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Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

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Sonny Crockett

Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Sonny Crockett » 18. September 2001, 12:27

Ich bin ein grosser Fan des Kramer-Spiels. Somit habe ich mich immer geärgert, wenn eine Auszeichnung ohne dieses Spiel ablief. Klar muss es nicht unbedingt das Spiel des Jahres werden, aber jetzt mal ohne Flachs, auf der Nominierungsliste hätte es schon erscheinen dürfen. Was meint ihr dazu?
Die Varianten, die von Wolfgang Kramer hier vorgestellt wurden, sind eine tolle Idee. Danke dafür.

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Carsten Wesel

Re: Fürsten von Florenz

Beitragvon Carsten Wesel » 18. September 2001, 12:35

Sonny Crockett schrieb:
>
> Klar muss es nicht unbedingt das Spiel des Jahres
> werden, aber jetzt mal ohne Flachs, auf der Nominierungsliste
> hätte es schon erscheinen dürfen. Was meint ihr dazu?

Es ist nicht unbedingt ein Familienspiel, daher macht es Sinn, daß es nicht auf der Liste ist, die als Orientierung für Familien dient.

> Die Varianten, die von Wolfgang Kramer hier vorgestellt
> wurden, sind eine tolle Idee. Danke dafür.

Zustimmung.

Gruß Carsten (dar auch noch keinen Preis gewonnen hat)

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Ralf Arnemann » 18. September 2001, 13:09

Unsere anfängliche Begeisterung für FvF ist ziemlich abgekühlt. Die Mechanismen sind originell und das Thema attraktiv umgesetzt - aber letztlich gibt es nur eine wesentliche Siegstrategie und damit fällt die anfangs erhoffte Vielfalt in sich zusammen.

Daher (und weil es nun mal kein Familienspiel ist) würde ich es auch nicht auf eine Preisliste setzen.

Die Varianten kenne ich noch nicht, vielleicht bieten die einen Ausweg.

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Ingo Kasprzak

Re: Fuersten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Ingo Kasprzak » 18. September 2001, 13:19

Hi Ralf!

Nach Roads & Boats muss ich Dir jetzt nochmal widersprechen. Bitte nicht persoenlich nehmen! ;-)

Ralf Arnemann schrieb:

> attraktiv umgesetzt - aber letztlich gibt es nur eine
> wesentliche Siegstrategie und damit fällt die anfangs
> erhoffte Vielfalt in sich zusammen.

Hmmm. Die Siegstrategie habe ich noch nicht gefunden. Ich spiele in vielen unterschiedlichen Runden und jedesmal, wenn ich dachte, ich haette eine immer funktionierende Straetgie gefunden, dann macht mich wieder einer platt (gelle, Thomas? *grummel*)

Und ich hab schon alles probiert. Von mehrgleisig bis eingleisig (z.B. ueber Gaukler sammeln, Personenkarten sammeln, Prestigekarten, Gebaeude, viele, aber kleine Werke....) und dann wirds doch wieder nur der zweite Platz, weil einer die Strategie durchschaut und mich im entscheidenden Moment "kaputtsteigert".

Ciao, Ingo
(der dem Ralf wirklich nix boeses will! ;-) )

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Roman Pelek

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Roman Pelek » 18. September 2001, 14:43

Hi Sonny,

sicherlich ist FvF preiswürdig, beim DSP letztes Jahr hat es ja auch den 3. Platz belegt. Dennoch ist es sicher nicht primär ein Familienspiel, weswegen es nicht unbedingt auf eine SdJ-Liste gehört. Obwohl man sich sicher lange darüber streiten kann, dass es im angesichts manch anderer Titel auf der Auswahllsite nicht doch auch hätte drauf sein können.

Ciao,
Roman

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Roman Pelek

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Roman Pelek » 18. September 2001, 14:48

Hi Ralf,

>Unsere anfängliche Begeisterung für FvF ist ziemlich abgekühlt. Die Mechanismen sind originell und das Thema attraktiv umgesetzt - aber letztlich gibt es nur eine wesentliche Siegstrategie und damit fällt die anfangs erhoffte Vielfalt in sich zusammen.<

Ich vermute, Du meinst die "Gaukler/Abwerbekarten"-Strategie? Mit dieser kann man unbedarfte Mitspieler locker an die Wand spielen, das ist richtig. Jedoch wird diese Strategie bei niemandem fruchten, der sich der Bedeutung dieser Spielelemente bewußt ist.

