man könnte also ruhig blind verteilen. Wäre es ein schnelles flockiges Spiel, wäre gegen den enormen Glücksfaktor nichts einzuwenden, aber so... Genaugenommen hat man in diesem Spiel überhaupt keinen Einfluß, nur auf die Punkte der Mitspieler.

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Roman Pelek

re: San Marco

Beitragvon Roman Pelek » 19. März 2001, 16:17

Hi Toasti und die anderen,
>Genau meine Meinung.
Der neue Verteilmechanismus ist wirklich genial.
Aber ein guter Mechanismus macht noch lange kein gutes Spiel. Das Verteilen kann Stunden dauern und am Schluß gewinnt irgendwer, man könnte also ruhig blind verteilen.<
Ich weiss nicht, was Ihr anders macht als wir in unseren Runden. Meistens ist es eine schwere Entscheidung, wie man die Karten austeilt, gerade wenn man etwas aus den Karten unbedingt selbst haben will - langweilig finde ich es jedoch nicht, da beide Verteiler gleichzeitig werkeln können. Vielleicht sind wir aber auch nur ein bissl schneller als manche anderen, keine Ahnung.
Zudem kann ich das mit dem zu hohen Glücksfaktor nicht bestätigen. Es ist ein Glücksfaktor drin, aber den kann man oft genug konterkarieren durch Abwägung der Limitpunkte und gezielte Aktionen gegen führende Spieler.
>Wäre es ein schnelles flockiges Spiel, wäre gegen den enormen Glücksfaktor nichts einzuwenden, aber so... Genaugenommen hat man in diesem Spiel überhaupt keinen Einfluß, nur auf die Punkte der Mitspieler.<
Du hast recht viel Einfluss trotz des Glücksfaktors. Man kann gegen den/die Führende(n) spielen, die Verbannungskarten erforden sorgfältiges Abwägen, wo man sie einsetzt, damit sie sich nicht gegen einen selbst wenden, und durch die Brücken kann man sich viele Möglichkeiten schaffen, um bei Wertungen oder Einsetzen von Steinen Vorteile, gerade auch gegenüber dem Glücksanteil, zu haben.
Sicherlich gibt's immer mal wieder Situationen, wo der Glücksfaktor durchschlägt (z.B. zu hohe Limitpunkte zu bescheidenen Karten oder dass die Dogenkarten etwas ungleichmäßig kommen). Ich habe aber noch keine Partie erlebt, in der sowas den Ausschlag gegeben hätte, den gab primär die Spielweise der Mitspieler, gerade auch, wie sie gegen (oder eben nicht gegen) den Führenden spielen.
Ich jedenfalls hatte mit der Strategie, sich dicht hinter dem/den Führenden zu halten, und am Schluss dann durchzupreschen (z.B. durch günstige Positionierung für die Schlusswertung) recht viel Erfolg, und wenn nicht, dann hat mir jemand gehörig in die Suppe gespuckt - aber das war nicht der Glücksanteil ;-)
Ciao,
Roman

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Bernd Eisen

re: San Marco

Beitragvon Bernd Eisen » 19. März 2001, 16:49

Hallo Gabi!
Bei uns hat es eigentlich nie besonders lange gedauert, bis die beiden Stapel gebildet waren. Höchstens mal in der Endphase. Und da das Aufteilen der Stapel parallel erfolgt geht es ja schonmal doppelt so schnell, wie wenn alles nacheinander stattfindet. Das Spielen der Karten ist meistens auch recht schnell erledigt... mehr als 3-4 Karten hat man sowieso nie und eine davon ist meist doppelt. Man spielt ja auch nicht, um dauernd an der Reihe zu sein... es macht doch auch Laune den anderen Spielern bei ihren Zügen zuzuschauen und mitzudenken bzw. Kommentare abzugeben! (die Wartezeit bei einem Java, Torres oder Tikal ist sicher nicht kürzer)
Die Glückskomponente ist sicher gegeben, aber ich hatte zum Beispiel bei unserm ersten Spiel nur eine einzige Dogen-Karte und bin trotzden zweiter geworden. Zum einen durch niedrige Limitkarten und zum anderen hat man dadurch vielleicht mehr Steine, als die anderen Spieler auf dem Brett und bekommt bei den Wertungen der anderen dann auch etwas ab... und ein großes Stück macht ja auch die Schlußwertung aus.
Gut – es wird immer verschiedene Meinungen zu unterschiedlichen Spielen geben, sonst wäre es ja auch langweilig und man bräuchte nur eine Handvoll Spiele überhaupt, damit alle Spieler glücklich sind (das ist nicht anders, wie beim Essen!).
Mit spielerischen Grüßen
Tschau Bernd

