Beitragvon cristinus » 17. September 2001, 21:58
Ciao !
Also, ich kann Dir versichern, die Bohnenmafia ist nicht unschlagbar !!!
Da ich zur Zeit mir krankem Bein daheim im Bett liege und den ganzen Tag nichts zu tun habe, spiele ich eine Partie Al Cabohne nach der anderen... und das auch mit Erfolg.
Ich habe da so meine Erfahrungen gemacht:
1. Es ist nicht wichtig (wie ein Vorschreiber gemeint hat), alle Karten von der Hand loszuwerden, um die Mafia versorgen zu müssen, wenn die abgeerntet haben. Ich habe gegen Ende des Spieles immer Unmengen an Karten auf der Hand, sehe daran aber die Wahrscheinlichkeit, ob die Mafia mit ihren angebauten Bohnen eine Möglichkeit in absehbarer Zeit haben wird, ihr Feld zu ernten. Denn nur dann machen sie einen Gewinn, und nur dann musst Du als Gegenspieler ein gewisses Risiko eingehen, sie mit einer neuen Bohnenart zu versorgen.
2. In der Phase „Anbauen“, also wenn Karten aus der eigenen Hand gespielt werden, und noch keine Karten vom Stapel aufgedeckt werden, muß man meines Erachtens das Risiko eingehen, und große Bohnensammlungen auflösen, um die Bohnentaler zu kassieren und zu hoffen, dass eine der 3 aufgedeckten Karten die abgeernteten Bohnen zurück bringt. Nur dann macht man so viele Bohnentaler gut, dass man die Bohnenmafia besiegen kann !!!
Ich habe bislang immer nur alleine gespielt (so mit großem Pappkarton auf dem Schoß als „Spieltisch“), aber ich denke mal, zu zweit sollte man ähnliche Taktiken fahren. Wenn ich nicht mutig abgebaut habe, habe ich auch nicht gewonnen. Und Siege gegen die Mafia sind eigentlich immer recht knapp !!!
Ich mag dieses Spiel immer mehr ... auch weil man nicht warten muß, bis irgendjemand sich endlich dazu überwindet, Zeit zu haben zum Mitspielen... !
Viele Grüße aus dem Süden !
Ciao, Christian