Sofern ist die Mächtigkeit der Gaukler/Abwerbekarten für mich vielleicht ein geringer Makel im Spiel, aber keine wesentliche Siegstrategie. Achten die Mitspieler darauf, dass diese Elemente bei der Versteigerung nicht zu billig an Mitspieler gehen, die diese Strategie verfolgen, kann man auch mit anderen Strategien gewinnen. Sie läßt sich also ausbremsen, und wer einmal die Gaukler/Abwerbekartennummer erlebt hat, wird dies nie wieder zulassen.

Ciao,
Roman (der immer noch voller Ehrfurcht auf Arnes "3 Wälder"-Siegstrategie blickt)

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Stefan Brück

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Stefan Brück » 18. September 2001, 15:37

Hallo, Arne,

also auch ich habe noch nicht _die_ Sieg bringende Strategie entdeckt... und habe auch schon die ein oder andere Partie hinter mir, wie du dir leicht vorstellen kannst...

Auch ich vermute mal, dass du die "Viel-Werke"-Strategie meinst!? Wenn dem so ist, empfehle ich dir vor allem die folgende der Varianten, die Wolfgang Kramer weiter unten vorgestellt hat (und die demnächst als Download auf der alea-Website zu finden sein werden...):

"Weder Personen- noch Abwerbekarten bringen einen Punkt für die Werkzahl. Alle (Mind.-)Werkzahlen der Runden-Tabelle werden um je 3 gesenkt."

Und nun viel Vergnügen bei deiner nächsten Vielwerkerei... du wirst dir die Haare raufen... ;-)

Grüße.
Stefan

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Hanno Schwede

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Hanno Schwede » 18. September 2001, 15:51

Hallo Stefan

super, das ihr die Varianten in den Downloadbereich stellt.

Vieleicht sogar als bastelbares Spielmaterial in Kartenform ?? PDF Files zum Karten selbst ausschneiden und doppelseitig bedrucken.... Wolfgang Kramer hatte da so etwas in dem anderen Thread angedeutet.


sigdmwwt SPIELEN

Hanno

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Ralf Arnemann » 18. September 2001, 16:24

Hallo zusammen,

in der Tat, ich meine die Schlicht-Strategie mit vielen Werken und Gauklern.

Die Diskussion hatten wir vor einigen Wochen schon mal und verschiedene Leute haben mir versichert, die würde sich über die Versteigerungspreise selber regeln.

In Kenntnis aller dieser strategischer Tips haben wir es jetzt mehrmals gespielt - aber es ändert sich nicht viel!

Wer die Strategie voll fährt, der läßt sich auch durch Gauklerpreise von 1200+ nicht bremsen.

Aber andererseits ist das schon viel zu viel, um es bei einer Nicht-Gaukler-Strategie wirklich bieten zu können.
Ein Gaukler ist natürlich immer eine schöne Sache, aber viel zu teuer für jemand, der eigentlich z.B. die schöne Kombination von Gebäuden und Werken anstrebt.

Fazit: Die Varianten werden wir nochmal durchdiskutieren.
Aber nach gültiger Spielregel ist das Spiel m. E. klar einseitig.

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Heiko Kauffmann

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Heiko Kauffmann » 18. September 2001, 16:41

Auch hi Ralf!

Das gibt es doch garnicht. Wenn man nicht sofort antwortet kommt einem ein gewisser Herr Pelek zuvor und gibt fast die Antwort, die man selbst geben wollte, nur drückt er dies wahrscheinlich noch etwas besser aus.

Ich habe mich schon viel mit den Fürsten beschäftigt und es müssen wohl "Neulinge" darauf hingewiesen werden das die Gaukler/Abwerbekarten in der FvF-Originalfassung ein starkes Element sind. Es gehört also schon etwas Erfahrung dazu um Siegstrategien zu vermeiden.

