Beitragvon Karl-Heinz OBERWINKLER » 3. Juli 2001, 07:32
Hallo Spielefans !!!
Wir haben eigentlich mit der chinesischen Mauer nur die besten Erfahrungen gemacht, vor allem mit der Vollbesetzung von sechs Spielern.
Dabei kommt es nämlich fast zwangsläufig zu vielen Siedlungs- und Städtegründungen, was wiederum häufig Angriffe der Steppenreiter zur Folge hat. Damit aber wird es natürlich bunt und spannend.
Letzteres hängt aber auch davon ab, dass mindestens ein Spieler bereit ist, etwas zu riskieren, d.h. nicht zuerst seine Mauer voll hochzuziehen und erst dann seine Siedlungen auszubauen. Wenn es in der Runde nur einen gibt, der das tut, dann kann der natürlich, wenn die Rechnung aufgeht, deutlich die Oberhand gewinnen. Er trägt aber auch das Risiko, bei einem Durchbruch in seinem Abschnitt einen Minuspunkt zu kassieren.Dann geht die Rechnung vielleicht nicht auf, darin liegt die Hoffnung der Defensivkünstler. Daher muß er wohl immer für eine genügend große Ritteranzahl in seinem Heer sorgen. Damit kann er die Mongolen in andere Angriffszonen verjagen oder sie bei erfolgtem Durchbruch wieder vertreiben.
Das alles zusammen ergibt für mich ein tolles Spiel. Der- "Wer wagt, gewinnt (vielleicht)"-Faktor kennzeichnet es mehr als andere Szenarien.
Troja haben wir noch nicht zu sechst gespielt, so dass ich kein endgültiges Urteil abgeben kann, in der Partie zu viert war es allerdings schon sehr, sehr vielversprechend.
Gruß, Karl-Heinz (der hier noch zuzugeben hat, dass er als ausgesprochener Siedler-Fan natürlich etwas subjektiver urteilen mag als die "Vorredner")