Beitragvon Thomas Rosanski » 16. September 2001, 23:25
Bernd Eisen schrieb:
> Wir haben die von Erhard genannte Variante schon ausprobiert,
> aber das Ergebnis war nicht sehr befriedigend. Das Spiel ist
> ein total anderes und hat (uns jedenfalls) so keinen Spaß
> gemacht.
Es ist eben nicht einfach eine leichte Variante, sondern schon ein anderes Spiel, da man sich erst im Laufe des Spiels die Farbe(n) erkämpfen muss, für die man Punkte bekommt. Deshalb weiss man nicht, ob das gebaute Kloster oder der gesetzte Rat einem selber nützt oder dem Mitspieler. Ich habe die Variante inzwischen auch selber gespielt und denke, dass es eine interessante Möglichkeit ist, aus dem Material von KuK ein Zweipersonen-Spiel zu machen.
> Bin auch schon gespannt, ob jemand noch eine bessere Idee hat
> (bei Medina hat es auch geklappt mit dem halben Spielplan das
> gleiche feeling rüberzubringen, als bei 3 oder 4 Spielern!).
Ganz spontane Ideen, noch nicht ausprobiert, nichtmal rechnerisch überarbeitet:
1. Idee:
Lass doch einfach England, Frankreich und Aaragon weg (als Land auf dem Spielpla und als Karten). Und reduziere entsprechend die Anzahl der Spielsteine.
2. Idee:
Jeder Spieler erhält 2 Farben. Alles andere bleibt gleich, d.h. jeder Spieler hat 3 Handkarten. Wenn ein Spieler an der Reihe ist, kann er wahlfrei ein seiner beiden Farben nutzen (es ist also nicht erlaubt, seine beide Farben gleichzeitig zu setzen). Es ist alles erlaubt, was auch im 4-Personenspiel erlaubt ist. Am Spielende zählt bei jedem Spieler der Wertungsstein, der weiter hinten liegt.
Beispiel: Bernd hat 47 Punkte mit rot und 33 Punkte mit blau erzielt. Thomas hat 52 Punkte mit grün und 29 Punkte mit gelb erzielt. Bernd hat gewonnen, da 33 grösser ist als 29. (Der Sinn ist, auch beide Farben nutzen zu müssen. Sonst würde es wahrscheinlich auf ein Zwei-Farb-Spiel rauslaufen.)
Falls jemand diesen Vorschlag ausprobiert, würde ich mich über Meinungen freuen. Und auch über weitere Ideen einer Zweipersonenvariante möglichst nahe an dem ursprünglichen Spielgefühl.