Allerdings ist FvF ja kein reines Strategiespiel, denn durch das Versteigerungselement bekommt die Taktikkomponente eine gehörige Gewichtung. Wenn der Gauklerpreis z. b. hochgetrieben wird, weil ein Gauklermonopol vermieden werden muß und der vermeindliche Monopolist aussteigt und ich den Gaukler bekomme, den ich vielleicht garnicht wollte, beeinflusst das evtl. meine Strategie und ich muß taktisch darauf reagieren.(obwohl ein Gaukler wahrscheinlich jede Strategie unterstützt)

Das sehe ich eher als Stärke des Spiels. Man kann zwar ziehmlich weit vorausdenken, muß aber immer wieder auf die Gegner reagieren.

In sofern gibt es für mich auch keine Siegstrategie. Ich bin sonst kein Freund von vielen Varianten. Bei diesem Spiel allerdings find ich es sehr spannend, weil sich viele kleine Veränderungen quasi anbieten. Und durch das ausprobieren dieser wird man immer zu neuen Strategien angeregt.

An dieser stelle auch von mir Danke an Wolfgang Kramer für die Veröffentlichung einiger interessanter Varianten. Ich hätte gleich Lust, die eine oder andere auszuprobieren.

Hi Sonny!

In Deutschland hat FvF zwar keinen 1. Preis bekommen, aber es gab immerhin den Gammers' Choice Award 2001. Die Fürsten von Florenz ist preiswürdig.

Gruß Heiko (war auch schon erfolgreich mit der Gaukler/Abwerbekarten/viele Werke-Strategie, hatte aber auch unbedarfte Gegner :wink: )

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Christian Schnabel

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Christian Schnabel » 18. September 2001, 16:47

>Vieleicht sogar als bastelbares Spielmaterial in Kartenform ??<

... das wäre wirklich super!

Viele Grüße
Christian Schnabel

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Ralf Arnemann » 18. September 2001, 16:52

> Wenn der Gauklerpreis z. b. hochgetrieben wird, weil ein
> Gauklermonopol vermieden werden muß und der vermeindliche
> Monopolist aussteigt und ich den Gaukler bekomme, den ich
> vielleicht garnicht wollte, beeinflusst das evtl. meine
> Strategie und ich muß taktisch darauf reagieren.
"Beeinflußt" ist gut gesagt.
Das kann einem ganz schön die Beine weghauen, wenn man plötzlich für einen Mondpreis einen Gaukler bekommt.

Während umgekehrt ein "Gauklermonopol" gar nicht nötig ist. Zwei Gaukler (von sieben zu versteigernden) zu bekommen sollte gar kein Problem sein - und das reicht schon um alle Werke zu produzieren. Alle zusätzlichen Gaukler sind Bonus, aber nicht wirklich nötig.

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Gerhard Passler
Kennerspieler
Beiträge: 554

Re: Fuersten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Gerhard Passler » 18. September 2001, 17:10

Hallo Ingo!

Auch ich habe DIE Siegstrategie noch nicht gefunden und ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es nicht nur die eine Siegstrategie gibt; aber dieses Thema hatten wir ja schon mal in einem Thread vor ein paar Monaten.
Wie heißt ein Sprichwort doch so schön: Alle Wege führen nach Rom ... ähhh Florenz! :-))

Im Gegensatz zu Dir, gewinne ich aber die Mehrzahl der Partien von "Die Fürsten von Florenz" und das auch mit verschiedenen Strategien.
Eine so hohe Siegquote wie bei DFvF habe ich sonst bei keinem Spiel. :-D

Dass das Spiel im letzten Jahr nicht Spiel des Jahres wurde, kann ich verstehen, da es nicht unbedingt familientauglich ist, aber den Deutschen Spielepreis hätte es allemal verdient gehabt.

Verspielte Grüße

Gerhard (der in das Spiel regelrecht verliebt ist und jetzt hofft, dass meine Frau nicht mitliest)

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Harald Schrapers

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Harald Schrapers » 18. September 2001, 19:11

Hallo,
dass Die Fürsten von Florenz kein Familienspiel sind, ist eigentlich kein Argument gegen die Auswahlliste. Denn auf die Auswahlliste kommen ausdrücklich auch Nicht-Familienspiele.
Ich glaube, die Jury hat die Qualität von FvF übersehen. Ein damaliges Jurymitglied hatte mir gegenüber auch eingestanden, dass er im nachhinein zugebe, dass er die Fürsten doch lieber auf der Auswahlliste sehen würde.

