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Noch ne Regelfrage zu "Magier von Pangea"

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Dietmar Stadler

Noch ne Regelfrage zu "Magier von Pangea"

Beitragvon Dietmar Stadler » 2. Juli 2001, 10:30

Während unserem ersten Spiel von M.v.Pangea sind folgende Fragen aufgetaucht:
Man kauft ein Amulett immer von einem fremden Volk, welches selbstverständlich produziert und transportiert dieses dann zu seinem Turm. Soweit so gut.
1. Amulett-Transport oder nicht ?
Folgende Situation: Mein Turm steht auf einem Gebirgsfeld gemeinsam mit einem meiner "Gebirgsstämme". Ich bewege einen neutralen "Gebirgsstamm" auf genau dieses Landschaftsplättchen, welcher dann dort umdrehend anfängt zu produzieren. Ich kaufe dann von diesem neutralen Stamm ein Amulett.
kommt dieses nun
a) sofort in den Turm, da ich es ja auf diesem Plättchen erworben habe oder
b) kommt dieses zunächst auf meinen Gebirgsstamm, welcher dann nicht mehr prouzieren kann und erst am Ende der nächsten Bewegungsphase (also nächste Runde) in den Turm ?
Ich denke, dass b) die richtige Antwort ist, da Amulett erst nach der Bewegungsphase in den Turm kommen - steht irgendwor in der Regel. Vielleicht gibt es aber ncoh anderes, was mir nicht auffiel, bei diesem Speziallfall.
2. Amulett-Kauf bei mehreren Anbietern
Mitunter kann es vorkommen, dass Stämme von vers. Völkern auf einer Landschaft sich dort heimisch fühlen, sprich produzieren. Komme ich nun hinzu und es entscteht keine Überbevölkerung - kann ich ein Amulett erwerben.
Kann ich nun raussuchen, von welchem Stamm ich dieses erwerbe ? So ist es ja sinnvoller, wenn ich es z.B. von einem neutralen Stamm erwerbe, da dann mein Mitspieler kein Gut vom Kauf erhält. Bei zwei Mitspielern kaufe ich es eher von demjenigen, welcher dadurch eher nicht zum Spielgewinn kommt.
Hier denke ich dass ich es mir raussuchen kann, bei wem ich kaufe.
Da bin ich mal gespannt auf die Antworten.
nice dice
Dietmar
(der beim ersten Spiel während diesem von den anderen zum Sieger erklärt wurde und dann eine Runde später von der eigenen Tochter noch besiegt wurde...)

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Carsten Wesel

re: Noch ne Regelfrage zu "Magier von Pangea"

Beitragvon Carsten Wesel » 2. Juli 2001, 10:39

Zu Punkt 1 schweige ich erst einmal, da ich die Regel nicht bei mir habe.
Zu Punkt 2: Ich bin der Meinung, daß man kaufen darf, wo man kaufen will, da nirgendwo in der Regel steht, daß man in diesem Fall bei einem bestimmten Anbieter kaufen muß (wäre ja auch völlig unlogisch, oder?).
Gruß Carsten (der bei 1 zu a) tendiert, jetzt aber erst mal abwartet)

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Faxman

re: Noch ne Regelfrage zu "Magier von Pangea"

Beitragvon Faxman » 2. Juli 2001, 12:20

Also wir habens am Wochenende gespielt und beide Situationen so wie von Dir angedeutet gehandhabt.
zu Punkt 1) steht in der Regel, dass ein Amulett am Ende der Bewegungsphase in den Turm kommt. Ist zwar schlecht, dass Du erst nicht produzieren und nächste Runde nicht bewegen kannst(mit dem 1 Volk jedenfalls), aber wenn die Neutralem einem schon was schenken ;-)
zu Punkt 2) haben wir nix explizites in der Regel gefunden und dann so gespielt, dass man sichs halt aussuchen darf, wem man was abkauft.
Wie ist das Spiel bei Euch angekommen?
Bei uns einhellig gute Meinung: einigermassen taktisch, Ärgerfaktor durch Verrschieben von gegnerischen Türmen(weg von seinen Amuletten natürlich) gegeben. Nur etwas Leerlauf, wenn man nicht dran ist, da Planung eigentlich nutzlos, da man selten weiss, wie die Welt und die Verteilung der Stämme aussehen, bis man wieder dran ist.
Bye,Fax

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Dietmar Stadler

re: Noch ne Regelfrage zu "Magier von Pangea"

Beitragvon Dietmar Stadler » 2. Juli 2001, 13:44

Hallo Faxman,
also bei uns war die Meinung etwas geteilt, mir persönlich gefile das Spiel recht gut und ich würde es auch gerne baldmöglichst wieder spielen.
Leerlauf fiel mir nicht so auf, während den Zügen der anderen, gibt man denen doch "sinnvolle" Tipps und so...
Gemeinheiten, wie z.B. die Wanderung des eigenen Stames von einem Plätttchen weg, woraudf dieser sich heimisch fühlte, damit die anderen, welche rundenlang sich dorthin auf den Weg machten, den letzten Schritt zwar machen , dort aber keine Amulette mehr erwerben könmnen.... sind bei uns an der Spieltagesordnung gewesen. Nachdem das einzige neutrale Völkchen zudem im Wald nicht heimisch war - und die beiden einzigen Wald-Stämme , welches das Licht der Spielwelt zu einem Volk gehörten, war die Beschaffung dieses Amuletts sehr schwierig. Der betr. Spieler hat eben seine Waldstämme nix produzieren lassen, solange die Gefahr bestand, dass jemand ein Amulett abgreifen könnte. Dadurch entstanden vielleicht unnötig Längen im Spiel - doch letztendlich gibt es ja denke ich gerade deswegen, mehrere Gewinnmöglichkeiten...
Dies ist auch mit der Grund, weshalb ich dieses Spiel dringend einmal zu dritt spielen möchte - da dann schließlich 2 neutrale Stämme das sind.
Ich gebe zu, das die Planung schon über den Haufen geworfen werden kann, dann muss man eben neu an die Sache rangehen. Dies muss nicht unbedingt nur direkt am Zug der Fall sein. Ich denke, man kann und wird sich die ganze Zeit so seine Gedanken machen. Wenn einer die Landschaften verschiebt - dann überlege ich, was ich aus der veränderten Situation machen kann. Hier ist Kreativität, Spontanität und Umdenken gefragt. Sich auf neue Situationen einstellen können, eben all die schönen Dinge, welche im Berufsleben als Schlüsselqualifikationen landauf - landab gefragt sind....
nice dice
Dietmar
(der sich nicht wundern würde, Pangea bei einem Seminar zur beruflichen Kreativität spielen zu dürfen...)

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Faxman

[OT]Kreativ-Seminar

Beitragvon Faxman » 2. Juli 2001, 15:16

Stimme Dir voll und ganz zu, hatten nur einen in der Runde, dessen Planungen wohl dauernd eher heftig über den Haufen geworfen wurden. Deinen Beitrag werde ich übrigens zum Anlass nehmen, dieses Jahr mal zu versuchen, meinem Chef Essen und Sauerland als berufliche Weiterbildung zu verkaufen; bin aber eher skeptisch ;-(
Fax.


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