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jens jan

re: San Marco

Beitragvon jens jan » 20. März 2001, 02:32

So, 2te Partie san marco gerade gelaufen!
Augenscheinlich gut für Mich, denn...
- Mit dem letzten Zug den letzten Adligen eingesetzt!
- Kein Adligen sinnlos in Venedig stehen habend, jeder einzelne trug zum ersten oder zweiten Platz bei.
- Führend in vier Stadteilen bei der Schlusswertung
Auf den zweiten und letzten Blick schlecht für Mich, denn...
Nur dritter Sieger...:-(
Wie kann das sein?
Platz 1 und 2 hatten 10, bzw. 7 Adlige weniger auf dem Feld und liegen mit 4 bzw. 2 Punkte vor mir.
Unsere interne Spielanalyse ergab, das sich doch schnell Pärchen beim Spiel zu viert entwickeln, die sich die Punkte nur so zuschieben, und wo kein Doge dort auch keine wertung!
Hier muß es (zumindest für mich) eine Regeländerung geben.Habt Ihr Ideen oder dasselbe Problem entdeckt?
Vielleicht muß ein Spieler den Dogen immer in anderen Gebieten werten lassen und sagen wir dann in maximal drei verschiedenen(und erst dann wieder in dem zuallererst gewertetem Gebiet)?
Wer weiß es?
jens<--------der das spiel trotzdem mag...

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Gabi Goldschmidt

re: San Marco

Beitragvon Gabi Goldschmidt » 20. März 2001, 12:24

Hallo Bernd ,
nach einigen mails der Forumsleser werde ich "San Marco" sicher noch einmal spielen und auf jeden Fall das zeitgleiche Kartenziehen / Häufchen bilden / Häufchen aussuchen probieren, was sicherlich zu einer Verkürzung der Wartezeiten führt.
Zum Vergleich von "San Marco" mit Tikal, Torres oder Java kann ich nur sagen :
bei Tikal hatte ich ein ähnliches Gefühl, was die Wartezeiten angeht. Da ich nicht weiß, was ich für ein Plättchen im nächsten Zug ziehen werde, kann ich nur bedingt während der Spielphase der Mitspieler meinen eigenen Zug vorausplanen. Dies ist bei Java und Torres aber sehr wohl möglich und deshalb stören mich dort Wartezeiten nicht besonders, da ich sie für meine eigenen Überlegungen nutzen kann.
Und wenn man Torres und Java mit Leuten spielt, die ebenfalls über ihren Spielzug nachdenken, während die Mitspieler agieren, erlebt man mit diesen beiden Spielen einen sehr großen Spielspaß.
Ciao Gabi

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KMW

re: San Marco

Beitragvon KMW » 20. März 2001, 13:16

Unsere allererste Partie San Marco (es war Anfang Januar):
Regel gelesen, alles verstanden, schaunmermal, wie sich das entwickelt.
Schon die Anfangsverteilung der Adligen verlief unglücklich. Einer von uns hatte 6 Adlige in San Polo. Dann die Brücken eingesetzt. Nach bestem Wissen und Gewissen, schließlich kannte keiner von uns das Spiel. Danach waren Cannaregio und Castello durch eine Brücke verbunden, hatten aber keine Verbindung zu den übrigen Inseln.
Ich war der erste Kartenverteiler und ziehe - 4 Dogenkarten! Meine Tochter war die erste Entscheiderin. Sie setzt den Dogen nach Cannaregio, denn dort war sie gut vertreten. In Castello allerdings auch. Als ich dann zum Zug kam, hatte ich nur die Wahl zwischen diesen beiden Gebieten. Egal, wo gewertet wurde, es half ihr jedesmal.
In den folgenden Zügen wollte einfach keine Brückenkarte kommen. Damit blieb der Doge in diesen beiden Gebieten gefangen. Denn die Regel erlaubt ja nur, ihn ohne Brücke zu versetzen, wenn eine Insel völlig isoliert ist. Erst später - zu spät - kamen genügend Brücken ins Spiel, so daß der Doge auch in andere Gebiete wecheln konnte. Folge: Meine Tochter ging im ersten Zug auf der Kramerleiste weit in Führung und war bis zum Ende nicht mehr einzuholen.
Typischer Fall von sehr dumm gelaufen. In späteren Partien verteilte das Glück die Chancen nicht mehr so ungleichmäßig. Und erst dann gefiel uns das Spiel - von Mal zu Mal immer besser.
KMW