Gruß Harad

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Tobias Lang

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Tobias Lang » 18. September 2001, 19:27

Hi :-)

also die Menge der Antworten zeigt ja: Die FvF sind preiswürdig ;-)

Tobias (der kurz in Erwägung gezogen hatte, sich an der Strategiediskussion zu beteiligen)

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Roman Pelek

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Roman Pelek » 18. September 2001, 19:49

Hi Harald,

ja, das ist die alte Sache mit den verschiedenen Sichtweisen zur Auswahlliste - sollen nun primär Familienspiele drauf oder die besten Spiele? Das hatten wir ja ausgiebig, so dass ich da gar nicht näher drauf einsteigen will ;-)

Dass die Fürsten schlichtweg "übersehen" wurden ist natürlich auch ein Argument. Schliesslich lag der Erscheinungstermin letztes Jahr recht kurz vor der SdJ-Wahl, so dass sicher weniger Zeit zur Begutachtung blieb als bei anderen Spielen. Ich sehe da ein grundsätzliches Dilemma mit dem Veröffentlichungstermin "Nürnberg und danach" - es ist schlichtweg weniger Zeit, das alles durchzuspielen. Und mit diesen Problematiken muss auch die Jury leben - im Nachhinein, also ein Jahr später, ist der Überblick über die Spiele und ihre Qualitäten wesentlich einfacher.

Aber da könnte man jetzt mit eine ellenlange Diskussion anfangen, wie die zeitliche Terminplanung (Essen, Nürnberg, SdJ, DSP) des Spielejahrs denn hinhaut. Die momentane Situation wirft jedenfalls meines Erachtens einige Termin- und Zeitdruckprobleme auf.

Ciao,
Roman

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Wolfgang Ziemer

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Wolfgang Ziemer » 18. September 2001, 21:19

Hallo!

Habe ich was verschlafen weil ich die von dir angesprochenen Varianten nicht finden kann? Wenn dem so ist, wäre ich für einen Hinweis wo diese zu finden sind sehr dankbar.

Gruß Wolfgang

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Adam

Fürsten von Florenz auf brettspielwelt.de?

Beitragvon Adam » 18. September 2001, 22:59

Hallo TORBEN,

ich weiß solche "Ideen" hörst Du sicher öfter, und die Problematik mit den vielen Sonderkarten (hier: Prestige- und Bonuskarten) lassen den Programmieraufwand immer ins unermessliche steigen.

Aber Du mußt zugeben, daß sich Strategiediskussionen viel anschaulicher an Beispielen führen lassen, am besten im Spiel selbst *hechel*, *ansporn*

Noch lästiger ist, daß ich im Moment keine Zeit habe, weder für brettspielwelt.de, noch für den regelmäßigen Spieleabend, gerade noch so für das Forum. Mist :-(
Naja, kommen auch wieder andere Zeiten.

Bis dann, Gruß
Adam

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Hanno Schwede

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Hanno Schwede » 18. September 2001, 23:23

Hallo Wolfgang

dort solltest Du es finden, jedenfalls in dem Thread.

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=25136&t=24990

sigdmwwt SCHLAFEN

Hanno

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Markus Barnick

Wo Varianten???

Beitragvon Markus Barnick » 18. September 2001, 23:46

Wo find ich denn die Varianten? Ich weiss von nix.

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Markus Barnick

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon Markus Barnick » 18. September 2001, 23:51

Daß die Gaukler wertvoll sind ist klar.
Aber man erwischt doch nie viel genug davon, oder?
Und die Abwerbekarten haben wir nur bei 5 Spielern gebraucht - aber da waren sie plötzlich sehr begehrt.

Mir ist die Strategie, von der hier alle sprechen noch nicht ganz klar.

Markus
(mags nicht, wenn alle rätseln)

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Erhard Portner

Re: Wo Varianten???

Beitragvon Erhard Portner » 19. September 2001, 06:49

Re: FvF für 2 Spieler ?
Autor: Wolfgang Kramer
Datum: 17.09.01 17:30 (Beitrag Nr. 25136)

Hallo Ulrich,

die Varianten sind nirgends veröffentlicht, weil sie nicht 100% ausgetestet wurden. Ich will hier aber gerne ein paar Varianten nennen.

(1) Die Landschaften erhöhen die WZ um 4 Punkte (statt um 3 Punkte).