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Roman Pelek

re: San Marco

Beitragvon Roman Pelek » 23. März 2001, 03:17

Hi Gabi,
[Anspruchsvollere Strategie/Taktikspiele und Wartezeiten]
>Und wenn man Torres und Java mit Leuten spielt, die ebenfalls über ihren Spielzug nachdenken, während die Mitspieler agieren, erlebt man mit diesen beiden Spielen einen sehr großen Spielspaß.<
Exakt meine Meinung. Während ich bei Tikal keinen Sinn in den Wartezeiten sehe, weil der Anspruch des Spiels in keinem Verhältnis zu den Bedenkzeiten steht, so lohnend sind die Bedenkzeiten bei Torres und Java, sofern die Mitspieler während des gesamten Spiels mitdenken und nicht "vom Strand träumen" bis sie dran sind ("Wie? Was? Bin dran? Dann muss ich erst mal schauen und nachdenken...").
So sehr ich diese Spiele liebe, so sehr können sie aber auch in die Hose gehen, wenn die Spielrunde diesen "Ansprüchen" nicht genügt - dann sind sie furchtbar. Bei meiner letzten Partie Java hätte ich meine Mitspieler ohrfeigen und das Spiel in den Müll werfen können, wenn ich nicht bisher soviel Spass damit gehabt hätte. Insofern verstehe ich nur zu gut, wie man diese Art Spiel auch nicht mögen kann.
Aber das ist ja immer das Problem: Spielerfahrungen sind doch arg von Geschmack und passenden Spielerunden abhängig. Sehr viele Spiele sind richtig gut, wenn man sie "passend" spielt, aber viele schlechte Eindrücke entstehen durch anderen Geschmack, misslungene Partien oder dadurch, dass es mehrere Partien braucht, bis man dahinter steigt, wie das läuft oder zu laufen hat.
Ciao,
Roman (der scheinbar mit Medina gerade genau so ein Problemkind vor sich hat... Hätte es gerne "lieb", aber irgendwelche Umstände hindern daran :-)

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Gabi Goldschmidt

re: San Marco

Beitragvon Gabi Goldschmidt » 26. März 2001, 10:58

Hallo Roman,
gerade habe ich Deinen Beitrag über "Medina" im Spielearchiv gelesen und bin sehr froh, daß Du (mit den richtigen Mitspielern) noch Gefallen daran gefunden hast.
Denn 1. habe ich "Medina" vorbestellt (ich bekomme es erst mit den "Händlern von Genua")
und 2. haben wir einen ähnlichen Spielegeschmack (zumindest was Deine bisherigen Postings anging), und da dachte ich nach Deiner ersten Beurteilung schon, ich hätte das Geld für "Medina" in den Sand gesetzt...
Und für Spiele wie Java, Torres, Fürsten von Florenz u.a. habe ich auch die richtigen Mitspieler, so daß bei "Medina" eigentlich nichts schiefgehen kann...
Denn obwohl ich eine Frau bin, mag ich taktisch und strategisch ausgerichtete Spiele, lern gern neue Spiele
und Spielregeln und erklär auch ganz gern.
(Aber das mit den Schubladen hatten wir ja schon ;o) )
Ciao Gabi

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Roman Pelek

re: San Marco

Beitragvon Roman Pelek » 26. März 2001, 15:04

Hi Gabi,
>gerade habe ich Deinen Beitrag über "Medina" im Spielearchiv gelesen und bin sehr froh, daß Du (mit den richtigen Mitspielern) noch Gefallen daran gefunden hast.<
Solchen Spielen, die mir eigentlich liegen, gebe ich auch auf jeden Fall genug Chancen - schliesslich kommt's ja bei den taktisch anspruchsvolleren Spielen häufig vor, dass man mehrere Partien braucht, bis man "dahinter" steigt. Und oftmals setzt man erste Partien gnadenlos in den Sand, weil man falsch spielt.
>Denn 1. habe ich "Medina" vorbestellt (ich bekomme es erst mit den "Händlern von Genua")<
Hm, wann kommen die denn eigentlich raus? Wäre so mein nächstes großes "Will auf jeden Fall haben"-Spiel...
>und 2. haben wir einen ähnlichen Spielegeschmack (zumindest was Deine bisherigen Postings anging), und da dachte ich nach Deiner ersten Beurteilung schon, ich hätte das Geld für "Medina" in den Sand gesetzt...<
Deswegen war die ja auch mit Vorbehalt, und habe mich deswegen auch gehütet, dazu gleich einen "ersten Eindruck" zu schreiben. Zum Glück hatte ich diese Woche genug willige Spielpartner für Medina, um das testen zu können.
>Und für Spiele wie Java, Torres, Fürsten von Florenz u.a. habe ich auch die richtigen Mitspieler, so daß bei "Medina" eigentlich nichts schiefgehen kann...<
Wer mit Java keine Probleme hat, sollte auch mit Medina klarkommen, auch wenn ich Medina als noch etwas "böser" empfinde, was das Blockieren anderer Spieler angeht... Da fielen in unseren Spielrunden (natürlich nur während dem Spiel) schon ein paar "nette" Worte...
>Denn obwohl ich eine Frau bin, mag ich taktisch und strategisch ausgerichtete Spiele, lern gern neue Spiele
und Spielregeln und erklär auch ganz gern.
(Aber das mit den Schubladen hatten wir ja schon ;o) )<
Wenn Du Dich partout immer noch nicht brav in eine Schublade einordnen läßt, müssen wir wohl gleich die Zwangsjacke holen ;-) Aber da müßte ich meine Freundin gleich mitreinpacken, die hat nämlich quasi den gleichen Geschmack wie ich (zu meinem Glück, was hinge da der Haussegen schief, wenn ich eine Freundin hätte, die lieber Big Brother schaut statt zu spielen oder ausschliesslich "Tabu" spielen will. So "bekriegen" wir uns nur im Spiel...:).
>Ciao Gabi<
Ciao,
Roman


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