(2) Bei einem Werk wird die verlangte Landschaft auch mehrfach gewertet, wenn sie im Fürstentum mehrfach vorhanden ist.
Beispiel:
Wald ist verlangt, der Spieler besitzt 3 Wälder, die WZ erhöht sich um 9 (3x3)!

(3) Jedes nicht verlangte Gebäude im Füstentum erhöht die WZ um 1.
Beispiel:
Uni ist verlangt, der Spieler besitzt die Uni und 3 andere Gebäude. Er erhält dafür 4+3 = 7 Punkte.

(4) Die Personen- und die Abwerbekarten erhöhen die WZ nicht! Die erforderliche Mindest-Gesamt-WZ muss dann generell um 3 Punkte reduziert werden.

(5) Der Gaukler kann (wie bisher) als Gaukler oder als Professor eingesetzt werden. Wird er als Professor eingesetzt, wird er nicht auf das Schloss sondern auf ein beliebiges Gebäude im Fürstentum gesetzt. Dort bleibt er während des Spiels. Immer dann, wenn mit diesem Gebäude ein Werk gemacht wird, erhöht der Professor die WZ um 4!

(6) Eine ausgespielte Bonuskarte gilt für alle Spieler und für alle Werke. Sie bleibt offen liegen und solange gültig bis sie durch eine neue Bonuskarte abgelöst wird.

Viel Spaß beim Ausprobieren

Wolfgang

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HRDLICKA Franz

Re: Fürsten von Florenz nicht preiswürdig

Beitragvon HRDLICKA Franz » 19. September 2001, 07:50

Hi Sonny!

Vorerst möchte ich Deine Aussagen vollinhaltlich bestätigen. Auch bei uns sind die "Fürsten von Florenz" ein absoluter Dauerbrenner, und wesentlich besser angekommen, als z.B. Chinatown, das sogar auf die Nominierungsliste gekommen ist.

Nachdem ich erst seit gestern "online", sprich internetfähig bin, werde ich noch ein wenig brauchen, um mich zurechtzufinden. Könntest Du mir daher bitte kurz auf die Sprünge helfen, wo ich die von Dir angesprochenen Varianten finden kann?

Vielen Dank im Voraus und Spiele Grüße aus Wien
Franz

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Erster Eindruck von den Varianten

Beitragvon Ralf Arnemann » 19. September 2001, 11:28

Nur so mal eine Einschätzung OHNE konkretes Ausprobieren im Spiel:

(1) Minimale Auswirkung aufs Spielergebnis, leichte Verstärkung für die "Viele-Werke"-Strategie.

(2) Gefährlich. Es ist jetzt schon ein erheblicher Vorteil, wenn man viele Überdeckungen hat, d.h. sich möglichst viele Werke eine Landschaft (oder eine Freiheit) teilen können. Dieser Vorteil würde verstärkt.

(3) Klingt gut. Aber wahrscheinlich noch nicht stark genug, um die Bau-orientierten Strategien zu fördern.

(4) Das ist ein erheblicher Eingriff! Und natürlich der sichere Tod für die "Viele-Werke"-Strategie. Was natürlich überhaupt kein Gegenargument ist, sondern eher dafür spricht, das mal auszuprobieren.

(5) Belanglos. Nur in Ausnahmefällen dürfte es sich rechnen, einen Gaukler so zu verwenden.

(6) Eine Aufwertung der Bonuskarten ist keine schlechte Idee.
Hier werden verschiedene Aspekte gemischt (Dauerwirkung, dafür keine Kumulation, Wirkung auf alle Spieler).
Sehr interessanter Ansatz.

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Zeitreihenfolge bei SdJ

Beitragvon Ralf Arnemann » 19. September 2001, 11:35

Hallo Roman,

> Aber da könnte man jetzt mit eine ellenlange Diskussion
> anfangen, wie die zeitliche Terminplanung (Essen, Nürnberg,
> SdJ, DSP) des Spielejahrs denn hinhaut. Die momentane
> Situation wirft jedenfalls meines Erachtens einige Termin- und
> Zeitdruckprobleme auf.
Das kann ich nicht nachvollziehen.

Letztlich ist es doch eine Entscheidung der Verlage, ob sie mit einer Neuerscheinung auf einen Preis abzielen oder sich von der Zeitplanung der Jurys abkoppeln.


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